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Dez
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FC St.Pauli: Weggeschenkt in Halbzeit Eins – Keine Punkte gegen Mainz

Vorüt Bruun Wit!

Mein KFZ Kennzeichen, statt QR steht da was Anderes

Vielversprechend begann der FC St.Pauli die Partie bei minus 9°C am Millerntor. Gerald Asamoha, als 2. Spitze angekündigt agierte tatsächlich auf gleicher Höhe mit dem Ebbefanten. In der 4. Minute suchte Ebbers nach einem gewonnen Zweikampf von Asamoah, aus 25 Metern mit einem Aufsetzter das Erfolgserlebnis. Heinz Müller klärte zur Ecke und der Ebbefant spart seine Treffer weiter für die Rückrunde auf.

Nach gut acht Minuten hielten die Mainzer dann mal leicht gegen und bereits in Minute 10 zahlte sich dies aus.

Hennings wurde in der eigenen Hälfte an der Mittellinie unter Druck gesetzt, St.Pauli stand sehr hoch. Der Ball kam zu Holtby, der auf Szalai spielte und nur Morena und Hain vor sich sah.
Die zurückeilenden Lehmann, Günesch und Ozcipka hatten beste Sicht auf einen klasse Querpass, Szalai setzte sich zu leicht gegen Morena durch, Nachwuchstalent Schürrle lief mit und hatte keine Probleme zum 1:0 Führungstreffer ein zu netzten.

Und wenn es dann läuft, fällt auch das 2:0 für eine Mannschaft, obwohl der Fernschuß von Fathi mehr als misslang. Ein langer Ball auf Links und ein überlegter Pass von Fuchs in den Rücken der Abwehr hatte Malik Fathi in Position gebracht. Der Querschläger landete beimnicht im Abseits stehenden Schürrle, der zum 2:0 in der 28. Minute einschob.

Fünf Minuten später viel dann das 1:2 per Elfmeter. Eigentlich hatten die Mainzer alles im Griff doch Soto hätte die Hand weit in den Himmel gereckt, mitten in die Flugbahn eines fast schon sicher und einfach verteidigten Balles.

St. Pauli machte zwar weiter, spielte aber zu unsauber, viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, die von den Mainzern auch genutzt wurden um ihr Spiel sicher und selbstbewusst auf zu ziehen.

Bezeichnend hierfür das 1:3 von Szalia. Fuchs konnte unbedrängt eine lange Flanke aus dem linken Halbfeld in den 16er schlagen und Bastian Ocipka liebäugelt wohl eher mit einem Glühwein als mit einem Zweikampf. Per herrlicher Direktabnahme bezwang Szalai in Minute 41 Mathias Hain.
Somit schwanden bei mir persönlich die Hoffnungen auf eine Aufholjagd in Hälfte zwo.

In der 53. Minute setzte Asamoha sich nach Einwurf Carsten Rothenbachs mal durch und passte von der Grundlinie mittig an den 16er zurück, wo völlig freistehend ein Mainzer Feldspieler das Leder annahm. Hennings ging in den Zweikampf und eroberte den Ball der via Ebbers gut auf Kruse ablegte. Eine der besseren Szenen der St.Pauli Offensive und Kruse zog auf das lange Eck, Noveski berührte den Ball noch leicht und es gab einen Eckball, statt das erhoffte frühe 2:3 in der 54. Minute. Diese pflückte Heinz Müller souverän am 5er aus der Luft und das Trainerteam sah nun die Zeit gekommen, mit Taky, Schulz und Bruns nochmals Impulse in das Spiel zu bringen. Gehen durfte der enttäuschende Kruse, der ebenso wie Hennings zu wenig Szenen hatte.
Hennings ging, ebenso wie Boll. St. Pauli bemühte sich wieder in das Spiel zu finden. Tatsächlich belebten Taky und der sehr einsatzfreudige Schulle das Spiel und in der 63. wurde die gute Anfangsphase mit dem 2:3 belohnt. Der Ball von Lehmann wurde unhaltbar für Heinz Müller durch Noveski abgefälscht.

