Archiv der Kategorie 'Tüddelkram in Bruun Wit'

20
Apr
12

#fcsp Der spinnt der Gerd! Fedder & die Goliathwache

Tüddelkram in Bruun Wit!
Schweiger Clooney Gere Fedder

Ein Aufreger nach dem anderen….

Mensch! Wenn das so weiter geht im Umfeld dieses #FCSP Inter-Netz-Dingens-Gedöns, wachsen mir noch Rauten.

Was geht? Der Gerd will uns in diesen aufregenden Momenten vor dem Koggen- Clash ein wenig zerstreuen, hat was von ‘ner Polizei-Stadionwachenserie am Heiligen Geistfeld geschrieben: Traumquote mit der Goliathwache (oder: Das hier ist Fernsehen)

600 m² mit geballter Staatsmachtsgewalt von XYZ m³. Kann mensch drüber denken, wie will er. Vereinfacht echt vieles und der GGG sprudelt über!

Ich fing an, das Teil zu lesen, nein zu verschlingen. Doch je mehr dieser Zeilenfolge sich mir erschlossen, um so mehr, obwohl wir uns nicht persönlich kennen, wird mir der “Gerhard von der Gegengerade” unsympathischer…

Also neben der Respektlosigkeit gegenüber der Gestaltung des Rekonstruktes Gegengerade, dat is’ nu’ ma’ so und auch SchuPo’s sind Foulspieler! SO!

Fedder, Fedder, Fedder! Jan Fedder als Bibo Bärenstark. Ehrlich! Dann tret ich aus, aus diesem Verein GEZ, wenn die das so besetzten da, die ARD oder so.

Wieso schlägt der Gerd denn den Fedder vor?

So war das schon ma’, immer diese Ablehnung!

Na der Gerd, dass ist einer…echt!

Bei dieser Doppelgängersache (Vorsicht bild.de)”Wer sieht aus wie Jan Fedder?”
hatten Muttern & Vaddern schon Blödmaterial von mir hingeschickt. Meine Chance, haben sie sich damals gedacht! Das mit dem Bohlen würd’ ja nicht hinhauen und da ich nicht wie der Kiesel bei den Sport1 Übertragungen im TV zu sehen bin, na dann los!

Da kann der Gerd vonne Gegengerade doch ma’ inne Nord linsen, oder nach Abpfiff vor die Domschänke und mir ma’ was sagen! Man! Der würd’ ja meine Eltern sooooo stolz machen auf ihren kleinen Quote!
Aber nein! Nicht den Til, nicht den Georg oder den Richard, den Jan! Und nich’ mich!

Wat’n Bengel!

Jan Fedder sein Bruder Dingens?

Ach! Shit! Eins!

Der Gerd kennt mich’ ja gar nich’…na dann…

I.d.S.

A.Q.A.B.

Quote, komm’ getz nich’nie niemals mehr in Fernsehn

19
Apr
12

#FCSP Ihr seid ALLE “Gefahrengebietbesetzer” – Jetzt geht’s looooohhhs!


Vorüt Bruun Wit!


Damals: Der FC St.Pauli im Rückstand!
Der Roaaar trug “Jetzt geht’s looooohhhs!” in den St@dtteil.

Heute: “Freie Polizeistaat- Stadt Hamburg”

Warum?

Wir sind Sonntag “Gefahrengebietsbesetzer” und nicht etwa Anhänger, Fans, Besucher oder Gäste des FC St.Pauli von 1910, die gegen den Nordrivalen Hansa Rostock um Punkte für die eigene Aufstiegs- und somit auch die Abstiegschance des FC Hansa Rostock fightet.

…Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre ist bei Aufeinandertreffen von Problemfans dieser beiden Fußballvereine mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zu rechnen. Um den Gefahren konsequent begegnen zu können, richtet die Polizei Hamburg am Sonntag, 22.04.2012, in der Zeit von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr, ein “Gefahrengebiet Stadionumfeld/St. Pauli” ein…
Quelle: www.presseportal.de
19.04.2012 | 11:57 Uhr POL-HH: 120419-2. Pressemitteilung der Polizei Hamburg anlässlich der Fußballbegegnung FC St. Pauli gegen FC Hansa Rostock – Polizei richtet Gefahrengebiet ein

Eine weitere Repressalie gegen Menschen, Leute, Fußballinteressierte, zumindest in der Mehrheit, die am kommenden Sonntag einen netten geselligen Nachmittag bei hoffentlich sonnigem Frühjahrswetter mit Bier, Fußball und Klönschnack verbringen wollen?

Ja nu’…
“In dem Gefahrengebiet können Polizeibeamte lageabhängig Personen und mitgeführte Sachen kontrollieren, Platzverweise erteilen, Aufenthaltsverbote aussprechen und Personen in Gewahrsam nehmen.”

Jawohl Herr W8meister!

Nun erliegt die Polizeiobrigkeit also entweder seinem eigenem Wirken, der Zwangsausperrung der Rostocker von Knüppels Gnaden. Denn diese kommen in die Hansestadt, dürfen “Gegen polizeiliches Kartenverbot in Fußballstadien!” demonstrieren und sich ab ca. 13:30 Uhr dann, von Knüppels Gnaden aufgelöst oder nicht, frei in Hamburg bewegen.

Und vielleicht verirren sich ja einige Gäste aus Rostock dann in die “Gefahrenzone”. Der z.Zt. vorgegebene Demo- Ort am Hamburger Hauptbahnhof bietet via S & U-Bahn ja auch ein tolle Verkehrsanbindung.

Und wenn nicht?

Na da wird sich doch was finden, Herr W8meister!

Immerhin befanden Sie sich ja vor Verbot nicht in der Lage, die öffentliche Sicherheit ob der anreisenden Fans aus Rostock zu wahren.

Deshalb haben Sie ja diesen Ticketverkauf nach Rostock unterbunden, haben somit dann mal eben so 2.500 Rostocker, unter denen sich ja auch diese Gewalttäter Sport aus der zu 100% stimmigen Datei befinden, unter Generalverdacht gestellt und deren Besuch verhindert.

Ach ja, die wären ja sicherlich auch “organisiert” angereist und dadurch kontrollierbar gewesen, so in ihrem Wirken und Tun.

Das wäre ja aber zu einfach. Da kann mensch, wäre es ruhiggeblieben, ja gar nicht…”reglemntiert” leiten, eingreifen, aufmischen.

Aber nun kommen am Sonntag ja wohl einige Besucher nach Hamburg, die nicht so toll kontrollierbar sind, wie es Auswärtsfans eines Zweitligaclubs aus MVP gewesen wären.

Toll! Gelle! Aufmischen! Geil!

Und das “Gefahrengebiet Stadionumfeld/St. Pauli” bietet von der Fläche her ja nebenher genug Möglichkeiten, schwarz gekleidete Hoodieträger in Hauseingänge zu drängen, um Bürgerschutzmaßnahmen am lebenden Objekt in Form von z.B. Personalkontrollen mit oder ohne Leibesvisitationen durchführen zu können, also falls alles ruhig und gesittet abläuft.

Für den 22.04.2012 zum Gefahrengebiet erklärt

Neben den demonstrierenden Spielboykottlern vor der Süd als Angriffsziel, ist nun auch der öffentliche Raum benannt, in dem jeder Willige seine Hauerei finden könnte!

Alles super! Hamburger Frühling 2012!

Chapó! Herr W8meister! “Freie Polizeistaat- Stadt Hamburg”!

Siehe auch-> Magischer FC – Absurdistan dein Name sei Hamburg

Mucke

…na wat wohl? “Extrabreit”


18
Apr
12

#fcsp Union Führt Rostock & die “Final Three”….


THX @KleinerTodgeklaut mit freundlicher Genehmigung @KleinerTod

Vorüt Bruun Wit!

Das Ding gegen Union hat gebockt, keine Frage, Kassenrollenvorhang und dann endlich mal wieder Roar und ‘n Lastminute- Knaller. Und wieder ma’ gedreht.

Hoffnungen, auch wenn ich weiter im Zweitligabetrieb eine bessere Möglichkeit für einen altersbedingten Umbruch des Teams sehe, auf eine Teilnahme an den Play- Off Spielen zur Liga #1 waren durch diesen Erfolg erneut geweckt. Doch dann ging es in Führt, bei dem seit dem 16.04.2012 feststehenden BuLi Aufsteiger, um weitere Punkte. Jeder der dieses Spiel gesehen hat, muß erkennen das es nicht reichen wird und sollte der FC St.Pauli tatsächlich noch 9 Punkte generieren, selbst der FC Beck in der Relegation ein unschlagbarer Gegner wäre.

So viel nun zu den zurückliegenden beiden Spielen.
Na nich’ ganz…ich hatte ja ein wenig Kohle auf das Spiel und die “Sure Bet” hat, dank Mahirs spätem Treffer, gezahlt:

Geister- Kogge am Hafen

Ganz Hamburg rüstet sich ja nun für den kommenden Sonntag.

Durch die polizeiliche Verfügung, die gerichtlich bestätigt ist, werden keine FC Hansa Fans im Gastbereich dem Clash gegen die ungeliebten Koggisten beiwohnen.

Grundsätzlich ist dies für mich persönlich absolut nicht schlimm.

