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Dez
09

Change The Decade! Goden Rutsch! Neejohr is bloots en nee Dag! Quoteni Rudus…

Tra$htalk | Quote persönlich | Poker | Sportwetten | Sankt Pauli

Jetzt hier irgendwie einen Jahresrückblick oder gar ein Blick zurück auf das erste Jahrzehnt des Jahrhunderts zu werfen, hätte wohl biografische Züge und würde sicherlich ein wenig zu weit führen. Aber ich tippe mal drauf los…

Trotzdem gab es Ereignisse in den letzten 10 Jahren, die mir persönlich zeigten, das nicht nur „Handel Wandel“ bedeutet.
Krass was einem so außer „Asbach Uralt“ widerfährt.
Alkohol:
„Asbach Uralt“ war nie mein Getränkt! Ich bevorzuge Bier und…
Tullamore Dew, Osborn Veterano, Metaxa, Wodka.
Ich weiß aber, das der letzte „harte“ Schnaps in diesem Jahrzehnt ein „Springer Urvater“ sein wird!
Alkohol spielt bei jedem Menschen eine Rolle.
Ich darf stolz vermelden, dass sich mein Getränkehändler seit ca. 18 Monaten über meine persönlichen „Bresznak Pilsener“ Konsum beschwert, der sich drastisch um ca. 3/5 tel verringert hat.
Ich kann es auch nicht mehr so gut ab….
Ebenso sieht es bei den leckeren „Kaffee Beistellern“ aus.
Osborne, Tullamore & Metaxa, „brauner“ Schnaps, auch Solo am Abend gern genommen, waren stets vorhanden. Mittlerweile ist die Anwesenheit dieser Gefährten äußerst selten und das ist gut so.

In diesem Zusammenhang erinnere ich gern einen Auspruch von einem sehr geschätzten, mittlerweile in Düsseldorf lebenden Weggefährten, der „Ein klarer Kopf ist die beste Droge“ aussprach.
100 % Agree! Trotzdem schmeckt es ja nu‘ ma‘ immer noch ab und an und was sich über Jahrzehnte nicht ändern wird:

Ein Live Fußballspiel ohne Bier, kommt einer Zwangskastration über mehr als 90 Minuten gleich!

Zum Jahr 2000 wechselte ich nach 17 Jahren meinen Arbeitgeber. Ich blieb in meinem Lehrberuf, mußte aber hier dann die Segel streichen. Dies war, wie es häufig im Leben so sein kann, für mich persönlich, begleitet von „unfreiwilliger“ Freizeit, ein tiefer Einschnitt, was Lebensqualität angeht aber ich erkannte auch, dass es zu meinem Wohl geschehen sein musste.

Ich erkannte, wie heute in „Betrieben“ gedacht wird, dass es seitens von Arbeitgebern nur eine „Dankbarkeit“ gibt. Diese „Dankbarkeit“ wird zum Monatsende in Form eines Gehaltes erbracht und ist eine per Arbeitsvertrag geregelte Verpflichtung. Mehr nicht und gerade in der heutigen Zeit sollte der Arbeitnehmer dankbar sein, wenn diese Zahlungen auch pünktlich und in voller Höhe ein trudeln. Wie sich seit 1995 in den Betrieben die „Unternehmenskultur“ verändert hat, möchte ich aus meiner Sicht mit einem Unwort beschreiben:“Humankapazität“
Mehr sind wir nicht mehr und wer nicht folgt, fliegt.
Auch im kommenden Jahr steht bei mir persönlich wohl eine berufliche Veränderung in’s Haus. Um es kurz zu erwähnen: Mein Vertrag läuft aus und ich bin gebeten worden, mich auf eine andere Position in einer andern Abteilung in dem Unternehmen zu bewerben. Hintergrund: Auf der jetzigen Stelle sieht mensch sich außer Stande, meinen Vertrag zu verlängern, aber mensch will mich unbefristet an das Unternehmen binden, da ich durchaus ein….BLA BLA BLA….

