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ACHTZEHN=Aufstieg -„I Feel So“(Box Car Racers) Frau Jekylla sei gedankt!

Fabulous Sankt Pauli von 1910


Kurz und knapp viel der „Post Bielefeld“ Eintrag aus. Lag wohl auch daran, dass ich eigentlich ziemlich frustriert die 1:0 Niederlage erlebt habe, denn „Sorgen“ macht die Entwicklung einem ja schon.

Am Sonntag zu später Stunde habe ich dann noch bei Frau Jekylla gelesen und mich dann mal wieder meinen spekulativen Gedanken gewidmet.

Dies hier zu schreiben, liegt auch daran, dass ich am Tag nach der verdienten Niederlage zum 14.05.2010 befragt wurde.

Ein Blick auf den Kalender verät, dass dies ein Freitag und in diesem Kalenderjahr ein sogenanter Brückentag ist.

Er liegt zwischen „Himmelfahrt“ und ….
dem 100 jährigem Geburtstag des FC St.Pauli! Und für „Himmelfahrt“ ist der erste Relegationsspieltag terminiert (Rückspiele am 16.05.).

Ich deutete bereits an, dass ich mich ja auch schon mit eventuellen Teilnehmern der Relegationsspiele aus dem Oberhaus beschäftige.

Das liegt natürlich auch daran, dass ich eine kleine Tipprunde (Who the Fuck is schmidt€L??) am Start habe, die sich mit den Erstligaspielen beschäftigt.

Den 1.FC Nürnberg habe ich im letzten Beitrag nicht als eventuellen Gegner in der Relegation für den 2. Liga Dritten erwähnt.

Vor allem stellt sich doch die Frage, welcher Zweitligist in die Relegation muß und hier ziehe ich nun mal den Plan der verbleibenen Spiele hervor und schau mir an, wo der FC noch Punkte generieren kann.

Heimspiele: Lassen wir die Leistungen Revue passieren, waren diese ergebnisorientiert doch akzeptabel. Mit einem 2:2 gegen Duisburg einem 1:2 gegen Lautern,einem 1:1 gegen Cottbus und dem 0:1 gegen Bielefeld hätten wir vor der Saison doch alle mit einem "immerhin 2 Zähler" reagiert und wären recht zufrieden gewesen wurde doch Rot Weiss Ahlen durch ein Last Minute Tor mit 2:1 geschlagen und die Löwen immerhin im Handicap mit 3:1 bezwungen.
Nur gab es in dieser Saisonphase die einfach berauschenden Auswärtsauftritte des FC: Aachen (5:0) Karlsruhe (3:2) und der FSV (3:2) lieferten 9 Punkte und damit das Fundament zu dem Niveau, auf dem wir jetzt jammern.

Ich stelle nun mal ernsthaft die Frage, in welchem Heimspiel der FC wirklich so überzeugend auftrat, wie es bei so manchem Auswärtsspiel war. Ich kann weder das 3:0 gegen Union benennen, noch war das 3:1 gegen den TSV 1860 ein richtige Reisser!

Der 2:1 Sieg gegen Ahlen ist da doch schon eher zu betrachten und das schlechteste Heimspiel bisher, das 0:1 gegen Bielefeld, haben wir doch nun hinter uns und stehen auf einem Tabellenplatz, der uns zwei zusätliche Duelle mit Chance auf Aufstieg in die 1.Liga bieten würde.

Das "Restprogramm":

25. Spieltag (A) TSV 1860 München
26. Spieltag:(H) Rot-Weiß Oberhausen
27. Spieltag:(A) FC Energie Cottbus
28. Spieltag:(H) Hansa Rostock
29. Spieltag:(A) Fortuna Düsseldorf
30. Spieltag:(H) FC Augsburg
31. Spieltag:(A) 1. FC Union Berlin
32. Spieltag:(H) TuS Koblenz
33. Spieltag:(A) SpVgg Greuther Fürth
34. Spieltag:(H) SC Paderborn 07

In einer kleinen Punkteaddition holt der FC von 30 Zählern 18 was in der Summe 64 Zähler bedeutet.

Der FSV Mainz 05 stieg in der Saison 08/09 mit 63 Zählern als Tabellenzweiter auf, der Club als Dritter mit 60 Zählern. Freiburg brillierte mit 68 Punkten in der Klasse und der Viertplatzierte, die Alemania aus Aachen plante mit 56 Zählern eine weitere Zweitligasaison.