Immerhin ist dies die Quittung für eine Fanszene und eine Vereinsführung, die Jahrzehnte nicht in der Lage war, selbstregulierend zu arbeiten.

Doch nun wird es am Sonntag wohl recht spaßig zugehen.

Die Institution Polizei hat geladen, denn eine Demo in Hamburg ist am Start und die Gefahr von einzelnen Scharmützeln mit unkontrollierbaren Kräften vom Badestrand an der Ostsee ist zu erwarten.

Einerseits bin ich versucht zu sagen, da bekommen dann halt die “richtigen” Leute Mische, aber das kann es auch nicht sein.

Nur so viel: Es ist löblich, dass Teile von Fanszenen gemeinsam gegen die Untersagungsverfügung der Hamburger Polizei zum Verkauf von Tickets an “Auswärtsfans” (Elf Freunde – “Geschlossene Gesellschaft” vom 04.04.2012 als Basicknowledge) etwas unternehmen und einen Protest organisieren.

Auch der Verein hat dieses gerichtlich getan, um hier eine Grundsätzlichkeit für künftige Verfügungen dieser Art zu verhindern.

Das nun hier ausgerechnet aber der FC Hansa Rostock den Rahmen bilden muß, erschwert alles.

Es gibt,wie an anderer Stelle verkündet (Wenn das der Frieden ist, muss man den Krieg nicht noch erfinden! – Basch) also ‘ne Aktion der Fanszene des FC St.Pauli.

Eine Angriffsfläche Boykott- Versammlung vor der Süd, ab 11:00 am 22.04.2012 mit anschliessender Radioübertragung des Spieles.

Es gibt zudem eine Demo in Hamburg und die Demo- Route steht noch nicht fest.
Es gibt sicherlich auch ein paar ortskundige Ostseestädter, die gewisse Zuwege zum Volksfest & zum Südkurvenvorplatz kennen.

Also genug Gefahrenpotentiale, die durch die Unterlassungsverfügung entstehen können.

Der Argumentation der Polizei konnte ich im Vorfeld etwas folgen, dass die öffentliche Sicherheit nur dann “gewährleistet” wäre, wenn keine Rostocker zu diesem Spiel zugelassen werden.

Welches Szenario die Hamburger am kommenden Sonntag am und ab Paul Nevermann Platz erwartet, ist wohl nun für keinen Bürger vorraussehbar.

Die Risikofaktoren liegen auf der Hand, doch die Staatsgewalt wird dies sicherlich, auch auf Grund der immer wieder vorbildlichen Infomationsstände durch die sogenannten szenekundigen Beamten, in den Griff bekommen.

Wie schlagkräftig die Hamburger Polizei zu Werke kann, hat sie ja im Bereich Fußball bereits beinm Schweinskecup in diesem Jahr unter Beweis gestellt.

Ich sehe also das Aftergamebierchen vor der Domschänke nicht gefährdet, es sei denn gut verpackte Hamburger Schutzbeamte kreuzen auf und erkennen das große Gefahrenpotential der sich dort nach jedem Heimspiel zusammenrottenden unberechenbaren und offensichtlich alkoholisierten und sich alkoholisierenden Horden.

Das ist sicherlich aber alles unbegründet.

Die Ordnungshütter sind ja stets Herr der Lage, was ja zuletzt beeindruckend (auch am 08.02.2011 bewiesen wurde.(stpauli.nu – Fankneipe Jolly Roger Ziel von Angriffen)).

Damals,im Februar 2011, waren es ca. 200 Leute, heute spricht mensch von 2K, die am Sonntag in Hamburg Altona aufschlagen sollen.

Wieviele von diesen Hamburggästen eine Art Guerilla bilden, um den vorbildlichen Absichten der Veranstallter ins Gesicht spuckend die Randale suchen werden, erfahren wir dann ja alle spätestens kommenden Montag.

Allen Eventualitäten zum Trotz, erwarte ich aber mutige Staatsdiener, die diesm Szenario entschlossen entgegentreten werden, denn das kann Bulle mensch in Hamburg!

Freie- und Polizeistadt Hamburg geht aber nicht.

Das es HRO trifft, nehme ich sehr opportun und das Zeichen auf dem Vorplatz der Süd ebenfalls.

Bis Anfang der Woche habe ich die Situation noch ganz relaxed gesehn. Die Entwicklungen der letzten Stunden vermiesen mir allerdings die Vorfreude den Besuch am Millerntor.

Weitere interessante Wort/-/Textbeiträge :

MAgischer FC – Klasse Plan, Polizei Hamburg

Frau Jekylla Fabulous Sankt Pauli – Ich gestehe: ich verstehe es nicht, dieses St. Pauli

St.Pauli.nu- FCSP vs Hansa Rostock: Organisierte St. Pauli Fans supporten vor dem Stadion #acabab #USP

Wohin geht die Reise? Gästefans, Datei Gewalttäter Sport und der #FCSP
Herr, wirf Hirn vom Himmel (Herr pantoffelpunk über USP & Rohrstock- Boykott)

Tüddelkram in Bruun Wit!

So jetzt ma’ Sport – Final Three

Die Fortuna hat am Montag (16.04.2012) mit 1:2 in Dresden verloren.

Who cares?

Die Tabellensituation hat dadurch unseren letzten Gegner, die SpVgg Greuther Führt, zum Erstligaaufsteiger gekürt.

Herzlichen Glückwunsch! Verdient! Gegönnt! Gratuliert!

Kommenden Gegnern hat das Ergebnis vom 16.04. in die Karten gespielt.

Dynamo Dresden,vor der Partie gegen die Fortuna bereits die Klasse gesichert, belohnte das Heimpublikum für den geleistete Unterstützung mit einem leidenschaftlichen Auftritt und kann zum Saisonabschluß am 33. Spieltag befreit in das letzte Heimspiel starten.

Gegner ist der FC St.Pauli.

Der SC Paderborn, am 34.Spieltag zu Gast am Millerntor, hat im Kampf um Platz 3 mit einem 3:1 gegen Cottbus die besten Vorraussetzungen die Play Offs, ohne auf Schützenhilfe angewiesen zu sein, zu erreichen.

Die Fortuna aus Düsseldorf spielt ebenfalls noch ein Rolle.

95 empfängt am Sonntag Union, um dann in Führt die SpVgg am Ronhof aus Liga Zwei zu verabschieden.

Bis dahin, ich zweifle nicht an der Einstellung der Führter, sollten diese sich ob der Aufstiegsfeierlichkeiten auch ausgekatert haben.

Die Fortuna kann also zur Zeit nur mit vier bis sieben fast sicheren Punkten aus den letzten drei Spielen rechnen, vorrausgesetzt die Spiele gegen Union und abschliessend am letzten Spieltag gegen den MSV Duisburg (z.Zt. Tabellenplatz 10 – 34 Zähler, noch nicht 100% gerettet) werden gewonnen.

Nach dem Spiel der Düsseldorfer Fortuna in Dresden liegt hier aber schon was auf dem Rasen, was die Berliner mitnehmen könnten und wenn es nur ein Zähler ist.

Ich wünsche am kommenden Sonntag in Düsseldorf keinem Team eine Niederlage, denn auch ich will Spannung bis zum letzten Spieltag. Das würde dann allerdings auch schon aussagen, dass die Fortuna in Führt und gegen Duisburg sechs Punkte generieren müsste, um siben Zähler zu machen.

Die Formkurve der Düsseldorfer lassen es zu, eine Vermutung über weitere Punktverlust der Fortuna anstellen zu können.

Und Paderborn? Der SCP hat bei der Fortuna am 19. Spieltag eindrucksvoll mit 3:2 gesiegt, fährt am Sonntag zum KSC.

Die Karlsruher erlitten einen Rückschlag im Kampf um die Klasse. Knapp 1:2 beim FC Ingolstadt verloren die Badenser, die ich ebenso gern aus der Liga hätte, wie Hansa Rostock. Seit drei Heimspielen sind die Badenser (das mögen die so gerne hören/lesen) im Abstiegskampf ungeschlagen.

Also eine vermeintlich ähnliche schwere Situation, wie sie der FC St.Pauli bei Dynamo Dresden vorfinden könnte.

Zu Gast beim SCP sind dann die Frankfurter vom FSV, die unter Benno Möllmann den Klassenerhalt vor Augen haben und binnen zwanzig Minuten ja schon Brunn Witt drei Kirschen einschenkten.
Durchaus mögliche sechs Zähler sind also drin für die Jünger des Warsteiner Pilsener.

Der SC Paderborn hatte sich ob eines kleinen Formeinbruches ja bereits, nach Meinung einiger Experten, aus dem Kampf um den Relegationsplatz verabschiedet, machten aber unbeirrt ihr Ding und stehen verdient auf dem 3. Platz der Tabelle.

Ein Wimpernschlagfinale am 34. Spieltag bei St.Pauli ist also ein durchaus realistisches Szenario.

Der FC St.Pauli braucht 9 Zähler, das ist Fakt.

Am kommenden Spieltag gegen Hansa Rostock sind 3 Punkte gebucht, alle Unwegbarkeiten im Umfeld diesen Spieles zum Trotz.

In Dresden sehe ich persönlich schon das Ende des neun Punkte- Wunsches.