Wieso kommen die dann nicht aus’m verlängerten Kreuz (Norddeutsch: Arsch) und machen sich gerade, um mir in der jetzigen Stellung ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu bieten? Keine Planstellen! LMAO! Then F**K YOU! Ich habe dankend abgelehnt, da ich das Projekt in meiner derzeitigen Tätigkeit als noch nicht beendet betrachte. Wenn es endet und enden muß, werde ich mich halt neu orientieren. Arbeitsmarkt, Alter, Befindlichkeiten hin oder her. Der Quote ist kein Typ, der sich so hin- und herschieben lässt und ein „…aber bedenken Sie doch bitte die Wirtschaftssituation…“ ist für mich eher keine Empfehlung zu einer Stelle in einem Unternehmen, in dem mindestens eimal im Jahr ein „Rollout“ zu einer Umstruktur in Verbindung mit Abbau von Planstellen präsentiert wird. In jedem Konzept ist auch zu lesen, dass „Peaks“ mit Zeitarbeitskräften abgefedert werden können. Über diese Schiene bin auch ich dort eingestiegen und befristet übernommen worden. Befristet und 1x verlängert, das wars dann wohl bei der Heuschrecke.

Bedeutet also für 2010 1 x mehr „Adieu“ zu sagen….

„Adieu“ war im letzten Jahrzehnt ein sehr häufiges Szenario für mich.

2009 verabschiedete ich mich von einem Großteil meiner Pokerbankroll. Ich verwendete diese, um die Abwrackprämie zu sichern! Eine sehr richtige Entscheidung und die 2.5 K aus dem Staatssäckle wurden NICHT wieder umgebucht, um weitere Liquidität in der Bankroll zu haben.
Ebenfalls verabschiedete ich mich in 2009 endgültig von meinem weiblichen Gegenpart. Ewiges Hin und Her gipfelte in einer Schwangerschaft, ob gewollt oder nicht ist von mir hier ebenfalls abschließend nicht zu bewerten. Rein rechnerisch ergibt sich aber für mich (leider) nicht der Umstand, dass ich im kommenden Jahrzehnt „Vaterfreuden“ verspüren darf.
Hieran gibt es beiderseitig auch keine Zweifel und ich bin im Nachhinein froh, dass ich nach einem Konzert (Peter Fox) der Aufforderung „mach mir jetzt ein Kind“ mit einer für Männer eher untypischen Ejakulationsverweigerung entgegnete. Der Kindesvater stand bereits in den Startlöchern…In diese Richtung aber alles Gute gewünscht.
Was ergibt sich daraus für den Mob?

Er hat die Aufgabe seine Beziehungsunfähigkeit auch im kommenden Jahrzehnt zu bestätigen! Vertrauen in „Partnerschaften“? Warum nicht?!

Kandidatinnen gibt es genug, wie ich beim Gig von Marilyn Manson im Hamburger Docks feststellte, zumindest was das optische Potential angeht.

Zwischenmenschlich gab es auch einige Rückschläge im letzten Jahrzehnt. Ich verlor viel zu früh einen väterlichen Freund, der Sohn meines Lehrherren,langjähriger Arbeitskollege und Mentor und zuletzt ein Mensch, den ich zu meinem engsten und wertvollsten Umfeld zählten durfte. Am 16.02.2006 erhielt ich einen Anruf von HaDö und er sagte wegen einer starken Erkältung unsere freitägliche Bier’n’Obstler Stunde im Roggen und Eisen ab.
Am Samstag den 17.02.2006, der VFB Lübeck absolvierte ein Puktspiel in der Regionalliga Nord am Millerntor (2:0 für St. Pauli), verstarb HaDö und hinterlies ein großes Loch in meinem persönlichen Umfeldt. HaDö wurde 57 Jahre alt.

Daraus resultierten viele Änderungen, denn der zuerst fortgeführte Freitagstreff verlagerte sich vorerst „Raümlich“ und findet seit Ende 2008 gar nicht mehr statt.

Eine Wohltat für die „Kasse“.