07/08 glänzte der Tabellenführer M'Gladbach mit 66 Zählern. Hoffenheim (Torverhältnis von + 20) und der FC Köln (Torverhältnis von + 18) belegten mit 60 Punkten Platz 2 & 3. Die Mainzer hatten auf Platz 4 vorzeigbare 58 Zähler.

Einzig 05/06 reichten in der jüngeren Zweitligageschichte 63 Zähler nicht für einen der beiden Topplätze. Bochum feierte mit 66, Aachen mit 65 Punkten den Aufstieg,
58 Punkte bedeuteten Platz 3. für Cottbus. Damals Aufstieg, heute wäre es der Play Off Platz also Relegation!

Der letzte Bundesligaaufstieg gelang als Dritter der Klasse mit 60 Punkten und 70:52 Toren. "Betriebsunfall" und in "Demuth nach oben" hiess es unter der sporlichen Leitung von Dietmar Demuth, der mit dem Spruch "Man muss versuchen, den Gegner durch permanentes Toreschiessen zu zermürben!" Zuhörer und Leser zum Schmunzeln brachte, nachdem St. Pauli in den ersten zwei Spielen elf Tore beim 6:3 in Ahlen (damals noch LR) und 5:0 gegen Waldhof Manheim erzielte.

Also ein weiterer Parameter, den ähnlich spektakulär verllief der Saisonstart ja auch in dieser Spielzeit.

Als "Weltpokalsiegerbesieger" ging es in die Niederungen der Fussballszene.

Was ist, wenn der FC nun auf Platz in die Relegation geht ?

1986/1987 ging es nach einem 1:3 in Homburg am Millerntor richtig hoch her. Leider reichte es mit dem 2:1 Heimsieg nicht, um Hannover und den Karlsruher SC in die 1. Liga zu begleiten. Ich konnte damals das Spiel nicht live im TV verfolgen, da ich an diesem Mittwoch noch selbst die Buffer schnürte. Auch der VHS Rekorder vergönnte es mir nicht, die Aufzeichnung später zu sehen. Der Nordmende Rekorder produzierte "Bandsalat". Ein Jahr später am letzten Spieltag war es Dirk Zander, der in der 29. Minute mit dem 1:0 Siegtreffer in Ulm und damit den direkten Aufstieg in Liga eins perfekt machte.

1990/1991 gegen die Stuttgarter Kickers gab es ein 1:1 im Hinspiel und in Stuttgart trennte sich der FC mit dem gleichen Ergebnis vom damaligen Gastgeber. Nicht in Vergessenheit geraten sind hier folgende Ergeignisse. Im Hinspiel glich ein gewisser Marcus Marin in der 88. Minute den Führungstreffer von André Golke aus 31. Minute aus.
Im Rückspiel erzielte "Golle" ebenfalls einen Treffer In der 51. Minute egalisierte André den Treffer von Alois Schwarz aus der 25. Minute.
Sieben Minuten nach der Führung wurde Dirk "Fisch" Zander vom Unparteiischen Werner Föckler sehr umstritten vorzeitig zum Duschen eingeladen. Eigentlich nicht weiter schlimm, nur war die Einladung ein Stück roter Karton. Das 3. Spiel fand dann im Parkstadion statt. Nach dem Spiel fand ich mich auf dem "Gelsenkirchener Marktplatz" kauernd, einen Krug naturtrübes Pilsener trinkend und heulend wieder.
Es war eine Welt zusammen gebrochen, denn die Truppe um Volker Ippig, André Golke, den WM Teilnehmern Jan Kocian und Ivo Knoflicek, dem einzigen Brasilianer der kein Fußball spielen konnte Leonardo "Leo" Manzi mußte in die damals für eine Saison wieder zweigleisige 2. Bundesliga.

Die Relegation ist also für den FC eine unangenehme Aufgabe.

Doch wenn meine 18 Punkte Prognose zieht, ersparen wir uns die Relegation und spätestens ab dem 26.Spieltag werden wieder Punkte gesammelt. Bestimmt!

In diesem Sinne: "Vorüt Bruun Wit!"

Mucke

Die Folks, die auf Twitter dem „QuoteniRudus“ folgen haben den Link bereits klicken können.
Angels & Airwaves haben mit LOVE (Freedownload hier! ) das 3. Studioalbum vorgelegt. Ich habe es berits 2 – 3 mal durchgehört und kann nchts an dem Longplayer aussetzten. Nicht anstrengend, nicht langweilig, das Werk der Kombo, die sich aus Tom DeLonge (Vlink-182, Box Car Racer) , David Kennedy ( Box Car Racer), Atom Willard: Schlagzeug (u.a.The Offspring),Matthew Wachter (30 Seconds to Mars) zusammensetzt, harmoniert und ist das richtige, um melodisch chillend die Augen zu schliessen oder ein wenig in einem guten Thriller lesend, seinen Nachbarn in der U-Bahn zu nerven, was ich natürlich ob der angepassten Lautstärkes meines personal Stereo zu vermeide.

