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#fcsp Tiefgefroren bei nur minus 1°C ? St.Pauli in Bremen eiskalt erwischt.

Vorüt Bruun Wit!

Mein KFZ Kennzeichen, statt QR steht da was Anderes

Nachdem in Minute EINS Almeida die Führung erzielte, setzte Gerald Asamoha den Ball nach Flanke Ozipkas per Kopf auf die Latte. Na ja, verpennte 1. Minute der Innenverteidiger Thorandt & Zambrano und in der 4. ging es gleich weiter Kessler klärte mit beherzten Einsatz. Aber was ging da ab? In der 7. Minute musste Kessler erneut zweimal Eingreifen. Die Hintermannschaft des FC schien im kollektiven Kälteschlaf. Werder schien das Spiel im Griff zu haben, St.Pauli baute weiter ruhig auf. Richtig druckvoll war dies nicht. Den Druck baute Werder auf und die bisher eigentlich gut stehende Abwehr wirkte fast wie ein Hühnerhaufen einer Kneipenmannschaft, die am Vorabend eine Grünkohlfahrt beendet hatte.
Bereits nach 13 Minuten zählte Werder neben dem ein Tore Vorsprung drei Eckbälle auf der Habenseite, neben dem Lattenkopfball von St.Pauli nicht viel zu sehen, in der 15. eine Flanke, die die Stirn von Ebbers verfehlte, da Nationalspieler Mertesacker vor dem Stürmer dran war. Werder spielte schnell in die Sitze, was immer wieder gefährlich aussah. Ein sehr lebhaftes Nordderby entwickelte sich und immer wieder wurde der Torschütze Almeida gesucht.
St.Pauli über die Flügel gefällig und in der 19 Minute zog Lehmann aus 25 Metern ab Wiese zur Ecke. Nach dieser schlug Werder einen langen Ball auf rechts, Bartels unterschätzte den langen Befreiungsball von Hunt, Marin legt quer auf Almeida der in die lange Ecke einschob. Im direkten Gegenzug nach Wiederanstoss traf dann Bartels völlig freistehend die Latte ( 21.), nachdem Ebbers ihn mit einem Fallrückzieher einsetzte. Allerdings hatte der an diesem Adventssonntag gut aufgelegte Wiese noch die Finger dran.
Nach schlappen 30 Minuten schien der FC St.Pauli sich dann der Notwendigkeit des Anschlusstreffer vor dem Halbzeittee bewußt zu sein, ging aber hohes Risiko, ausgekontert zu werden. Eine gute Möglichkeit in Minute 36. Nach Foul an Kruse aus 18 Meter Freekick Lehmann, der von der Mauer zur Ecke geklärt wurde.
Die Ecke klärte Wiese mit einer langen Faustabwehr und der Konter der Werderaner zeigte erneute auf, dass St.Pauli hinten ziemlich offen stand. St.Pauli fand bisher über Ansätze und einigen guten Ideen erneut nicht die konsequente Tormöglichkeit. Zu oft wurde der freie Mann angspielt und nicht der Abschluß gesucht. Mertesacker konnte dann noch zum Ende der ersten Halbzeit vor dem freigespielten schussbereiten Matze Lehmann im 16er zur Ecke klären.

Es ging in die Halbzeit und Hugo Almeida winkte bereits in die grünweiße Kurve, als wenn der 3er schon gebucht wäre.

St.Pauli kam etwas besser in die zweite Hälfte. Trotzdem waren de Aktionen zunächst nicht zwingend
und in der 52. überraschte Asamoha dann Ebbers, den er im 16er ungenau an spielte, statt selbst den Torschuss zu setzten.

St.Pauli trat weiter druckvoller auf, als die Gastgeber, die sich bei dem Spielstand auf Konterchancen verlegen konnten. Zambrano bemühte sich dann in der 56. Minute um seine 5. Gelbe, arbeitet im Laufduell erneut unsauber mit dem Ellenbogen, bekam aber nur einen Freistoß gegen sich. In der 60. wurde Ebbers gesucht, der prallen liess und Ozipka suchte aus 19 Metern den Abschluß, verfehlte aber um fast 2 Meter das lange Eck. In der 64. Minute dann in der Konsequenz erneut ein krasser Fehler in der Abwehr und der allein stehende Almeida erzielt seinen 9. Saisontreffer. In der 69. Minute stellt Werder dann mit einem Fehlpass die Weichen für eine erneute Großchance, doch Fin Bartels kommt ins Straucheln.Wiese hatte final Bartels berührt und einige Spieler forderten, meiner Meinung nach überzogen, Elfmeter. Es kommt zum Eckball der verpufft. In der 71. Minute trifft Asamoha aus dem Abseits dann, allerdings kam das Anspiel von Zambrano einfach einen Wimpernschlag zu spät.

In Minute 77 lädt dann Tim Wiese zum 1:3 ein, doch der für Boll eingewechselt Naki versemmelt….den Querpass im 16 er der Werderaner. In der 80. verabschiedet sich dann Almeida mit Rot.
Zambrano abeitete am Mann und den Hugo nervte dies so, dass er unnötig mit dem Ellenbogen aus der Drehung zuschlug. Stani wechselte, brachte Taky und Bruns für Bartels und Ebbers. Asamoha ging in die Spitze und gegen 10 Mann sollte doch wenigstens noch der Ehrentreffer her.

Die Mitgereisten Fans stimmten nun den Schlussroar an und forderten den Auswärtssieg.
Dieser wäre durchaus möglich, doch Tim Wiese hatte erheblich dazu beigetragen, dass der FC St.Pauli aus Bremen nichts Zählbares mit nach Hamburg bringt.

In der 89. holte sich dann Thorandt glatt Rot ab. Ungestüm foulte er Frings an der Mittellinie, rohes Spiel und berechtigter Platzverweis.

Den TV Mitschnitt zum Spiel gibt es dann wohl am Anfang der Woche.



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