Wie bereits gesagt. Dynamo war gegen Fortuna stark, wird das letzte Heimspiel der Saison mit allen Mitteln für sich entscheiden wollen und zudem geht es gegen den FC St.Pauli.

Was das bedeutet, brauch ich nicht weiter ausführen. Es gab bisher in Dresden zwei Auftritte in der Punktrunde der damaligen Regionalliga Nord (jetzt 3. Liga).
Beide Spiele wurden verloren:

03/04 20. Spieltag 0:1
06/07 18. Spieltag 0:2

Damit sollte sich dann das Thema, ob gegen Augsburg, Hertha, Köln,Freiburg, Mainz oder dem HSV, die Relegation gespielt wird, für den FC St.Pauli erledigt haben.

Zudem kommt, dass Paderborn eines kann, an einem letzten Spieltag in Hamburg gewinnen….

“So Long!”

Mucke!

….Fischer Z

19
Mar
12

#FSCP Gegen den KSC schmucklos 1:0 – bei Wismut Aue verbessert 1:2

Vorüt Bruun Wit!

Is’ ja nu’ nicht so, als ob wir, die Jolly Rouge Gemeinde ab dem 27. Spieltag den Klassenerhalt feiern können, aber es sieht schon so aus.

Und wie immer beim FC St.Pauli kann mensch jeder Tabellensituation etwas Positives abgewinnen, aber leider auch halt…weiter Montagsspiele bei Klassenerhalt.

Die Truppe in sich ist in Takt.

Dieses Resümé ist nach den letzten drei Punktspielen in der zweiten Bundesliga zu ziehen.
Die gezeigten Leistungen sind aber über 90 Minuten Plus nicht konstant gut, um ernsthaft Ansprüche auf einen Platz in den Top Three des Tables zu erheben.

In Sachen DFB Gerichtsbarkeit:
Auch wenn der Einspruch von Gernot Stenger vom Präsidium gegen das Kassenrollenfehlurteil, besser gesagt gegen das unverhältnismäßige Strafmaß absolut in Ordnung ist, hätte ich mir das letzte Montagsheimspiel sehr sehr gern erspart.

Mein erstes,als total konfliktbereiter Nordsteher willkürlich erfahrenes, Stadionverbot hätte ich gern beim Langweiler gegen den KSC abgebüßt.

Es gab Pfiffe und ich werde alt, denn das habe ich echt nicht mitbekommen.Die Spieleröffnung in dem KSC Clash war noch nicht einmal auf Regionalliganiveau. Das trieb auch mir etwas Adrenalin ins Blut, was sich dann wohl auch auf mein Gehöhr auswirkte.

Es könnte aber auch an den dauerquatschenden jung Senioren-Amatuerspielern gelegen haben, die mir fast mehr die Nerven raubten, als der Kick gegen die Karlsruher.

Den Konsumenten, die mit spitzen Lippen pfiffen, kann ich tatsächlich nur mit den Worten von Bene entgegnen. Auspfeiffen könnt ihr bitte Mutti zu Hause beim Abwasch. Na ja, eigentlich ja auch nich’, da ist eher Helfen angesagt, sowie halt in’ ‘ne Kurve eher “Sankt Pauli” brüllen statt einer tönenden Lippenkunst zu frönen.

Das der KSC nun nicht, wie es der Eintracht aus Braunschweig verdient gelang, ein 0:0 über die 5. Punktspielrunde brachte, lag einzig an diesem saugeilem Tor von Moritz “Londoner” Volz. Was erwartet uns bloß, wenn Volzy auf der rechten Abwehrseite seine Form noch weiter steigert?

Freut mich riesig und sein Buch wird 100% auch gekauft und gelesen.

Eine Steigerung konnten wir dann durchaus beim Sonntagsausflug des FC in das Erzgebirge sehen.

In meiner Prognose (via Twitter mit dem @DerÜbersteiger andiskutiert)eines 0:0 kam das Spiel bis zur 55. Minute zumindest tendenziell nahe.

Katastrophales Abwehrverhalten der Gastgeber in Person von Dominic Rau beim 0:1 durch Flo Bruns folgte in der 55. Minute der Ausgleich nach einem vermeidbaren Gestocher durch Ronny König.

Markus “Thore” Thorandt versuchte brasiliansch am eigenen 5er zu klären und Patrik Funk hatte dann die Wahl den Abschluß per elfmeterreifem Foul noch zu verhindern, lies aber dem Ronny den Treffer.
In dieser Situation, sorry Bene sah auch etwas unglücklich aus in der Szene, hat Patrick Funk sich richtig entschieden.

Ein Platzverweis hätte eine Elfmeterentscheidung begleiten müssen.

Das dann aber in den Overtime sich der eingewechselte Enrico Kern nach einem hochgeschagenem Freistoß gegen zwei St.Paulianer beim Kopfballspiel durchsetzten konnte, hat mir schlichtweg die Sprache verschlagen.

Es bleibt nur ein Kompliment in Richtung Aue, die ihre Serie gegen Trainer Schubert ausbauen konnten und nach dem Zähler (0:0 im Nachholspiel) gegen 1860 nun gegen St.Pauli nachlegten.

Der Wille der Veilchen und das gerade in Halbzeit Eins zu sehende Unvermögen im Abschluß der Kiezianer legalisieren dieses Ergebnis vollkommen.

Mucke

“Bones”, das zweite Album der Young Guns! Melodischer Punk und der Titelsong könnte Motto sein…12/13 Liga Zwei – I Feel It In My ….

19
Feb
12

#fcsp Auf Punktejagd schaut mensch nicht ins Land, MSV!

Vorüt Bruun Wit!

Am 29.01.2010 sahen wir eine der besten 2.Liga- Halbzeiten ever des FC St.Pauli auf fremden Platz.

Da der Freitag eher Schmalkost bot, hier eine Rückschau in das letzte Aufstiegsjahr:

Vergangenen Freitag war es eher ein Langweiler, in dem St.Pauli vor allem in der zweiten Halbzeit enttäuschend auftrat.

Der MSV Duisburg machte aber zum Glück dem Arena- Namen alle Ehre, schaute nur ins Land, statt in aller Konsequenz einen erneuten Anflug leichter Lethargie von offensiver Passivität der Gäste zum Ausgleich zu nutzen.

Da ich dieses Spiel nicht weiter analysieren will, reicht der Zusammenschnitt. Geht der MSV in der Anfangsphase in Führung, hätte der FC St.Pauli sicherlich keine drei Zähler von der Wedau mit zurückgebracht.
Ein Trend der Leistung war bereits in der zweiten Halbzeit gegen den VfL Bochum ersichtlich.

Am kommenden Spieltag empfängt der FC St.Pauli die Eintracht aus Braunschweig, die den aktuellen Spieltag am Montag den 20.02.12 bei Erzgebirge Aue komplettieren.

Für den FC St.Pauli bietet sich die große Möglichkeit, mit einem Heimdreier an den Aufstiegsplätzen zur 1. Bundesliga dran zu bleiben. Die Braunschweiger konnten in der Rückrunde bisher erst zwei Zähler aus drei Spielen holen, befinden sich von der Form her in einer leichten Abwärtsbewegung.

Allerdings wird in diesem brisanten Nordderby eine deutliche Steigerung der Mannen um den Trainerstab André Schuberts nötig sein, um die Braunschweiger nicht in die Spur zum ersten Rückrundendreier finden zu lassen.

Das Experiment mit 4 offensiven Spielern (Fin Bartels zum Teil in vorderster Position) und den hochstehenden Außenverteidigern, wie in Duisburg zu sehen, wird gegen die BTSV eher keinen Erfolg versprechen.

13
Feb
12

#fcsp “Doppel Schacht” am Millerntor! Heimsieg gegen VfL Bochum

Vorüt Bruun Wit!

Foto von @anei_ise

Doppel Sechs mit Boll & Funk, der Powerzwerg Fin Bartels, Kevin Schindler, Mahir Saglik und Seb Schachten waren die Änderungen in der Anfangsformation gegenüber dem Aachen Spiel. Das Trainer Team hatte alles richtig gemacht.

Mit Andreas Bergmann und dem VfL Bochum empfing der FC St.Pauli eine Truppe mit Potenzial und einer ansteigenden Form. Doch von Beginn an war zu spüren, dass der VfL aus Bochum hier eher in der eigenen Hälfte agieren würde.

Sehr auffällig die 4er Kette, die in Person von Markus Thorandt und Seb’ „Doppel Schacht“ Schachten auch Möglichkeiten in der Offensive hatten.
Für Bruun Wit traf gestern nur einer der beiden Abwehrrecken, halt der “Doppelt Schacht”.

Auf der Rechten Bahn sprang mir gleich eine Präsenz ins Auge. Kevin Schindler und Moritz Volz überzeugten. Good Job und Kevin hatte auch nach dem Traumtor durch Azaouagh das 1:1 auf dem Fuß, verzog aber um wenige Zentimeter am langen Eck vorbei. Ja Traumtor Azaouagh! Meine Aussage nach dem gestrigen Livespiel, Bene hätte den auch nicht gehabt, wäre er auf der Linie gestanden wurde nach Ansicht der TV- Bilder untermauert. Den Ausgleich hatte ich mit Ansage im Container verbracht. Der Ausgleichsharndrang führte meinen Weg an die Rinne.