Kurz darauf, im Dezember 2007 folgte der nächste Verlust. Butje, Schwager meines engsten Freundes Nordmann schlief mit noch nicht mal 40 Lenzen ein.
In diesem Zusammenhang verlor ich leider jeglichen Kontakt zum Nordmann, einseitig habe ich zwar versucht, dies nicht so geschehen zu lassen, doch ich bin hier gescheitert. Es gehören immer mindestens zwei Menschen zu einer Verbindung.

Freirräume boten sich an und so gab ich im letzten Jahrzehnt auch ein ca. 10 monatiges Gastspiel als Admin in einem deutschsprachigen Pokerforum. Diese Tätigkeit endete. Membermaintenance war die Aufgabe und führte zu einer destruktiven Entwicklung meines Spiels, meiner Einstellung und zu der Erkenntnis, das einige Betreiber derartiger Seiten es genauso handhaben, wie Arbeitgeber in der freien Wirtschaft. Allerdings benötigt mensch in der freien Wirtschaft ’nen Arsch in der Hose. In der „virtuellen“ Welt anscheinend nicht. Ohne Rückendeckung und ohne jegliches Feedback wurde der Job erledigt, tuff und geradlinig.

Doch daraus ergab sich etwas sehr sehr Positives. Kein Platz für Selbstzweifel, hatte ich 2009 einige Livetreffen zum Pokern mit Membern aus der Zentrale, traf so Benne, Flat, Beau, Madwin und Sterni. Was sich für mich abzeichnete, trat auch ein. Ein „Live Party Poker Animal“ – Mob hat sich gefunden und im Rahmen einer der ersten Treffen, war es mir dann noch vergönnt, mit „Lasse Koenig“ einen weiteren fabelhaften „Online“ Typen in REAL zu treffen!

Neben dem persönlichen Kennenlernen der Sportwetter um Bobby, KLebe, „FCB- Kay“ und dem Colonel in Gnutz & Neumünster ein absolutes Jahreshighlight in 2009. In 2010 werden sich erneute Treffen nicht vermeiden lassen.
Schön wäre es, wenn es mir gelingen könnte, beide Online „Welten“ zu vereinen und wenn es nur auf ein paar Driinks mit einem gewissen „Partycharakter“ wäre.

Eine Location hätte ich bereits im Auge…

Gab es noch mehr Positives ? Na Klar! Eigentlich, auch wenn es sich nicht so lesen sollte, ist dies alles Positiv. Selbst der schwere Gang des FC St.Pauli in die Niederung der Regionalliga Nord hat etwas Positives mit sich gebracht!
Nach demAbstieg der Saisons 2001/2002 aus Liga 1 und dem ganz bitterem folgendem Spieljahr der in mit dem Abstieg in Regionalliga endete, regulierte sich die „Fanszene“ in der Nordkurve, besonders in meinem Umfeld. Aus einem Supporter Umfeld von 14 Leuten bin ich der „letzte“ Verbliebende, gewann aber dadurch andere Freundschaften, die im Rahmen des St.Pauli – Supports immer noch Bestand haben. Wie sich dies in 2010 entwickeln wird, kann ich nicht sagen, da 2010 der Vollzug des für eigentlich bereits für diese Saison angestrebten Wechsel auf die Sitzplätze der Haupttribühne anbahnt.
Wegen der z.Zt. laufenden Rekonstruktion der Haupttribühne, war dies in dieser Spielzeit vereinsseitig nicht umsetzbar.

