30
Jan
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#FCSP Kein Drama gegen den 1.FC Köln! Zu Gast : „Tristesse vom Rhein“

Vorüt Bruun Wit!

Zu Gast die „Tristesse vom Rhein“! Nach dem 3:0 gegen den SV Werder Bremen und der irren Statistik des 1.FC Köln am Millerntor waren meine Befürchtungen einer Heimniederlage ins Auge zu blicken nicht unbegründet. In der ersten Halbzeit tauchte auch zweimal Novakovic vor Kessler auf. Doch die noch Leihgabe aus Köln behielt mit seinem engagierten mutvollen herauskommen in beiden Situationen die Oberhand.

Spielbestimmend könnte mensch den Auftritt des FC St.Pauli in den ersten 25 Minuten nennen, doch so richtig auf Heimsieg sah ich die Zeichen nicht.

Vor dem Spiel hatte ich ein Fragezeichen auf der Stirn. Es gab nur „bleifreies“ Bier. Verstand ich irgendwie nicht wirklich, verband doch beide Fangruppen eigentlich eine Fanfreundschaft. Nachdem ich aber dann heute Köln-Randalierer wüten auf Hauptbahnhof und Reeperbahn (abendblatt.de), scheint die Maßnahme verständlich.

Zurück zum Clash. Der Heim 17. gegen den Auswärts 17. und in der 30 Minute, ich stand gerade bei Sebastian Säbelzahn, Pagie & Co., hatte mir ’nen doppelten Kaffee gegönnt, erzielt der Taky Charles ein Sir Tor vom Feinsten! Wow! Keine sechs Minuten später dann das 2:0 von Charles und der Drops war gelutscht. St.Pauli spielte weiter druckvoll in Richtung Rensing-Gehäuse. Eben dieser Rensing war letztendlich auch der Garant, dass die Kölner hier nicht mit 5 oder 6 Gegentreffen vom Platz mußten. Mit dieser 2:0 Führung und Kölner Spielern, die wohl von Anfang an hier mit passivtem Fussball auf einen Zähler aus waren, machte die Truppe des FC St.Pauli einfach weiter. Beste Akteure der 2- fache Torschütze Charles Taky, Gerald Asamoah, der unermüdlich körperbetont arbeitete und Fin Bartels sowie Fabian Boll und Max Kruse. Taky und Bartels sind momentan sicher auch die Spieler, die eine mehr als gute Entwicklung nehmen un d wohl auch beim kommenden Auswärtsspiel in der „ImVeh“ Arena an der A7 gesetzt sind.

In der 70. Minute hatte ich angesagt, dass da toretechnisch nichts mehr passiert und wurde widerlegt.

Florian Bruns erzielte nach seiner Einwechslung noch in der 76.Minute per Elfmeter das 3:0. Platziert und unhaltbar schob Florian unten Links ein.
Der Elfer war eine harte Entscheidung. Im 16 er war Fin Bartels gefallen, der ansonsten gut leitende Schiedsrichter Brych entschied auf Strafstoß, ein Aufstützen von Eichner war erkennbar. Den Pfiff hätte er sich aber sparen können.

In der 79. Minute ging Charles Taky vom Platz und Richie Sukuta-Parsu belebte die Offensive, hatte in der 86. Minute eine richtig gute Szene. Sein Abschluß ging allerdings knapp am linken Pfosten vorbei, den Rensing hatte erneute die Finger dran.
Zuvor hatte Rensing bereits eine riesen Szene. Kruse hatte in der 81. Minute aus 22 Metern abgezogen, Rensing lenkte das Leder gerade noch am rechten Pfosten ins Toraus.
Den Schlusspunkt setzte dann nochmal Richie, der in der 89. in bester Stürmermanier den Ball aus knappen 8 Metern aus der Drehung auf den Kölschkasten zog. Erneut war der mit Abstand beste Kölner Rensing zur Stelle.

Egal, drei Zähler drei Tore , zu Null. Bis auf den Club machten auch alle mit. Die Nürnberger besiegten einen schwachen Vorortclub mit 2:0.

Auffällig im Spiel war die hohe Abschlußbereitschaft. 30:3 Torschüsse (lt. Sky) unterstreichen dies.
Eine Quote von 10% Treffern lässt dann ein „gut gemacht“ an den Mondragon- Erben Rensing zu.

Weiter möchte ich mich nicht zu der Leistung der Kölner äußern, einzig fehlte dem Kick die Dramatik eines Spieles im Abstiegskampf.
Dem Prinz Podolski, der von einer Tageszeitung ja nach dem FC 3:0 gegen Bremen bereits zum König von Köln gekrönt wurde, stecke das Zepter wohl dort, wo bei keinem von uns je die Sonne hinscheinen wird.

Tra$htalk – Vorüt Bruun Wit!

Zweiundzwanzig Zähler und nu‘ fehlen noch….ZWÖLF zum Klassenerhalt. Das war mein Gedanke als ich, etwas vor der den Jungs um @ring2 @textundblog @foxxibär Richtung Budapester trabte.
Einzig das jetzige Torverhältnis machen aus diesen zwölf Punkten dann für den „Sicherheitsdenker“ doch eher DREIZEHN.

Als ich dann gegen 20:00 Uhr via Hans Albers Platz zur Erichstrasse wollte, stellte ich fest, dass mir dieser Weg von Hamburger Ordnungshüttern verwährt wurde. Ein pöbelnder Mensch der Bier aus „HSV- Dosen“ trank störte ein kurzes Gespräch mit Beamten, als ich fragte, was den los sei. Einige Blutspritzer am Boden lies mich dann vermuten, das es wohl Haue zwischen Tankstellen- Besuchern und einigen Kölnern gab. Ich schlenderte dann via Davidstrasse zur Erich, traf noch eine Handvoll Kölner, die nicht nach Kutte aussah. Auch die Jungs waren nicht auskunftsfreudig, eher sehr abweisend und verhielten sich nicht gerade, wie willkommene Gäste in einem offenen Stadtteil.

Das sollte also letztendlich dann der Schlußpunkt sein, sich mit einer Fanszene aus Köln freiwillig befreundet zu sehen.

Ich enterte die Erichstrasse, passierte eine Zivilstreife die den Zugang zum Hans Albers Platz kontrollierte und leutete bei meinem Freund Louis, den ich nun seit 2 Heimspielen, also in diesem Jahr noch nicht gesehen hatte. Louis hat sich bei einem Arbeitsunfall eine schmerzhafte Rückenverletzung zugezogen, steht immer noch unter dem Einfluß starker Schmerzmittel und sah auch wirklich nicht wie das blühende Leben aus. Gute Besserung mien Jung!



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