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#fcsp Vorortclub lässt 2 Zähler im Stadteil liegen- Der FC St.Pauli gibt in den Schlussminuten 2 Zähler ab

Vorüt Brunn Wit!

Die 32. Minute am Millerntor in Hamburg St.Pauli. Bastian Oczipka spielt ein Foul und grätscht in vollem Lauf David Jarolim ab. Gelb! Berechtigt! Kurz zuvor klärte Thorandt die erste gut durchdachte Angriffsaktion des Hamburger SV. Nach einem guten Flankenlauf von dem ansonsten glanzlosen Pietropia war Thorandt vor (einer meiner Favorit Player ever) van Nilstelroy zur Stelle. Ab dieser Stelle hatte ich Hoffnung nun das Derby,welches die Zuschauer und Fans beider Clubs verdient hätten, zu sehen.

Der HSV hätte hier locker mehr erreichen können, kam aber sehr verhalten bis pomadig rüber und über „Konteransätze“ nicht hinaus. Ein durchdachtes Spiel von einem selbsternannten Anwärter auf einen Euroleague- Platz stelle ich mir anders vor.

Anders vorgestellt habe ich mir aber auch das Auftreten des FC St.Pauli, die zumindest gefühlt den größten Teil der Zweikämpfe für sich entschieden.
Es fehlte aber erneut die Entschlossenheit in die Spitze zu kommen aus der Marius Ebbers sich häufig zurück fallen lassen musste, um überhaupt Ballkontakte zu haben. Weiterhin etwas in flacher Form auch leider unser Musterprofi Carsten Rothenbach, der über seine Seite nicht richtig zu machte und in der Vorwärtsbewegung ebenso nicht voll abrief.

Gefallen, auch wenn er vor dem 1:1 etwas unglücklich klärte, hat mir erneut Carlos Zambrano, der abgezockt wie ein Alter agierte. Ebenso souverän wirkte Markus Thorandt und auch Bastian Oczipka überzeugte mich. Ansonsten Nicklichkeiten und Geplänkel im Mittelfeld, der Hamburger SV wirkte etwas spielbestimmender aber so richtig nach Überlegenheit sah es nicht aus, was sicherlich ein Verdienst der St.Paulianer war, die gut zustellten und attakierten.

In Halbzeit zwei schien der FC St.Pauli zu erkennen, dass hier was drin lag und im Gegensatz zur Leistung in Köln wurde auch versucht in die nötigen Offensivsituation zu kommen.

Zumindest war ab Minute 33 dann für den Großteil klar, dass Herr Jarolim ab sofort für seine Bodenkür „David Green Rotation“ bei jeder Ballberührung mit Pfiffen bedacht wurde. Tolle Emotion….. obwohl ich dankbar war, dass eine „Ultra-Dauerbeschallung“ ausblieb. Klasse aber im allgemeinen die Choreo, optisch sehr ansprechend, die der Ultras zur zweiten Halbzeit.

Hier möchte ich dann auch über das auf dem Kopfstehendem Banner im Gästeblock ein Wort verlieren, denn „Hamburg stand Kopf“ war das Choreo-Motto der Gäste. Kreativ!
Hamburg steht Kopf

Weniger kreativ die Affen unverbesserlichen Aggro Kiddies, die auf der Zaunkrohne vermumt den Harry machten sowie auch das Feuerchen, welches zu Beginn der zweiten Halbzeit im Gästeblock loderte. Ebenso der „blaue Rauch“ am Anfang war nervig, obohl dieser eher die Gästefans selbst am meisten beeinträchtigte. Übrigens gibt es Gäste unter Gästen, die sich durchaus für ein Wiederkommen qualifizierten, denn nur wenige Idioten konnten die Bühne „Derby“ für einen Auftritt nutzten, was sicherlich auch an der Linie der Staatsdiener lag. Trotzdem waren es immer noch zu viele. Einen gelungenen Erklärungsversuch findet mensch bei Die Rückseite der Reeperbahn im Blogpost „FC St. Pauli–HSV: Selbsthass in St. Ellingen“. Für weitere Informationen zu „Peinlichkeit der #Raute Part I-Ein Vorortclub unterwegs“ gibt es via Google in den Weiten des „www“. Die Fortsetzung erwarte ich nach dem nächsten Auswärtsspiel der Ost- Schenefelder kommenden Samstag in Bremen, wenn es heisst „Peinlichkeit der #Raute Part II-Ein Vorortclub unterwegs“.