Der FC selbst hat den oben erwähnten Gang, inklusive drohender Pleite ja bestens bewältigt und ebenso erging es mir mit dem Wegfall der langjährigen Begleiter in der Nordkurve, zu denen auch leider kein direkter Kontakt mehr besteht. In manchen Dingen ist St.Pauli also auch nicht viel anders…

Der FC bringt einfach Spaß und es könnte zum 100 jährigem Jubiläum der Aufstieg in die höchste nationale Spielklasse gelingen. Dies wäre natürlich ein erstes Highlight im kommenden Jahrzehnt und im Gegensatz zu dem Aufstieg 2001, den ich persönlich damals als zu früh einstufte und leider Recht behalten sollte, ist die Situation in den kommenden Monaten wesentlich günstiger als damals.
Es ist zu erwarten, dass die Truppe, sollte sie ihre klasse Hinrunde ab Januar bestätigen, sich ab August 2010 erstligareif den Aufgaben im Oberhaus stellen kann. Noch nie hat es bei meiner „einzig wahren großen Liebe“ so gepasst, wie im Moment. Umfeld, Vereinsführung, sportliches Potential. Alles scheint derzeit auf Erfolg abgestimmt und somit ist der Kurs 1.Bundesliga zumindest in den nächsten
Jahren zu halten bzw. das Ziel schon im kommenden Jahr zu erreichen.

Fußball, was wäre dieser Sport ohne Wetten ?
Ganz klar sind Sportwetten -EV und hier ist ja auch zu verfolgen, wie ein Hit die Bankroll pucht und es trotzdem möglich ist einen Anfangs Roi von über 100% auf läppische 23,02 % zu zerstören.
2 und 3 aus 3 besiegeln diesen ROI zum Jahreswechsel:
Portsmouth v Arsenal 2@1.50
Manchester Utd v Wigan 1@1.20
Anderlecht v Zulte-Waregem 1@1.4
trafen. Angetstrebtes Ziel für die kommende Jahresbilanz ist erneut ein positiver ROI. Die Bilanzen werden im Mai 2010 fällig und dann geht die WM in Südafrika los, die ich als eigenes „Bet- Projekt“ bespielen werde.

Zurück nochmal zum Poker, da wir ja bereits bei Ergebnissen sind. Verzettelt, könnte mensch sagen. Mein erster Live Casino Ca$h gestalltet das Jahr ebenfalls nicht Break Even. Ich habe zu oft meine Linie gesucht und Online insgesamt mein schlechtestes Jahr ever hingelegt. Bummelige 45 Stacks NL20 verdonkte ich im No Limit Holdem NL10 NL20 NL25 NL30 NL50 überwiegend Short Handed, sowie beim SH Omaha PL25. Also ist für 2010 wohl eher Back 2 The Roots angesagt und Fullring NL10 ist nötig um die Basics wieder zu beleben, zu trainieren und erneut zu vertiefen. Eventuell ist auch mal das Lesen einschlägiger gedruckter Literatur nötig, was ich bisher seit 2002 noch nie gemacht habe.

Mucke

Der „Mobsounds:Q-Rocker’s Mixpod ist wieder „on“! und um eine Playlist ergänzt: „Easy Rockin‘ “ soll Euch gern Klänge auf dem Weg zu einem rauschenden Jahreswechsel liefern:


MusicPlaylistRingtones
Create a playlist at MixPod.com

Musikalisch schließen möchte ich aber mit „Das Jahr in dem ich schlief von den fabelhaften „Jupiter Jones“

Neejohr is bloots en nee Dag!

„Neejohr is bloots en nee Dag“ bedeutet, Neujahr ist nur ein neuer Tag!
Ein neuer Tag mit Frieden, Menschlichkeit, Liebe, sozialer Kompetenz, Gesundheit, Ehrlichkeit, Einigkeit, Erfolg und diesen nicht zu Lasten Anderer. Diese Wünsche gebe ich jedem Leser mit auf den Weg, hoffend, dass sie sich ab Morgen, dem Neujahrstag, im neuen Jahr & im neuen Jahrzehnt erfüllen und stets wiederholen.

…und… 2010?

Zum 30.03.2010 wird die Domäne thefischmob.net gekündigt.
In wie weit dann auch dieses Blog die Onlinewelt belästigt, kann ich nicht absehen.

Ich werde an dieser Stelle aber berichten.Ein „quotenrocker“ wird langsam zum „Quoteni Rudus*“.

*
Lat. quoteni => „wie viele jedesmal“
Lat. rudus => „zerbröckeltes Gestein;Schutt“

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