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#fcsp Aspirin benötigt? St. Pauli für gute Halbzeit nicht belohnt (mit Video).

Vorüt Bruun Wit! – Tra$htalk St.Pauli

Ohne Knollenhandschuhe pilgerte ich am Samstag, den 13.11.2010 ans Millerntor. Vor dem Spiel, welches ich bereits als verloren abgehakt hatte, konnte ich etwas zuversichtlicher als hier an anderer Stelle zu lesen auf eine „Horde“ von #FCSP Twitterern treffen. Am Start: @diepauliane @Jeky @TantePolly @Foxxibaer @Curi0us @textundblog @ring2 @sparschaeler


Vorweihnachtlich: @TantePolly hat „Skull“ Kekse gebacken.

Zu sehen sind der „Nackttwitterer“ Herr @Sparschaeler, in der Mitte der kettenrauchende @quotenrocker und der erneut aus Berlin angereiste Schwabe @foxxibär

Nach dem Spiel in der Scheune wurde die Meute dann noch durch @FrauRausHH „unterwandert“ und der Nachmittag fand ein sehr angenehmes versöhnliches lustig „püriertes“ Ende, ich trank noch ein tschechisches Dunkel… „Krusovice“.

Vorüt Bruun Wit!


Ob es an den Keksen lag, dass ich mit der 46. Spielminute eröffne? Nein, denn ich habe keinen probiert. Das Spiel ist schuld, denn es gibt zur ersten Halbzeit eigentlich nichts Nennenswertes aus Sicht St.Paulis zu berichten. Leverkusen hatte gefühlte 70 % Ballbesitz und drei sehr gute Chancen. Weiter unten eine kleine Anmerkung dazu.

Das Spiel selbst stand ich bei „meiner“ Bezugsgruppe um Louis, Pagie, Frank, Bodo, „Säbelzahn“ & „Cloney“.

Mahlzeit Halbzeit ZWO!

46. Minute Charles Taky weckt mit einem Foul Braun Weiß

49. Minute Der gute Zambrano mit einer Fehlleistung. Seine Rückgabe per Kopfball auf Kessler ist zu kurz, Kessler kommt raus Barnetta läuft auf den Keeper und den Ball zu und fällt. Mir stockte der Atem, Rot für Kessler? Schiedsrichter Michael Weiner holt eine Karte aus der Tasche und zeigt Barnetta Gelb.

51.Minute Kopfball Bogenlampe Ebbers

53. Minute Bruns setzt sich auf Rechts durch , spielt Doppel mit Taky, legt auf Rothenbach ab. Cadde zieht ab doch Friedrich blockt.
Florian Bruns erhält die Pille, steht aber Abseits. Sein Abschluß pariert zudem Rene´ Adler.

54.Minute Daube zieht aus dem linken Halbfeld ab, verfehlt das Gebälk um 2 Meter

Ein Auftakt, der Hoffnung weckte, St.Pauli aggressiver, einsatzfreudig, bestimmend.

Große Teile der Zuschauer auf der Haupttribühne konnten diesen Szenen nicht folgen.
Der Appell des Clubs, pünktlich die Business Seats einzunehmen, um den Mannschaften Respekt zu zollen, verpufft immer mehr.

Teilweise nachvollziehbar, den die erste Halbzeit war bis auf eine Kopfballchance Chance von Marius Ebbers in der Minute eher regionalligareif, passiv, nichts erzwingen, einzig Kessler Thorandt, Rothenbach, Ozipka, Daube und Lehmann stellten in der Defensive gut zu. Kessler rette mehrfach das Halbzeitergebnis.

In der 59. Minute wackelte dann der ansonsten sehr sichere und gute Thomas Kessler. Es war die 2. gute Aktion der Leverkusener in der 2. Halbzeit Helmes zog im 5er ab nachdem Kessler unsicher einer Freistossflanke entgegensah, die aus ca. 18 Meter aus dem linken Halbfeld in den 16er segelte und per Kopf auf den Nationalspieler verlängert wurde. Friedrich konnte den parierten Ball nicht verwerten. Zudem stand Helmes wohl Abseits und die Aktion wurde abgepfiffen.

In der 63. Minute setzte das Trainerteam auf Fin Bartels, der Florian Bruns ersetzte. Mir etwas unerklärlich, den Florian hatte in der 2. Halbzeit maßgeblich zur Belebung des Flügelspiels auf Rechts beigetragen.