In den ersten 10 – 15 Minuten meine ich ein ziemlich offenes Spiel zur Kenntnis genommen zu haben. Der VfL Bochum suchte den Weg in die Hälfte der Gastgeber. Die 1:0 Führung für die Bochumer kam trotzdem eher aus dem Nichts. Unverhofft kommt oft. Die erste „Chance“ hatte der FC St.Pauli durch Mahir Saglik. Erstaunlich, je näher der Mann dem 16er kommt, desto mehr verlassen ihn seine fußballerischen Qualitäten. In der 13. Minute startete Mahir in die Gasse, wurde von Max Kruse perfekt bedient, wackelte den Bochumer Abwehrmann Acquistapace aus, um dann einen platzierten Kullerball in Richtung Tor zu spielen. Schade, trifft Mahir hier die Pille besser, hätte es sein Spiel werden können. Zu diesem Zeitpunkt war zu sehen, das der FC St. Pauli aggressiv und hoch verteidigte. So wünsche ich es mir.

Und doch kam es eben zum 0:1. Azaouagh nutzte den sich bietenden Raum an der Parallele des 16er und lupfte perfekt.

Dem ging allerdings ein, sagen wir mal unglücklicher Abwehrversuch voraus.

Thorandt drehte sich von einem schwachen Flankenball weg, die Pille prallte kurz in den Lauf des Torschützen, der Rest dann klarer Zungenschnalzer (18.), fußballerisch gesehen.

Es war der erste Abschlussversuch, ja eigentlich die erste Offensivszene des VfL.

In der 23. Minute zahlte sich das Pressing des FC St.Pauli aus. Fin Bartels konnte nach Balleroberung von „Doppel Schacht“ die sehr gute Hereingabe von Moritz Voltz per Kopf nicht verwerten.

Sehenswert in dieser Szene nachdem Ballgewinn die Stafette Saglik auf Kruse, der zu Schindler, weiter zu Voltz, Flanke, Kopfball alles One Touch und am 5er drei potentielle Abnehmer, nice.

Das sah schon wieder sehr nach Fußball aus, was ich nach dem Spiel in Aachen so nicht unbedingt erwartet hatte.

Bochum zeigte sich allerdings hinten gefestigt, reisten mit 4 Spielen ohne Niederlage an (3Siege 1 Remis), was dann die Ordnung erklärte, die der VfL in der Defensive hielt.

In der 26. Minute verwertete Kevin Schindler einen schönen Seitenwechsel. Von Fin Bartels in der rechten Strafraumseite schön freigespielt, traf er das Spielgerät leider nicht voll.

Andreas Luthe hatte keine großen Probleme zur Ecke zu klären.

Der Harndrangausgleich nach Standard, den die nun folgende Ecke brachte, war dann der ersten Treffter von „Doppel Schacht“ an diesem Spieltag.

Eine gut getrtetene Ecke von Paddie Funk schlug neben dem nicht besetzten kurzen Pfosten unhaltbar platziert ein.
Zum ersten Mal in dieser Saison eröffnete sich die Perspektive Klassenerhalt! Yeah!

In der 31. Minute kamen die Bochumer zu ihrer zweiten Offensivszene, die Mahir Saglik auf der Linie nach dem ersten Eckball für die Bochumer klärte. Dabrowski konnte ziemlich ungehindert auf das Gehäuse von Bene Pliquett köpfen.
Allein diese Szene rechtfertigte die Aufstellung von Mahir.

Wie bereits erwähnt macht Mahir bis zum letzten Viertel des Spielfeldes viel gut und richtig, nur auf den letzten 22,5 Metern verlässt ihn noch zu häufig, um nicht immer zu sagen, sein Können.

In der 34. startete Mahir schön aus der eigenen Hälfte in einen langen Befreiungsschlag, wurde aber von Paul Freyer per Foul gebremst. Der gut aber sehr großzügig leitende Schiedsrichter Bastian Dankert aus Süd Warnemünde pfiff und ermahnte Freyer.

Es war bereits die zweite Situation gegen Saglik, wo durchaus Gelb angebracht war.
Um die 28. Minute wurde Mahir bereits auf der rechten Außenbahn von Toski gelbwürdig gestoppt, der sich von da ab Pfiffe bei seinen Ballkontakten anhören musste.

Beide Teams hielten dann den Rest der ersten Hälfte ihre defensive Ordnung, St.Pauli mit mehr Spielanteilen, ohne zwingend zu wirken, traten aber sehr souverän auf.

Die zweite Hälfte startete dann mit einem beherzten Abschluss vom Powerzwerg.

Langer Schlag aus der Abwehrreihe, von Kevin Schindler auf Fin Bartels verlängert, kurze Annahme und Ballkontrolle und den platzierten Schuss klärte VfL Keeper Luthe ohne große Probleme zur Ecke.

Diese konnte dann vom Bochumer Abwehrverbund geklärt werden.

In der Folge dann gutes Aufbauspiel, bis in die Bannmeile des Mahir Saglik zumindest, der in der 58. ein gutes Anspiel von Kevin Schindler 7 Meter vor dem Bochumer Kasten nicht unter Kontrolle bringen konnte.

Das Spiel konnte nicht mehr ganz die Fahrt der ersten Halbzeit aufnehmen. Der VfL stand gut, St.Pauli konnte den Ballbesitz nicht zwingend in Chancen umsetzten blieb aber bis 20 Meter vor dem Kasten des VfL dominant und erarbeitete sich einige Standards.

In der 61. Minute stoppte Freier dann Fin Bartels unfair und kassierte die erste gelbe Karte der Partie.

Der Freistoß brachte Fin dann in Schussposition, der das Gehäuse aber knapp verfehlte.

In gleicher Spielminute wurde der bemühte aber glücklose Mahir Saglik gegen Deniz „23 Naki ausgetauscht. Ein interessanter Wechsel, bedenkt mensch, dass bei Ecken und Freistößen die Kopfballstärke durch Markus Thorandt und „Doppel Schacht“ präsentiert wird, der bewegliche schnelle und ungemütlich zu spielende Deniz Naki mit Fin Bartels und Max Kruse für viel Verwirrung in gegnerischen Abwehrreihen sorgen kann.
Mit Kevin Schindler stand zu diesem Zeitpunkz ja auch noch ein athletischer Typ in der offensiven Reihe.

Genau die Torgefahr durch Thorandt führte dann in der 67. Minute fast zur Führung.

Ein aus dem rechten Halbfeld geschlagener Freistoß konnte aber per Ausfallschritt von Thore nicht unter die Latte gedrückt werden.

Erneut war der Standard als Kurzpfostenvariante getreten. Kevin Schindler verlängerte im 16er per Kopf Richtung 5er.

„Doppel Schacht“ als auch Thore standen allerdings in dieser Situation klar “Offside”.

Der FC St.Pauli steckte nicht auf, machte weiter.

So war die Frage wer den nächsten Treffer erzielen würde, eigentlich nicht zu stellen.

Die seltenen Konteraktionen der Bochumer brachten keine Gefahr, was auch an dem guten Spiel von Carlos Zambrano lag, der sehr sicher ein gutes Stellungsspiel zeigte.

In der 72. Minute, Ballbesitz St.Pauli in der eigenen Hälfte, keimte ganz kurz dann mal ein Situationsroar am Millerntor auf. Dieser wurde leider von den Fahrstuhlsängern auf der Süd nicht angenommen.
Ansonsten hätten „St.Pauli! St.Pauli!“ Rufe in einem stattlich lautem dreckigem Punk- Roar münden können.

In Minute 73 endet dann das Spiel für Paul Freier.
Die zweite gelbe Karte des Spieles und somit Gelb/&Rot holte der P’aul sich ab. Er hatte Paddie Funk im Mittelfeld mit zuviel Körpereinsatz gestoppt.

Und tatsächlich kann St.Pauli Überzahl!
War ja auch nicht immer so.

Offensiv wurde eine 4-4-2 Formation gesucht, die allerdings die Räume in vorderster Reihe für lange Anspiele zu eng machte.

Für die letzten 10 Minuten wurde dann mit Flo Bruns für den gelbverwarnten Kevin Schindler auf Rechts gestellt.

Bochum verteidigte mit den verbliebenen zehn Mann leidenschaftlich, hart und ermöglichte St.Pauli drei Standards in Folge.

Der dritte Standard, es lief die 80. Spielminute, war ein erneut interessante Variante.

Kruse schlug den Ball auf Thore, der im 16er aus Rechtsposition auf den kurzen Pfosten ablegte. Dort bewies Seb’ Schachten seinen Torinstinkt und schob zum 2:1 ein.

Die restlichen 11 Minuten (bei 2. Minuten Overtime) spulte St.Pauli routiniert runter, ohne die Vorwärtsbewegung zu vergessen.

Die zweite Halbzeit betrachtend, war es ein Gedulds- und Arbeitssieg, dem es aber nicht an Leidenschaft und Engagement fehlte.

Einzig könnte mensch sich über einige offensive Situationen nach dem 2:1 beklagen, die nicht gut genutzt wurden.

Tra$htalk…

Nach dem Spiel traff der Kern der Bezugsgruppe dann im Stadion noch @jeky und den @sparschaeler, die es vorgezogen hatten, das Spiel abseits der Meute zu sehen.