Noch kurz nochmal zum Spiel:

Den Torschützen zum 1:0 nach Vorarbeit von Gerald Asamoha, der in Minute 73 für den agilen und engagiert Rouwen Hennings kam, hatte ich nach dem Kölnspiel aus der ersten Mannschaft geschrieben.

Fabian Boll schloss in der 77. Minute ab und lies Frank Rost, der sein 400. Bundesligamatch absolvierte (Gratulation an dieser Stelle! Ein Vollblutprofi!) keine Chance. Rost verlebte ansonsten, genau wie auch Thomas Kessler ein relativ ruhiges Derby.

Höhepunkte ansonsten Fehlanzeige, bis Asa sich in der 71. Minute sein Leibchen abstreifte.
Es ging nochmal ein Ruck durch die Braun Weißen Reihen und die letzten 18 Minuten verdienten sich dann das Prädikat „Derby“!

Der wohl neben Ruud van Nistelroy beste Transfer des HSV in den letzten 3 Jahren, Mladen Petric kam in Minute 62 für Guerrero, den ich bis dahin gar nicht wahrgenommen hatte. In der 88. Minute belohnte Petric Herrn Veh mit einem klasse Tor zum 1:1 Endstand.

Anschliessend hätte der ansonsten gute Schiedsrichter Florian Meyer aus Burgdorf in der 89. Minute (Rincón rempelte Kruse im 16er) noch einen Strafstoss verhängen können, doch der Pfiff blieb aus und ein leistungerechtes 1:1 endete mit einem (Schilder „ab jetzt richtiges Bier“) Umtrunk am Stadion und später vor der Domschänke.

Einen sehr sachlichen guten Blogpost gibt es vom HSVer Nedfuller auf Nedsblog.de,

Klasse auch der Blogpost von ring2, den ich gestern persönlich kennengelernt habe. Derby FCSP – HSV: Wenn sich “falsch rum” richtig anfühlt ist sehr lesenswert, ebenso die Einfrücke von Frau Jekylla die unspektakulär aus der „neuen“ Heimat „Nord“ „19.09.2010 FC Sankt Pauli vs. HSV 1:1“ titelt.

Einen hämischen mMn zum Teil unangebrachten Blogpost ist auf Pleitegeiger.de zu lesen. Hier ist das Konzept Stadionrekonstruktion beim FC St.Pauli wohl nicht geläufig, die Kälte der Betonschüssel „Volksparkstadion“ in Vergessenheit geraten und die Basis von Fussball pur auf einer provisorischen Tribühne beziehungsweise einer traditionellen flachen Stehtraversen besitzen keine Erinnerungswerte.Schaut wohl sonst nur Profifussball in elitären Gefilden und somit ist für mich persönlich die Autorin eine Logenkandidatin. Darüber hinaus möchte ich mich nicht äußern, da sonst noch Worte wie Therapie, Resistenz und ähnliches fallen könnten (@Pleitgeiger auf Twitter grinsend entfollowed….).

Ich hatte an diesem Sonntag sehr nette Gesellschaft! Neben @Jeky @sparschaeler @unverlierbar @callmeuschi (bitte nicht „Call Meuschi“ lesen !)durfte ich @DiePauline @ring2 @momorulez und „kleiner Tod“ in Begleitung mit „Bunny“ treffen, was dann den späten Punktverlust schnell aufwog.

Kasse oder Klasse (3PFSP€FDB): 3 Punkte für St.Pauli – €uronen für die Bookiegötter

Kleines Pay Back durch 2,25 Units X@3,3 für das „Ringelpietz mit Anfassen“ (O-Ton Frank Rost bei Sky im Interview)


5 Responses to “#fcsp Vorortclub lässt 2 Zähler im Stadteil liegen- Der FC St.Pauli gibt in den Schlussminuten 2 Zähler ab”


  1. 20. September 2010 um 20:10

    `„kleiner Tod“ in Begleitung mit „Bunny“…` Das letztere war definitiv ein Fehlschluß. Meine Hübsche war gestern leider nicht dabei, sondern nur eine Freundin.
    Davon einmal abgesehen – ein sehr angenehmes Treffen, was wirklich „den späten Punktverlust schnell aufwog“.

    Von dem möglichen Strafstoß zum Ende hin habe ich schon mehrfach gelesen, doch von meiner Position aus nichts sehen können – vielleicht setzte mein Herzschlag für einen Moment auch einfach aus oder ich hatte sonstige Ausfallerscheinungen. Bei dem Spiel war alles möglich.

    Ein schöner Bericht mit vielen interessanten links, die ich selbst alle noch gar nicht aufgefunden hatte.

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  2. 20. September 2010 um 18:26

    Dazke für die Blumen😉

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