In der 64. Minute erhielt Ebbers am 16er das Leder, traf die Kugel aber nicht richtig.

Mit Rouwen Hennings kam in Minute 65 dann ein weiterer frischer Mann für den erneut nicht überzeugenden Taky, der unter seinen Möglichkeiten spielte.

St.Pauli blieb aber weiter dran und zerstörte den Spielaufbau der Pillen. Der Einsatz stimmte. In der 66. Minute nahm Gerald Asamoah aus Abseitsstellung eine Kopfballverlängerung direkt ab, stand aber Abseits.

Mein Harndrang lies mich dann die 69. Minute verpassen. Bartels mit seinem zweiten vielversprechenden Flankenlauf auf der rechten Seite. Lehmanns langer Pass öffnete diese Situation, Bartels legt von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr und Gerald trifft den Innenpfosten.

St. Pauli weiter besser, Fin Bartels eine riesen Belebung auf der Außenbahn.

In der 70. setzte Leverkusen dann mal wieder Kessler in Szene, der einen Schuß von Barnetta klärte. Der anschliessende Eckballwurde gut geklärt und Ozipka öffnete erneut einen Spielzug, der allerdings von dem etwas glücklos agierenden Hennings nicht zum Abschluß gebracht werden konnte.

Ozipka selbst war an diesem Samstag Nachmittag sehr sehr in der Abwehrarbeit gebunden, ebenso wie Rothenbach sich fast nur auf die Abwehrarbeit konzetrieren musste.

In der 73. Minute wechselte Heynkes und brachte mit Balitsch einen neuen Gegenspeler für Fin Bartels. Balitsch ersetzte den bereits mit Gelb verwarnten Kadlec. Dies untermauert die Qualität von Trainer und Mannschaft aus Leverkusen.

Insgesamt spielte St.Pauli sehr Rechtslastig, die Doppel Sechser Daube und Lehmann machten einen guten Job und vor allem der Boll Vertreter Daube konnte überzeugen. Das er auch einen klugen Pass spielen kann, zeigte er in der 76. Minute.

Es deute sich an, was dann in der 81. Minute geschah. Ähnlich wie bereits auf Schalke, nutzte Leverkusen eine Unachtsamkeit. Rolfes setzte am linken Pfosten gegen den sonst guten Zambrano durch erarbeitet sich einen schon fast vergebenen Ball, legte quer in den 5er wo Renato Augusto den Knock Out Ball ungehindert einschob.

In der 82. Minute marschierte dann der für Helmes eingewechselte Lars Bender auf Kessler zu, der erneut klasse parierte und den Nachschuss knapp am linken Pfosten an das Außennetz setzte.

Die letzten Minuten versuchte St.Pauli alles, doch im Stile einer Topmannschaft verteidigte Bayer die Führung. Gerald Asamoah versuchte in der 87. noch einen Elfer zu bekommen, Bastian Ozipka setzte sich in der 89. nochmal gut auf Links im Zweikampf durch und flankte auf Ebbers. Die Flanke etwas zu lange pflückte Adler aber sicher runter. In der 93. Minute spielte Matthias Lehmann noch einen langen Ball aus dem Mittelkreis an den 16er, Ebbers verlängerte in den Lauf von Kruse, der starke Rolfes klärte per Bogenlampe und Friedrich entschied das Kopfballduell gegen Gerald Asamoah für Leverkusen. Gerald ging dabei zu Boden, doch im Gegensatz zu dem 2:2 in der Saison 2001/2002 bleb der Elfmeterpfiff aus. Es war zwar ein harter Einsatz von Friedrich, aber regelkonform.

So ging Bayer als glücklicher, aber wegen der von St.Pauli verpennten ersten Halbzeit nicht unverdient als Sieger vom Platz. Insgesamt war die 2. Halbzeit eine der besten Leistungen des FC St.Pauli in dieser Saison am Millerntor.

Sollte die Mannschaft diese Leistung am kommenden Sonntag gegen die VW Städter wiederholen, klingelt es in der Punktekasse.

Eine Anmerkung: Am Rande des Spieles erzählten mir Sebastian “ Säbelzahn“ und „Mr. Clooney“, dass vor dem Spiel sechs Leverkusener Hools, echte Brecher, auf sie zugekommen wären. Einer stellte sich Stirn an Stirn zum „Säbelzahn“ und fragte, ob sie sich Prügeln wollten. Vollpfosten!



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