OK. The Offspring und Blink 182 und 30 Seconds To Mars könnten jedem von Euch ein Begriff sein und da Ihr sicherlich neugierig den
DOWNLOADLINK zu LOVE (it’s legal!) bereits betätigt habt, gibt’s hier was von „Box Car Racer“ mit den unverkennbaren Vocals von Mr. DeLonge „I Feel So (Aufstieg)“


5 Responses to “ACHTZEHN=Aufstieg -„I Feel So“(Box Car Racers) Frau Jekylla sei gedankt!”


  1. 3. März 2010 um 19:44

    Werte Frau Jekylla!

    Kompromissloser im „Alter“? Ja! Tatsächlich! Mensch wird es, ich stelle es ebenfalls fest. MbMn liegt dies aber eher im privaten Bereich, zum Teil, doch da bin ich dann auch selbstkritisch, steht dies wohl im Zusammenhang mit den Vorläufern des „Alterstarsinns“.

    Ich denke, dass liegt aber hauptsächlich daran, dass eine Erfahrung uns Alle irgendwann lehrt, wo uns heute die Kompromisse abverlangt werden.

    Schwerpunkte (leider) im Job, denn wer dort mittlerweile keine 100 % ige Kompromisbereitschaft in den heutigen Unternehmens-/Berufs „kulturen“ eingeht, ist schneller auf Jobsuche, als er denkt. Also muß mensch dort sein Ego zu 100 % den Unternehmenszielen unterwerfen, den schlieslich sollen alle Rechnunmgen bezahlt sein.

    In einer Partnerschaft gilt Gleiches, zum Wohle der Harmonie. Da bleibt dann wenig Spiel für Ventile.

    Wir alle wissen, dass eine gehörige Portions Leidensfähigkeit zum St.Pauli-Fansein gehört. Wer erinnert die Bezeichnung Sado Mas(l)o Karte“, was haben wir uns angetan (u.a.0:0 gegen den FC Remscheidt im ovember 91 bei Graupel und Grottenkick) und nun haben wir, bis auf die Vorkommnisse in Sachen SÜD und der damit verbundene Wandel der Fan“kultur“ eigentlich im Sinne des Vereines und dessen Entwicklung nichts zu erleiden.

    Ausnehmen möchte ich die Gedanken nach 3 (DREI!!) nicht erfolgreichen Spiele des FC. OMG ? DREI Frau Jekyla! Es gab doch da ganz andere Serien mit dramatischeren sportlichen Konsequenzen als einem Nichtaufstieg!

    Also back 2 topic!

    Wir suchen uns ein Feld, auf dem wir kompromislos sein können, ohne einer Person direkt zu schaden.
    Sind wir ehrlich zu uns, wird z.B. ein Fernbleiben von Spielen des FC St.Pauli im ersten Step, egal wie groß die Gemeinschaft sein wird, die es uns als Person gleich tut, NIEMNDEN schaden, außer unserer Leidenschaft, unserem Hobby, der Befriedigumng der eigenen Obsession.

    Da sind wir also in erster Linie kompromisslos gegenüber uns selbst.

    Ich habe lange überlegt, ob ich ein dunkles Szenario zeichne, habe mich mit der Situation beschäftigt und mich rein auf sportliche Tendenzen beschränkt.

    Ich habe mich häufig gefragt, zu Erstligazeiten ebenso wie auch sonst, ob ich da eigentlich noch „hingehöre“ und die einzelenen Strömungen auf den Rängen weiter tragen kan. Auch in der Nord gibt es,meist zu Beginn der Spielzeiten, ein Erscheinen von „Neufans“, die sich in einer „intakten Gruppierung“ mehr als „Modefan“ outen. Megafone in der Nord („nerv“), übetrieben enthausiatischer Support,Bierduschen, unsportliche Verbaltiraden in Richtung Unparteiischen und/oder Gästemannschaften, Gästefans, HSV, Verwendung von zweifelhaften sexistischen und diskriminierend anmutenden Worten (ich finde die Bandenwerbung für das Mixgetränk Cola Rotwein übrigens für den FC sehr sehr unpassend=> Kalte Muschi) habe ich häufig erlebt.