Wie ich beim anschließenden „Domschänken–Stell Dich hin und trinke“ erfuhr, ist dies wohl in einigen Fehlinterpretationen geschriebener Worte und einer wohl nicht angenommen oder wahrgenommen Entschuldigung begründet, die im Zusammenhang mit einer Diskussion rund um die Kassenrolle steht. Meiner bescheidenen Meinung sind gerade Heimspiele die Möglichkeit, um Situationen des WEB 2.0 „Face 2 Face“ zu klären. Auf jeden Fall die bessere Lösung, statt sich von der Bezugsgruppe gelöst im Cosmos Bruun Wit zu bewegen. Ja sicher, auch ich bin für spätpubertäre Verhaltensweisen bekannt, meide aber offene Gespräche, gerade in der #BGSP nicht. Denkt ma’ drüber nach…

Der Abend setzte sich mit @anei_ise, @diepauliane und @momrulez im „Backbord“ mit einem Imbiss fort und endete am Hamburger Hauptbahnhof Gleis 14. Dort verabschiedete ich @diepauliane, nach dem im Schweinske noch ein Kaffe mit Wasser und ein Guniess verzehrt wurde. Kurz vorher konnte ich noch Tickets in der Wandelhalle sichern.
Jaya The Cat geben sich die Ehre…

Mucke

Der Quoteni Rud.us Award geht auf die Ziellinie. Enge Kiste und langsam streckt mein MP3 Player wegen der ständig wechselnden Bestückung die Beine… Das Display vom Philips GoGear Ragga zickt…

Und auch für den übernächsten Award stehen bereits Kandidaten am Start…

Van Halen mit Dave Lee – Tatoo

01
Jan
12

Relegated in 2011 to be promoted in 2012? #Hny #FCSP


Vorüt Bruun Wit!

Mit 2011 endete das Jahr des aus dem Virtuellem geborene
Jolly Rouge! Remember? WTF! Es war DAS Gänsehaut-Erlebnis des letzten Kalenderjahres am Millerntor.

Wiederholung in diesem Jahr? Ich glaube eher nicht.Teile der Fanszene sind zur Zeit wohl wieder opportun.

Bilanzen stimmen, das Stadionrekonstrukt schreitet voran,die Inhaberschuldverschreiben sind ein totaler Erfolg, doch nach dem Kassenrollendings wartet leider mal wieder Ungemach für den Spielbetrieb.

Also doch nicht alles toll und glatt um das Millerntor. Frau Jekylla hat dieses Thema bereits in einer Art Jahresrückblick mit einem Blick “vorüt” aufgegriffen:

Nu’ gut. Ich mag nicht erneut betonen, dass ich kein Freund unserer Ultras bin. Die “selbst verwaltete” Kurve hätte ich bereits abgeschafft und die “Besserstimmung- Fans” mal wieder auf den Teppich geholt.

Zu diesem Kassenrollendingens hab’ ich ja auch schon was geschrieben:

Die Sanktionen seitens des DFB stehen aus, dazu sage ich auch Nichts, noch nicht.

Der junge Werfer hat eindeutig falsch gehandelt, räumt er auch ein.

“Shit happens” wenn so’n Teil nicht abrollt.

Doch zeigt der Vorfall erneut auf, dass die Fanszene hier deutlich unterschiedlich gedankliche Wege beschreitet.

“Sankt Ionen von 2012″

Von krassen Sanktionen gegen den Werfer bis zur Straffreiheit ist an Meinungen wohl alles vertreten.

Klar ist, Dummheit schützt vor Taten und Strafen nicht und eine persönliche Strafe wird hier ausgesprochen und ist auch angebracht.

Was erwartet uns denn, wenn wir es weiter mit einem “Shit happens” ab tun, wie ich es hier ja auch getan habe.

Als nächstes fliegende ausgediente Prepaid- Handys?

Was muß der Verein tun, um derartige Vorkommnisse künftig auszuschliessen.

Wird demnächst das Mitführen aller Gegenstände, die höher und weiter als 8 Meter geworfen werden können untersagt?

Zigaretten nur nicht mehr im Etui, keine Feuerzeuge mehr, nur noch Streichholzbriefchen, ja genau auch keine Streichholzboxen mehr.
Die könnte mensch ja mit Erde befüllt als Wurfgeschoss einsetzten.

Keine Banner, Fahnen, Fahnenköcher mehr, denn diese könnten ja als “Verstecke” genutzt werden.

Mit diesen Fragen schliesse ich das Thema hier ab.

Ich habe aber jede Kollektivstrafe als Dauerkarteninhaber und Vereinsmitglied zu tragen.

Leider habe ich keine Möglichkeit auf das Publikum im Stehplatzbereich der Süd Einfluß zu nehmen.

Nur so viel sei gesagt, ich hätte den letzten wie auch den Becherwurf gegen Aue in unmittelbarer Nähe stehend, schon mit einer gewissen Regulierung begleitet.

Leider scheint dies aber dem Großteil der Süd abzugehen.

Also Fangnetze hoch vor der Süd, der kompletten Süd.
Ehre, wem Ehre gebührt, straft das Kollektiv, wo es sich nicht reguliert, sich nicht regulieren kann.

2012/2013 – Es droht der Fahrstuhl!

39 Zähler, Platz 4 in Liga zwei bedeuten ein klasse Basis, im Mai eine große Partie am Millerntor zu feiern.

Die Presse aus Hamburg lobt den FC unter der sportlichen sehr erfolgreichen Leitung des Teams André Schubert.
In der Mannschaft sind mit Max Kruse und Fin Bartels, Fabian Boll, Markus Thorandt und Phil Tschauner die Eckpfeiler des Erfolges ausgemacht.

Mit der Eintracht aus Frankfurt wurde zum Rückrundenstart erstmals ein Spitzenteam geschlagen. Eine richtig anhaltende Durststrecke konnte bisher verhindert werden bzw. machte sich in Spielresultaten nicht bemerkbar.

Doch sollte am Ende der Saison erneut die Promotion stehen, wird wohl erneut nur ein Jahr erste Liga gespielt werden.

Der FC St.Pauli ist auf dem Sprung unter den Top 25 des Profifußballs eine Fahrstuhltruppe zu stellen.
2012/2013 erste Liga und 2013/2014 dann wahrscheinlich ein Umbruch im Team.

Denn Leistungsträger wie Max Kruse und Fin Bartels werden dem Lockruf anderer Vereine folgen, Fabian Boll wird sich in diesem Zeitrahmen wohl mit dem Karriereende befassen.

Tabellarisch steht der FC St.Pauli auf einem klasse Fundament, um in diesem Jahr eventuell noch ein Pflichtspiel gegen den Vorortclub zu spielen.

Allerdings hängt der Aufstieg des FC St.Pauli auch von den Entwicklungen in Düsseldorf, Frankfurt und Paderborn ab. Auf einen Einbruch der Spielvereinigung Greuther Führt brauchen wir in diesem Jahr nicht warten. Führt ist dran, remember Mainz.

Beim SC Paderborn ist die Formkurve sowie das Transferfenster (Toptorjäger Nick Proschwitz zum VfB Stuttgart?) im Januar zu betrachten. Der Sc Paderborn ist einer der Abstiegskandidaten in diese Saison gestartet. Irgendwie kommt einem das ja bekannt vor am Millerntor. In der Spielzeit 2000/2001 wurde St.Pauli auch als Abstiegskandidat gehandelt und stieg letztendlich als Tabellendritter in die Bundesliga auf.

In Frankfurt ist mit Armin Veh ein etwas undurchsichtiger Trainer am Werk. Bereits zu seinen Zeiten als Trainer beim Vorstadttclub machte Veh kein Geheimnis darum, dass er eigentlich keinen Bock mehr auf den Job als Trainer habe, sondern sich eher als Sportchef sieht. Beim FC Augsburg kann dem Mann geholfen werden.

Zur Zeit fordert Armin Veh Verstärkungen, die in der
Winterpause verpflichtet werden sollten. Heribert Bruchhagen bremst aber, hat den Blick fest auf das Budget. Vorzeichen, die unruhige Tage und Wochen in Frankfurt vermuten lassen.

In Düsseldorf endet zum Rückrundenstart die Serie der Unbesiegbarkeit. Zudem scheint es auch hier mit dem Erfolgstrainer Norbert Meier Probleme zu geben, der im Falle einer Vertragsverlängerung einen kräftigen Schluck aus den Vereinstöpfen erwartet.

Beide Clubs starteten mit Niederlagen in die Rückrunde.
Düsseldorf verlor im Heimspiel gegen den SC Paderborn mit 2:3, die Eintracht verabschiedete sich am Millerntor mit einer 0:2 Niederlage vom Spielbetrieb 2011.

Greuther Führt siegte souverän gegen de FC Union Berlin mit 5:0.

Allein der 18. Spieltag zeigt schon auf, wie eng sich in der Liga das Leistungsvermögen an der Spitze bewegt.

Mit 1860 München und den Eisernen aus Berlin steht ein kleines aber nicht zu unterschätzendes Verfolgerfeld hinter den Top Five.

Wir stehen vor einem sehr spannenden Sportjahr am Millerntor.