Mainz reagierte, zog gleich wieder etwas an.
Sami Allagui kam für Holtby in die Partie, der nach guter erster Spielhälfte nicht mehr in Erscheinung treten konnte.

St.Pauli schien nun zu erwachen, erarbeitete sich in der 68. erneut einen Eckball, nachdem Schulle Ebbers im 16 er suchte. Taky brachte den Ball, der per Kopf am kurzen Pfosten geklärt wurde.Mit Schulz fand die „Torfabrik“ einen Volley- Abnehmer, frei nach dem Motto „Tor des Monats“ oder Tribüne.
Genau dieser Spirit,seine Laufbereitschaft und der Einsatzwillen zeichnen Timo aus und empfehlen ihn für einen Einsatz in der Startelf.

In der 75. Minute zeigte er erneut seine Abschlussfreudigkeit, traf aber die Pille nicht optimal. Müller hatte keine Probleme den Ball zu halten.

St.Pauli steckte nicht auf, machte unermüdlich weiter. Lehmann verfehlte den Kasten dann in der 77. mit einem Freistoß.

In der 79. gab es dann mal wieder eine Mainzer Szene, Günesch grätschte Szalai ab, der die aus dem Frestoß resultierende Hereingabe von Soto völlig freistehend ans Außennetz semmelte.

Ein Weckruf den Mainz fand kurz zurück ins Spiel, wechselte mit Polanski für Soto.

In der 81. dann erneut das Duell Günesch vs. Szalai, der nach schönem Doppelpass mit Allagui unterwegs war. Felgen Ralle klärte zur Ecke.

St.Pauli suchte weiter den Ausgleich, um in der 83. dann den entscheidenden Knock Out zu kassieren.

Allagui ging über die linke Außenseite, hatte in Höhe der Grundlinie genug Zeit und legte seelenruhig für den auf Rechts mit gelaufenen Caligiuri auf.

2:4 und die letzten Minuten wurde deutlich, dass der FC St.Pauli keine Mittel mehr finden würde, um hier noch einen Wende zu erzwingen. Insgesamt aber, verlor der FC St.Pauli das Spiel in der ersten Hälfte, versuchte in der 2. Halbzeit nochmal, mindest auf einen Zähler zu kommen.

Erkenntnis ist, dass Mainz einfach die bessere Mannschaft stellte und sich hier hochverdient als Sieger von den mitgereisten Super- Fans verabschiedete.

Wohin sich das Spiel des Aufsteigers in der Rückrunde entwickeln lässt, beantwortet die Leistung der letzten beiden Halbzeiten Jahr des 100. Vereinsbestehens nicht.

In eine kurze Winterpause geht es jetzt und ob das Team entgegen der bisherigen Aussagen noch verstärkt wird, ist eine momentan nicht zu beantwortende Frage.
Einen André Schürrle oder auch einen Adam Szalai werden wir in der Rückrunde am Millerntor auf jeden Fall nicht wiedersehen.

Für den anstehenden Punkte-Countdown benötigen die Braun- Weißen wohl 18 Punkte. 12 Punkte davon sind Pflicht, denn diese sind am Millerntor zu holen.

Doch ob bei einer Hinrundenheimbilanz von 2 Siegen 2 Unentschieden und 5 Niederlagen (10:16 Tore) Gegner aus Freiburg, Köln, Gladbach und Stuttgart zitternd anreisen, ist ungewiss. Gegen Hannover, Schalke, Werder und den FC Bayern wird es wohl eher nichts zu holen geben.

Die ersten 2 Heimspiele werden uns Klarheit verschaffen, ob wir am Millerntor auf den Klassenerhalt hoffen können. Dazu einen Zähler bei der TSG Hoffenheim und die Vorzeichen wären mehr als optimal.

Am 15. Januar 2011 um 15:30 Uhr startet der FC St.Pauli gegen den FC Freiburg in die Rückrunde.



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