    Soll ich mich abwenden oder gegensteuern?

    Da ich mir einbilde, dass Gegensteuern von Einzelnen Sinn macht, sollte diese Frage beantwortet sein. Und ich mache weiter und bin in diesem Zusammenhang nicht nur kompromislos sondern „Altersstar“.

    Frau Jekylla! Ich habe mich bereits bei Ihnen im Kommentar geäußert, dass sich in der Fanszene Entwicklungen ergeben haben, die ich beobachte habe aber nicht tragen wollte, die aber z.Zt. nicht zu ändern sind.

    Dies bedarf einer Entwicklung auf den Rängen und dort sollten Charaktere wie Sie, so wie ich es einschätzen darf, weiter kompromisslos die vorbildliche „Selbstregulierung“ der Fankultur des FC weiter begleiten, Weiter aktiv und bedinungslos Entwiklungen vorbeugend kritisch begegnen, weiter offen kontrovers Meinungen vertreten, Diskussionen anfachen und Impulse liefern, die Denkstube zu nutzen!

    Auch so kann Kompromisslosigkeit gelebt werden!

    Ich hoffe auf Ihre Untersstützung, egal bei welchem Spiel, in welcher Liga.
    Reclaim the Game! Reclaim The Terraces! Vorüt Bruun Wit!

    Gefällt mir

    • 9. März 2010 um 19:54

      Nicht zuletzt wegen Beiträgen wie diesen, bei denen ich mich ständig beim unwillkürlichen Abnicken erwische, sind es, die mich immer wieder neu motivieren und mir das Gefühl geben, dass das, was ich da so mache, irgendwie außer mir auch noch anderen was bedeuten könnte. Die verstehen, warum ich das mache. Und warum es mich so bestürzt hat, das momentan gefährdet zu sehen. Wobei ich wohl auch stellenweise ungerecht war. Was aber nichts an meiner Grundeinstellung ändert.

      Und dann lese ich noch solche Statements wie das von Stani nach dem 60-Spiel und denke „YES!“ Es gibt tausend Gründe, warum man meckern könnte und nur einen, warum das trotz allem an diesem tiefen Gefühl für diesen braun-weißen Verein nichts ändert.
      Sie kennen den auch, nicht wahr?

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      • 9. März 2010 um 21:52

        Frau Jekylla (hmmmm…wie spricht sich da s eigentlich?)!
        Ich glaube genug Gründe zu kennen, dies einfach (noch) nicht missen zu wollen.
        Sicher muß mensch auch loslassen können, keine Frage. Aber…

        Was einen Jahrzehnte bewegt, Emotionen erzeugt und einem aufzeigt, dass es Orte gibt, wo es nicht verboten ist Mensch zu sein, dass schmeißt mensch nicht einfach weg.

        Wenn mensch sich dann noch entscheidet, in den Weiten des „WWW“ sich auch so zu zeigen, sich auszutauschen, zu lesen, zu lernen, zu werten, das ist dann „on top“.

        Mythos? Scheiß drauf! Wenn er weg sein sollte, von mir aus. Wer entscheidet denn, ob Mythos oder nicht?

        Für mich persönlich ist es ein immer noch ein Lebensinhalt und ich stehe damit nicht allein, gehöre aber sicherlich nicht zu den Fanatikern, die nebenher nichts gelten lassen oder anerkennen.

        Beim FC St.Pauli kann mensch so sein, wie es anderen Ortes nicht mehr geht.

        Und wenn mensch über Jahre nur gibt, dann zahlt es sich irgendwann beim FC St.Pauli aus, ob in einem einzelen Riesenspiel, einer tollen Serie oder einem mitgebrachten Astra vom Fass kurz vor Abpfiff, welches von Herzen kommt.

        Die Leute, die ich durch und rund um den FCSP kennenlernen konnte, die sich permanent verändern, wegbleiben, neu kommen, wiederkehren, auf’m Platz,auf den Rängen und dann noch ein Erfolg ansteht, dann kann ich doch locker sagen „sehr sehr gern“ bin ich das, was ich da sein darf und das mit viel Gefühl…

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  2. 3. März 2010 um 12:26

    Natürlich bin ich neugierig😉
    Da ich eher der sparsame Typ bin, möchte ich das auch mit der Relegation tun. Sie mir sparen.
    Entweder direkt oder gar nicht. Warum werde ich eigentlich mit zunehmendem Alter immer kompromissloser statt milder? *g*

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