In diesem Sinne Grüße ich Euch alle, ob Ultra oder Old School und wünsche uns für die Harmonie auf den Rängen, sportlichen Erfolg, angenehmen und von Zwischenfällen freien Support, Glück und Gesundheit, sowie spannende Spiele!


20
Dez
11

#FCSP beim #SCP beim #FCI und nu’: Three points more on the list…7 Punkte aus den letzten drei Spielen gegen Armin Veh, juchee!

Länger nix geblogged…
Ja so bei “ZumJahresEnde” geht einem schonmal die Tastaturtinte aus. Ich will aber dann heute mal ‘nen “Mega-Post” ablassen, auch wenn ich noch ….egal…Weihnachten…FY!

Vorüt Bruun Wit!

Will nicht rumeiern, Paderborn war ok. Die Truppe hat sich bei 0:1 Rückstand nicht aufgegeben und die späte BeBollerung machte ‘nen Zähler fest. Für den Defensivverbund des FC St.Pauli könnte der André Schubert mal das clevere Verschieben 2er Viererketten genauer unter die Lupe nehmen.

Denn das beherrschte auch der FC Ingolstadt und besiegte, als Tabellenletzter in den Spieltag gestartet, verdient mit 1:0. Überlegen aber mit aus Sicht der Audistädter zu wenig Treffern holte der FCI die drei ausgeschriebenen Zähler.

Mein Eindruck war, dass sich die Mannschaft mit einer stoischen Lethargie zu einem Zähler schummeln wollte.

Vor dem späten Gegentreffer hätte der FCI sich durchaus schon eine zwei oder gar drei Tore Führung erspielen können. So kam der Punch, diesmal mit schlechterem Ende für den FC St.Pauli, in der 89. Spielminute. Der FC St.Pauli hatte sich diesen Dämpfer redlich verdient. Im Laufe der TV Übertragung kreisten Worte wie Schnarchlappen, pomadig, selbstgefällig und Satzfetzten wie “…wir haben ja Boller in der Neunzigsten im 16er …”. Derbe angefressen, auch ob der neuen “Hackenliebe” des Ebbefanten, versöhnte nur der Blick auf die Tabelle, wo eine leckgeschlagene Kogge unaufhörlich in Richtung Liga 3 schlingert.

Achterbi Bruun Wit!

Kleiner EX- Kurs…

Der Defensivverbund, im Allgemeinen eine Problemzone beim FC und das nicht nur wegen der Verletzten (Zambrano, Sobiech, Rothenbach). Ja, wir wollen Tore sehen, klar. Doch was nützt es, wie in den letzten Spielen auch viel zu wenig gesehen, wenn die Truppe über schnelle variable Mittelfeldaktionen zu Tormöglichkeiten kommt, wenn in der Rückwärtsbewegung keine Ordnung gefunden wird.
Jede Bewegung im Spielaufbau resultiert aus einer Defensivordnung. Der T. @Sparschaeler H. würd’ jetzt glatt wieder 5,– €uronen in das “Rockerschwein” fordern, aber es ist der Weg erfolgreichen modernen Fussball zu spielen.
Ich gehe da konform mit Michél Mazingu-Dinzey, der nach dem Clash gegen die Eintracht Frankfurt bemerkte, dass Boll die riesen Löcher nicht immer alleine stopfen kann.

Wie mensch das spielen kann, sah ich am vergangenen Wochenende, zwar “nur” in der Konferenz aber doch deutlich. er FC Augsburg spielt in bei Ballbesitz des Gegners zur Zeit mit einer doppelten 4er Kette, fast wie Italien bei der WM 2006, aber nur fast. Denn ist die erste Kette “überspielt” lässt sich ein 6er mit in die hintere Kette fallen und der FCA stellte somit flexibel auf 3 / 5 um, macht also im und am 16er dicht um dann mit schnellem Umschalten Konter zu setzten. Letzteres kann St.Pauli, ist eigentlich eine der Stärken der Mannschaft, was allerdings auch bedingt, die Außenbahnen bis zur Grundlinie zu gehen und nicht nur aus dem Halbfeld zu flanken oder über die Enge der Mitte eine Passfolge zu suchen.

Das hat in der Aufstiegssaison 2009/2010 gut geklappt. Ebbers wurde als Preller gesucht, legte auf die Außen ab und so entstanden zwingende Situationen.

Ähnliches Stürmerverhalten war gestern von dem Schwalbengriechen Gekas zu sehen, der sich in den Mittelkreis bewegte, mit einem Ballkontakt abspielte und sich dann geradlinig in der Sturmmitte platzierte.

Ein relativ einfache aber wirkungsvolle Spielanlage als Grundausrrichtung.

…und nu’ Montags gegen die SGE…

“Armin Veh wir so Derbysieger und Du so?”DaZke StPauli.nu

Klare Sache, die Bet war definiert.

St.Pauli Unentschieden, Niederlage 1:2 Ergebnis- Tipp und die obligatorische Handicap NULL (St.Pauli siegt mit einem Tor Unterschied) wurden platziert und die 9 fach Quote für den 1:2 Tipp lächelte mich an, selbst in der Halbzeitpause bei einem glücklichen 1:0 für den FC St.Pauli.

Das Spiel am TV Schirm zu verfolgen sollte für den Zuschauer wohl eher dem vor Weihnachten “einen mit der Rute bekommen”. Die Eintracht zeigte sich besser. In der 9. Minute war Phil auf dem Posten und parierte einen Abschluß von der EX Raute Alex Meyer. Ja der Alex, richtig, EX Raute, den sein Intermezzo beim FC St.Pauli war nur eine Zwischenstation.


Besser, als in diesem Gastbeitrag bei @momruleZ beschrieben, geht es kaum, wie das Spiel fortan lief:“Gestern, der Eintracht, der habe ich mich geradezu hingeschenkt! Angeboten! Ja, ich habe mich fast bar jeden Stolzes an sie ran geschmissen, mich ihr aufgedrängt, doch sie hat mich ein aufs andere Mal kläglich vergeben.”(Klick für den ganzen Post!)

St.Pauli spielte nicht konsequent über die freie rechte Außenbahn,mit Ausnahme der 11. Minute. Flo Bruns ging bis zur Grundline setzte Fin Bartels ein, der in Rücklage aber nicht platziert abschließen konnte.

Dieses einfache Spielmittel, Außen abgehen, bis zur Grundlinie um dann zu flanken oder in den Rücken der Abwehr zu spielen nutzen die Gastgeber erneut zu wenig.

Erneut Phil Tschauner war es zu verdanken, das es mit einer 1:0 Führung zum Pausentee ging.
Denn in der 32. Minute erzielte Fabio Morena die Führung, nach einem Eckball. Bereits Treffer #6 nach dieser Art des Standards, was natürlich ein sehr guter Wert ist. Dem voraus gegangen war ein toller Einsatz von Fin Bartels, der sich die Kugel in des Gegners Hälfte fair ergrätschte.Sein Schuß wurde auf die rechte Außenbahn zu Flo Bruns geblockt, dessen Flanke zu harmlos zu Patrick Funk abgewehrt wurde. Patriks Hereingabe wurde dann eher unbedränkt zum Eckball geklärt. Flo Bruns Ecke lang, der Seb Schachten mit dem Kopf irgendwie in Rückraum, Boller auf die Kiste gekickt, der Seb Schachten wieder irgendwie und Fabio Morena so 1:0.

Armes Frankfurt, nicht nur eine eher unsympathische Fangemeinde, nein auch noch unverdient in Rückstand geraten.

Beim FC St.Pauli ging es dann eher durchwachsen bis ideenlos weiter, lange Bälle in den Mttelkreis, unsaubere schlechte Anspiele. Nein, so etabliert sich kein Team in den Top 25 des deutschen Fußballs.

Halbzeit. Dank des Gastes kein Voll-Bier. Die Mannschaften gingen und ich ging dann auch und wünschte meiner “alten” Nordkurvengang kurz ein frohes Fest und ‘nen guten Rutsch.

Louis, langjähriger Mitsteher, bat mich nebenher noch, ihn mal auf ein Getränk in seinem Domizil in der Erichstrasse zu besuchen. Wird sicherlich gemacht.

Halbzeit Zwo war dann mehr das Warten auf den Gegentreffer. Na gut, die 48. Minute war nochmal was, bevor die Kassenrolle flog.
Max Kruse setzte von der linken Seite Fin Bartels im 16er ein, der aber nicht an den Ball kam. Dieser gelangte zum Fabian Boll der abzog. Die Kugel wurde zur Ecke abgefälscht.

Für die SGE klappte es irgendwie gar nicht.
In der 66. stand Fabio auf der Linie und köpfte die Pille raus aus dem Gehäuse, Gekas hatte sich versucht.
Und so verhinderte der FC immer wieder den Einschlag.
In der besten Szene der zweiten Halbzeit des FC St. Pauli fuhr dann Fin Bartels mit Tempo einen Bilderbuchkonter. Zwei FCSP#ler gegen vier SGE’ler, der Veh muß gekotzt haben. Bartels voller Power über die rechte Seite, Max Kruse, der erneut nicht alles zeigte, mit einem tollen Laufweg und einem Kracherabschluß zum 2:0 Endstand.

