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RLLRE – Retter-Littmannloch-Rücktritt-Erfolg! Go Your Own Way – Danke Corny Littmann!

Fabulous Sankt Pauli von 1910

Als sich Corny im Dezember 2002 nach ca. 48 Stunden Bedenkzeit entschloss, das Amt des Präsidenten kommissarisch beim FC St.Pauli zu übernehmen stand der FC St.Pauli vor mehr als schwierigen Zeiten!

Es folgte der sportliche Abstieg aus der 2. Liga und die Lizenz für die anstehende Regionalligasaison war mehr als gefährdet!

Für viele Old Schooler stand aber fest, dass sie sich trotz der Turbulenzen, der Fast- Insolvenz, eine Dauerkarte für die Spielzeit 2003/2004 kaufen würden.

Corny Littmann übernahm einen maroden Club, was durch diese Vorkommnisse mehr als deutlich wurde, der aber ob seiner Fans und seinem Image ein riesen Potential barg und birgt.

Rückseite eines Retter Shirts aus einer der ersten Auflagen

Und Corny nutze diese und natürlich auch seine Potentiale, ergänzte es durch seine Kontakte, seine Art und Cleverness und schaffte es gegen viele viele Widerstände den Verein überaus erfolgreich, wenn nicht sogar als erfolgreichster Präsident in der Geschichte des Vereins zu absolvieren.

Als „Schirmherr“ der Retter Kampagne schaffte er vom DFB geforderten 2 Millionen €uronen ran. Der Verein prostituierte sich, ja, „Retter“ Shirts überall, selbst bei MC Donalds. Bei Mc Donalds? St.Paulishirts? Geht ja eigentlich gar nich‘! Na und? In diesem Moment war es egal, ich hatte meine Dauerkarte, ohne Wenn und Aber in der Tasche doch Dittligafußball sollte es doch schon sein.

Und die Kampagne zog!
„Saufen für St.Pauli“,“Retter Shirts“, „0190er Nummer“.

Nächster Akzent die Stadionrekonstruktion und ich glaubte erst daran, als die Bagger rollten und sie rollten….im Dezember 2006

„Avanti Deletanti“ war mein persönliches Fazit und nach dem Abriss und dem „Hufeisenstadion“ wurden schnell Rechnungen aufgemacht, was dem Club an Einnahmen fehlten. Auch ich rechnete ma‘ mit und postete zu dieser Zeit fleisig bei den Brainless-Zockers rund um den „Chaos Club St.Pauli“.

Im Februar 2007 begann dann der erste heftigste Gegenwind dem Cornelius L. ins Gesicht zu wehen.

Das war schon echtes Theater und gipfelte in einem Rücktritt des Präsidiums!
Auch dies ist noch nachlesbar und zum Teil von mir kommentiert.(durch zwischenzeitliche Umstellung des Forendesigns leider „schlecht“ lesbar…).

Ereignisreiche Tage und selbst die Justiz wurde eingeschaltet. Corny Littmann blieb im Amt und „Herr im Haus“, was er zuletzt nach den Vorkommnissen bei der Heimpartie gegen den FC Hansa Rostock bewies.

Im Vorfeld dieser Paarung wurde Corny Littman mit einigen Vorwürfen aus der Fanszene konfrontiert. Er handelte gegen die „Fanrechte“. Doch unter dem Strich darf ich sagen, dass es in Rostock irgendwie nur eine sehr sehr geringe Anzahl von wahren Fans geben kann. Immerhin ist es ein offenes Geheimnis, dass die Zuschauer dort eher verkappte hirnlose Faschisten sind.

Nach den Vörfällen [siehe auch (E)re(i)gnisort SÜD: Nachbetrachtung]
blieb Corny „Herr im Haus“ und kündigte konsequent die „Sonderrechte“ einer an der unhaltbaren Durchführung einer „Protestaktion“ beteiligten Fangruppierung auf. Nicht zuletzt dieses Vorgehen lies Corny in der Fanszene erneut in die Kritik geraten, zumindest bei den Betroffenen. Dies ist meiner bescheidenen Meinung nach allerdings keineswegs negativ, im Gegenteil. Die Konsequenz ist eindeutig, den immerhin sind auch Heimfans, Fangruppen und Ultras Gäste am Millerntor, Gäste des Vereins. Und entsprechend sollte es mensch sich auch verhalten.

Wenn ich einer Einladung zu folge, halte ich mich auch an die, dem Anlass entsrechenden, normalen Verhaltensregeln.
Komme ich damit nicht klar, folge ich der Einladung nicht. So einfach ist das, USP.

Respekt & Dank Corny! Im Sinne des Vereins hast Du fast Alles richtig gemacht. Dafür ist der missglückte Start bei der Stadionrekonstruktion 2006 und die dadurch entgangenen Einnahmen dicke nachzusehen.

Zudem hinterlässt Corny im Verein Strukturen, die von dem „neuen“
Präsidium, Eins zu Eins fortgeführt, den Club in eine aussichtsreiche sichere Zukunft sehen lässt.

Ich freue mich, dass Du dem Verein nicht nur als Fan, sondern auch als Geschäftsführer der „Service GmbH“ erhalten bleibst!

Du hattest den Erfolg als Präsident, der mich in der kommenden Spielzeit mal wieder Erstligafussball am Millerntor sehen lässt! Zudem bin ich mir sicher, dass Du, sollte es die Situation erfordern, sofort wieder in das Amt zurückkehren würdest.

In diesem Sinne wünscht Dir der quotenrocker aka. Quoteni Rud.us für alle Deine anstehenden Vorhaben und Aufgaben immer eine glückliche Hand!

Vorüt Bruun Wit!

Ach! Corny! Das Du kurz den Herrn Hoffmann beerbt hast, war mir entgangen. Das Du dort dann allerdings sehr schnell zurückgetreten bist, hat mich beruhigt.

Mucke

Einer meiner Alltime Lieblingssongs, der zum Beispiel auf dem Soundtrack zum Scorsese Klassiker „Casino zu finden ist stammt von „Fleetwood Mac“. „Go Your Own Way“ scheint auch die richtige Wahl für diesen Post….


1 Response to “RLLRE – Retter-Littmannloch-Rücktritt-Erfolg! Go Your Own Way – Danke Corny Littmann!”


  1. 22. Mai 2010 um 15:46

    Ich bin immer wieder froh zu bemerken, dass ich alles andere als alleine mit meiner Meinung bin.
    In vielen Dingen.

    Gefällt mir


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