Die bewegten Bilder hier, erzählen eigentlich das Wesentliche. Frankfurt versuchte, St.Pauli hatte noch drei Konter. Schlusspfiff, Augen auf Aachen gerichtet, dort ohne Fin Bartels, ohne Seb Schachten, beide mit ‘ner Fünf-ma’-Gelben-Pause. Hoffentlich aber mit Phil im Kasten. Schultereckgelenck is’ kaputt, Operation angesagt und von hier aus gute Besserung in Richtung des leistungsträgers und Bewahrers des zu Null gegen die SGE.

Kassenrolle meets Profifußball

NA das mußte ja nun auch noch sein. OMFG! NEHMT DOCH lieber Toilettenpapier! Ich schliesse mich hier dem Herrn Schulte an. Gegenstände in den Innenraum des Stadions zu werfen, ist Schwachsinn. Die Süd sollte mal etwas mehr aufpassen, ist ja schon das zweite Ding aus diesem Bereich dort.

Und das aus der Süd, der selbst verwalteten Kurve, der Heimat von USP, die eine so klasse Choreo zeigten, was die TV Bilder nicht einfingen, leider.

War schon sehr geil, wie die Tüte sich da einrollte, klar, dass das TV dies nicht zeigte, ebenso das Shit1 Banner an der Haupt, welches stark an das Logo des Senders Sport1 erinnerte.

“Shit 1″ DaZke dem Kleinen Tod Da gibt’s auch Pic’s zum Weghaschen…

Mucke

ZDF.Kultur reingezappt und da lüppt Paolo Nutini’s “Jenny Don’t Be Hasty”….gleich an @callmeuschi & Jenny S. aus Delmenhelga gedacht und nu’ verpass ich €uch ma’ den Beat hier!

Weihnacht

..ja wünsch ich €uch, besinnlich mit gutem Essen, viel Liebe, lecker Drinks und und und einem Gruß des Clubs…

29
Nov
11

#FCSP JHV, MV, Bademode, Beachvolleyball, 422, Business- Seats – …& ein trauriger “Exkurs”…leider…


Vorüt Brunn Wit! – Opener

Die zurückliegende Jahreshauptversammlung war erfolgreich.
Ich konnte dieser zwar nicht bis zum Ende beiwohnen, da unter der Woche auch die letzte Bahn zu rollen drohte und ich wegen einer nicht so tollen Nachricht bereits von Montag auf Dienstag wenig Schlaf fand.

Exkurs

Bernhardt,Altonaer, ein wenig Fußball afin, St.Paulianer.
Bernhardt war gestolpert, hatte sich sein genageltes Bein gebrochen.
Im Krankenhaus wurde dann eine weitere Krankheit festgestellt. Bernhard mußte aber keinen langen Leidensweg gehen.
In der Nacht vom 18. auf den 19. November schlief Bernhardt ein. Bernhardt stand kurz vor Abschluss seiner Überlegungen und Verhandlungen um eine Regelung zur Altersteilzeit.

Bernhardt war meine erste Bezugsperson in dem Unternehmen, für welches ich zur Zeit tätig bin.
Er gab mir stets das Gefühl, mehr als ein Kollege zu sein, sprach klares altonaer Sankt Paulisch und wenn etwas Shysse war, nannte er es beim Namen.

Bernhardt half. Bernhardt hatte mit Fußball nichts aber auch fast gar nichts am Hut.
Trotzdem trug er den Jolly Roger und erkundigte sich häufig über den FC St.Pauli, bei mir.
Wenn er etwas wissen wollte, was die Berichterstattung nicht hergab, wie ich die Situation einschätzen würde, sportlich.

Dies war aber nicht nur sein Interesse an den Vorgängen in und um dem FC St.Pauli, nein.

Es war seine Art, sein Wunsch Themen bei Leuten anzusprechen und aufzugreifen, um sich so dem Menschen zu nähern.

Bernhardt fehlt.
Das sage ich, der “nur” mit ihm zusammen gearbeitet hat, mit ihm zusammen arbeiten durfte.

Ich wünsche mir für seine Familie, seine Freunde, seine engsten und engeren Freunde, seinen und somit auch meinen Arbeitskollegen Kraft, den Verlust des Menschen, Altonaers, St.Paulianers, dem “4 ever ‘n büßchen Rebell Yell” so gut es geht zu überstehen.

Es wird eine sehr sehr lange Zeit dauern und die Lücke, die Bernhardt hinterlässt ist riesengroß.

In lautem Gedenken, er mochte Johnny Cash. Diese (übersetzte) Textzeile passt zu Bernhardt:

Ich halte es für sehr, sehr einfach, wahr zu sein.(Johnny Cash-Walk The Line)

R.I.P. Bernhardt.

Vorüt Brunn Wit! – Die JHV am 22.11.2011

Erfolgreich, durchaus erfolgreich. Die Herren auf der Bühne sitzend, das Präsidium.

Mein Eindruck leider, es lag ein offener Affront in der Luft, zumindest hätte ich in einer etwas offensiveren Haltung so das Auftreten einiger Clubdelegierten so deuten wollen.

Der Herr Orth sprach zu uns, den Mitgliedern, das war ganz toll.

Doch wenn es etwas wirklich zur Sache dienendes, einen Standpunkt zu einem Sachverhalt zu sagen gab, trat Herr Dr. Gernot Stenger an den Beschaller, bis auf das eine mal, als es um die “Susi” ging.

Lautsprecher, Schatten- Präsi, Orth- Pittbull? Diese Frage stellte ich mir.

Was die Anträge anging, schien mir die Vereinsführung teilweise sehr schlecht vorbereitet.

“Schlangen-Franz statt Stangetanz”

Peinlich der Versuch von Herrn Orth, den Antrag “Zu untersagende Darbietungen in Räumlichkeiten des Millerntor-Stadions” zu hinterfragen.

Herr Orth schob z.B. die Frage ein, ob es nach Durchwinken dieses Antrages dann für “Ihn” (es müßte ja eigentlich für den FC St.Pauli heißen) noch möglich wäre, ein Damen Beachvolleyball Turnier veranstallten zu können oder eine Fotostrecke für Bademoden im Stadion produzieren zu lassen.

Also ehrlich, für Beachvolleyball hat Hamburg zum ersten den Rathausplatz auserkoren und zum zweiten ist der Antrag eindeutig formuliert und wendet sich sicherlich nicht gegen Bademodenablichter.

Zitat: Jegliche Darbietungen nicht oder nur spärlich bekleideter Frauen und Männer in Räumlichkeiten des Millerntor-Stadions werden per sofort untersagt.

Dies gilt insbesondere auch für Mieter von Separées oder Sälen, unabhängig vom Zeitpunkt der Anmeldung, der Veranstaltung und der zeitlichen Verbindung zu Spielen des FC St.Pauli.

Entscheidend mbMn aber:

Zu untersagende Darbietungen sind mindestens Stangentanz nackt, nur im Slip, Bikini oder vergleichbarer Kleidung, Striptease, Tabledance oder Vergleichbares.

Nun gut, Damen- oder Herrenbeachvolleyball.

Die Trikotagen sind von den Sportartikelherrstellern durch enganliegende Jerseys & knappe Sporthosen rechtens knapp gehalten. Fotostrecken von Bademode können durchaus auch sehr sexy wirken, klar: “Sex sells”.

Aber dies als Argumentation gegen diesen Antrag anzusprechen glich in meiner Empfindung fast einer Comedy.

Wenn es nicht so traurig wäre, dass der Herr Orth dies anscheinend sehr ernsthaft hinterfragt wissen wollte.

Es hätte nur noch gefehlt, dass der Herr Orth dann noch diesbezüglich vorgeschlagen hätte, den Antrag ablehnend zu bewerten und die Stadionordnung diesbezüglich zu überarbeiten, einen Anbahnbereich im Bereich Süd Ecke Haupt einzurichten und 15 % Vermittlungsgebühr zu Gunsten der Ragazza e.V. einzunehmen und zu spenden.

Ich möchte hier nicht unterstellen, dass die Vereinsführung das Vereinsorgan der Mitgliederversammlung vom Intellekt her nicht richtig einschätzen kann oder gar will, doch so plump ein Bedenken gegen diesen Antrag zu äußern Herr Orth, geht gar nicht.

Somit war Herr Orth auch gut beraten, weitere Redebeiträge zu Anträgen durch Herrn Dr. Gernot Pitbull Stenger erledigen zu lassen.

Ich persönlich habe kein Problem damit, mich verarschen zu lassen. Nur sollte mensch, bei ernsten sachlichen Themen, mir dies doch vorher sagen und nicht mit so plumpen Redebeiträgen versuchen, mir aufzuzeigen, das der Herr Orth und seine Mitsitzer mir geistig überlegen zu sein scheinen, so als Präsi- oder GeFü- dings.

Diese Anmerkung mit dem Beachvolleyball war so was von daneben. Ein einfaches “lasst uns den Antrag ergänzen: exclusive Beachvolleyball oder Fotostrecken für Bademoden” wäre wesentlich zielführender gewesen und der Herr Orth hatte dafür ja eine Begründung. In meinen Augen hat sich Herr Orth nun diskreditiert und mit seinem Sing Sang die MV als restringiertes Gremium abeingestuft.

422-Rückbau-Bussiness-Seats-Konzept included- Auftrag an die Vereinsführung-abgelehnt!

Nun gut. Die MV folgte hier den Totschlagargumenten des GeFü-Prinzen Herrn Meeske und des Herrn Dr. Präsi- Pittbull Stenger. Demokratisch, akzeptiert. Den ganzen Antrag füge ich (Dank an den kleinen Tod) zum Download oder zur Einsicht als PDF hier ein.

Vorweg der meiner bescheidenen unerheblichen Meinung nach entscheidende Absatz des Antrages:

Eine konkrete Zeitvorgabe ist im Antrag nicht formuliert worden, um die Schaffung der Vorraussetzung für die Umsetzung des Antrages ohne Zeitdruck zu ermöglichen.

In Verbindung mit mit der Formulierung (Zitat)“…deren Mitwirkung im wirtschaftlich verhätnismäßigen Rahmen herbeizuführen” und “…die MV ist DETAILIERT ÜBER DIE FORTSCHRITTE ZUR UMSETZUNG DES ANTRAGES auf dem Laufendem zu halten, ggf. unter Vorlage der noch entgegenstehenden Vertragsklauseln” ergibt sich ein klarer Auftrag an die Vereinsführung.

Es wurde die Einnahmeseite oberflächlich beleuchtet, es wurde über einen Kreditvertrag gesprochen, der über 20 Jahre laufen soll und es wurde ein Vermarktungsvertrag der Business-Seats mit der Ufa als Gegenargument in den Saal gestellt.

Wäre dieser Auftrag durchgewunken worden, hätte die Vereinsführung einen klaren Auftrag mit dem Ziel des Teilrückbaus mitgenommen.

Zu jeder JHV hätte die Vereinsführung Ergebnisse vorlegen müßen, die folgende Punkte eindeutig transparent und verständlich erklären.

1.)Prüfung der Verträge mit dem Kreditgeber auf Erfüllung und ggfls. Laufzeitverkürzung

- Wer hat wie geprüft
- Mit wem wurde über Änderungswünsche verhandelt
- Warum wurde nicht verhandelt
- Wie sieht ein/der modifizierte Finanzierungsplan aus

2.)Prüfung der Verträge zur Vermarktung der Business-Seats auf Erfüllung, Laufzeit und Erträge.

3.)Darlegen der Kalkulationen aus Vermietungen bzw. Verkauf von Einzelticket oder befristeten Tickets, wie z.B. der “Elferkarte” der Bussines-Seats.

4.)Darlegen der Ertragssituation aus Vermietung bzw. Verkauf Einzelticket oder befristeten Tickets, wie z.B. der “Elferkarte” der Bussines-Seats “Soll” zu “Ist”

5.)Einschätzung der Auswirkungen aus Punkt 4.)auf Erfüllung der Verpflichtung aus den ausgegeben Anleihen bis 2018

Diese Aufgabe hat die MV der Vereinsführung durch das Ablehnen des Antrages (hier in voller Länge als PDF)leider dem Präsidium erspart.

Allerdings gibt es unter den Interessierten wohl einige Gallier. Herr Dr. Stenger eröffnete auf der MV, das jedes Mitglied die Möglichkeit hat, die Vertragswerke einsehen zu können.

Wie ich beim Heimspiel gegen die SGD erfuhr, gibt es bereits eine Gruppe von gallischen Jolly Rouge tragenden St.Paulianer_innen, die Herrn Dr. Stenger beim Wort nehmen möchten und auf eine Terminvereinbarung drängen, das benannte Angebot zur Kontraktstudie nutzen zu wollen.

In diesem Sinne, erwartet die MV 2012 wohl weiter modifizierte Anträge im Sinne des Jolly Rouge, der Sozialromanik und letztendlich im unserem Sinne, im Sinne des FC St.Pauli von 1910 e.V. Bedenkt, es ist nicht der Verein von Sponsoren- oder Vermarktungslobbyisten, eines Präsidiums oder gar einer gewinn- und profitorientierten Geschäftsführung. Nein. Es ist unser Verein!

In diesem Sinne: We’re Coming Back (Cock Sparrer)

Weiterführende Links zum Thema JHV 2011:

Kleiner Tod:“ Antrag gescheitert, aber nicht umsonst gestellt auf der JHV des #FCSP“

Fabulous Sankt Pauli: „Transparenz schafft Vertrauen“ Das Präsidium des FCSP aber nicht – JHV 22.11.2011

Metalust & Subdiskurse Reloaded: Gunkel for President! Von Zahlensalaten, Drohkulissen, auf halber Strecke sich in die Büsche schlagen und trotzdem einem richtig guten Gefühl.“

StPauli.nu: ” JHV des FC St. Pauli im CCH – ein Hauch von Sozialromantik”

Lichterkarussell.net: “Problemfelder und vollendete Tatsachen” (Bitte auch die Kommentar Sektion lesen!)

Der Übersteiger: “Wir sind ein Sportverein, oder?”

Weitere Links bitte gern in den Kommentaren posten, natürlich gern mit €uren Anmerkeungen, Anregungen, Wünschen, Ideen!

28
Nov
11

#FCSP Die Susi Allianz – Promischwund im Séparée? Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung!


Vorab….

Dank an das SanktPony aka. DasMalte für diesen Scan. Denke, ob des entlarvenden Inhalts und dem Lay Out, dass der Artikel aus der komischen Zeitung mit den Buchstaben stammt, die auch gern durch BLÖD ersetzt werden könnten.

….und Tschüß!

Blödzeitung?

Nun teile ich die Abneigung gegen das Zwick am Millerntorplatz, welches ich gestern noch als Verweileckchen der BGSP nach den Heimspielen im Anschluss an die Domschänkenknolle in Betracht zog, Herr Balder. Sie sind ja Teilhaber, wie mir gestern berichtet wurde.
Einen Tipp für Sie Herr Balder: Einfach mal die Fresse halten, Sie Tutti-Frutti und für Sechsunddreißig €uronen auf ein Bier bei Susi reinluschern.

Da haben Sie dann Ihre erotische Darbietung. Und wenn es hilft Herr Balder, lassen Sie doch Ihre Hand an ihrer Stange tanzen und uns im Stadion das sehen, was dort hingehört, Fußball!

Herr Balder ist ein Mitglied der “Susi Allianz”. Ja, die hier zitierten Menschen sind für mich ab sofort die Susi Allianz, Leute, die in Logen sitzen um Fußball beim FC St.Pauli zu sehen oder nein, die so günstig Tabledance Veranstaltungen auf Einladung sehen möchten, zu sehen bekommen äääähhh nein bekamen!

Klasse, bei diesem Einkommensverhältnissen der “Kommentatoren” sollte doch ein Besuch einschlägiger Bars im Stadtteil keine finanziellen Schwierigkeiten bereiten. Na ja gut, vielleicht bei Claude-Oliver Rudolph, uns bekannt als “Chinesen-Fiete” im “Der König von St.Pauli”. Und bei dem “Hey Boss, ich brach mehr Geld” Sänger Gunter Gabriel bin ich mir auch nicht so zu 100 % sicher.
Der macht ja jetzt auf Jonny Cash, toll.
Und mit seiner Aussage dezimiert sich dann eine meiner Weihnachtsgeschenkideen, denn Karten für diese Veranstaltung werde ich garantiert nicht kaufen. Den Inhalt von dem Edy Kante sein Portemonnaie kenne ich auch nicht. Kann ja aber nicht so prall gefüllt sein, wenn er noch nicht mal 3,– €uronen für 10 Minuten Tabledance in ‘ner Live Peepshow übrig hat. Der Hans Herbert mit seinen stolzen 71 Jahren, der Herr Böhrs, den verstehe ich ein wenig.
In diesem Alter ist es sicherlich angenehmer einen Tabledance und den Besuch eines Fußballspieles in 90 Minuten abhandeln zu wollen.

Der Sport als Deckmantel für greise Lusterfüllung sei ihm zugestanden.

Und die Olivia? Auf gute Nachbarschaft mit Susi! Auf Olivia bin ich besonders böse, kommt sie doch sicherlich bei ihren Kiezführungen zum Nulltarif in gewisse Läden um die Kunst des erotisch rhythmischen Entblätterns zu genießen. Erst nahm sie uns das Rasputin und nun haut sie so was raus.

Noch mal zu dem Herrn Gabriel, dem Gunter. In was für Fußballstadien gehen Sie den sonst so, wo an jeder Ecke “Stangentanz statt Schlangenfranz” zu sehen ist?

Susi’s Stangentanz wird es sicherlich auch beim Fußball irgendwann wieder geben. Dann kann “Die Susi Alianz” vielleicht brav in die “Name wechsle Dich Arena” an der Müllverbrenne rennen und im Vorort “Ihr” Hamburg zelebrieren, bekocht von Tim Mälzer, begleitet von RTLII in der Reallife Soap “Die Susi Alianz – In deutschen Ehrenlogen”.

Auf diesen “Support” können wir gern verzichten.

Angemerkt…

Der Antrag “”Zu untersagende Darbietungen in Räumlichkeiten des Millerntor-Stadions” ist auf der JHV des Vereins durchgewunken worden.

“Susis Alianz” will das nicht akzeptieren?

Die MV ist das höchste Gremium des Vereins, des FC St.Pauli von 1910. Wenn Ihr (“Susis Alianz”) dies nicht akzeptiert, habt ihr in unserem Stadion nichts verloren.




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