13
Feb
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#FCSP gegen Gladbach war noch mehr drin! Unter dem Jolly Rouge weiter ungeschlagen!

Vorüt bruun Wit!


Der erste Aufreger in der Partie war der Luftballonangriff der Ultras auf den Strafraum des eigenen Keepers in der 2. Minute! Mann sah das geil aus. Bunt trieben die gefüllten Gummiteile über den Rasen und wurden brutal von den Spielern zertreten.

Klasse, dass der Wind mitspielte, der ansonsten die 0°C auf eher gefühlte -12°C verstärkte. Egal, das Bier schmeckte in Gegenwart von @little_rogue @TantePolly @curelchen @Curi0us @Foxxibaer @sparschaeler @ring2. Auf der Nord sitztend noch Joe @unverlierbar, mit dem es vor dem Clash am Treffpunkt Millerntorplatz ’ne Knolle gab. Die Versorgungslage war gut, allerdings hatte ich den Tag noch nichts gegessen.

Zum 0:1 brauche ich nichts sagen, der Moritz Volz wollte wohl die gegen Köln fehlende Dramatik erzeugen. Das Geschenk nahm Herr Hanke per Querpass auf Herrn De Carmago (9.) dankend an und die „Kasse oder Klasse (3PFSP€FDB)“- Wette war nun mit der kleineren Quote drin und neben Moritz Volz sah auch der Carlos Zambrano in der Szene nicht gerade gut aus.

Bereits in der 11. Minute konnte Gladbachs Keeper Heimeroth einen relativ schwachen Ball von „Alibi“ Kruse nicht festhalten, auch im 2. Versuch scheiterte Kruse allerdings.

Gladbach machte munter mit, St.Pauli hielt aber dagegen, hatte allerdings (13.) in der Abwehr Probleme, was die Gladbacher nicht nutzen konnten.

Die erschrecken Bilanz gegen Gladbach ebenso im Hinterkopf, wie deren 1:0 Sieg in Frankfurt sah ich mir einen bemühten FC St.Pauli an., ja mehr als bemüht sah es zunächst nicht aus. Gladbach stand am eigenen 16er sicher und zwingende Aktionen gab es nur für die anwesenden Sicherheitskräfte. Die „Gästefans“ zündeten Pyros, wahrscheinlich die gleichen Vollhonks, die „Scheiss St.Pauli“ rufend in einer sehr geringen Anzahl via Reeperbahn zum Stadion geleitet wurden.

Die absolute Schlüsselszene des Spiels ereignete sich dann in der 21. Minute. Matze Lehmann atakierte den Torschützen De Carmago mit Hamburger Härte, spielte den Ball liess abe r De Carmago schon über die Klinge springen. Dieser, statt einfach den Ort der Attacke zu verlassen, nahm dann die Einladung zum Kopfstoß an und Matze Lehmann hatte einfach Glück, dass nicht er den roten Karton sah.

In der 26. Minute fing der von einer Grippe wieder genesene Matze Lehmann einen Gladbacher Angriff ab und legte Quer auf die rechte Seite. „Alibi“ Kruse ging auf bis zur Grundlinie und spielt fast wie aus dem Lehrbuch den Ball in den Rücken der Abwehr in Richtung Elferpunkt. Doch nur Gerald Asamoah hatte mitgemacht und war auf den kurzen Pfosten gegangen.

Der FC St.Pauli fand dann ab der 27. Minute so langsam über Passicherheit ins Spiel, ohne aber zwingend auf das 1:1 zu gehen. Idrissou holte sich in der 28. nach Foul an Zambrano Gelb ab und wird wohl auch nächste Spielzeiten Championsleague auf der PS ZWEI spielen….die ganze Nacht…von 12 bis 8, auch wenn die Freunde meinen, dass er bereits ’ne PS 3 haben könnte…

Er hätte sicherlich auch am Samstagnachmittag dafür Zeit haben können, der es schien, als wolle er gern Gelb Rot sehen (31.). Frontzek schützte ihn aber auch nicht und lies ihn auf dem Platz.

Das Spiel plätscherte vor sich hin, die Gladbacher stoppten den Spielfluß mit kleineren nicklichen Fouls. St.Paulis Aktionen erschienen aber zwingender zu werden (33.) und eine geklärte Hereingabe von Thorandt verleitete die Zuschauer zu einem „Hand“ Ausruf. gefiel mir gut und eigenmotiviert rief es dann auch noch öfters.

In der 38. Minute dann ein sehr schön vorgetragene Aktion von Gerald Asamoah, der im 16er kurz antrat, „Alibi“Kruse auf Halbrechts bediente, der dann schön volley ins lange Eck zum 1:1 abschloss.

Max Kruse bestätigte im Übrigen seine gute Form, war neben Matze Lehmann einer der besten Spieler auf dem Platz.

In der Halbzeitpause fand sich dann Max Eberl bei Rollo St.Pauli Fuhrmann zum Interview ein und betonte, dass der Platzverweis in der 21. Minute eigentlich eher Lehmann hätte treffen müßen. Diese Meinung ist auch durchaus vertretbar. Der Referee Wolfgang Stark hätte eigentlich beider des Platzes verweisen können. Eine Fehlentscheidung, die seine ansonsten sehr guten Leistung etwas schmälert.

St.Pauli kam gut aus der Kabine.In der 53. startete Charles Takyi nach schönem Heber von Bartels in den 16er und spielte Quer zur Seitanuslinie in den 5er. Gerald Asamoah schob zum 2:1 eins und krönte erneut eine engagierte gute Leistung. Gleiches tat dann in der 58. Minute Matze Lehmann, der einen Flankenwechsel von Bartels aus einer Kontersituation sicher und technisch perfekt zum 3:1 verwandelte.

In der 63. Minute räumte Thorben Marx Fabian Boll ab, was Folgen hatte. Fabian wurde in der 67. Minute durch Denis Daube ersetzt und wurde mit einem dicken Kühlverband um den rechten Spann auf der Bank gesichtet. Denis Daube übernahm nahtlos und ist mit seinen 21 Lenzen ein weiterer Perspektivspieler des FC.

In der 69. Minute versuchte sich Fin Bartels an einem artistischen Seitfallzieher. Der geklärte Ball kam zu Felgen Ralle Gunesch, der aus der Distanz abzog aber knapp das Ziel verfehlte.

In der 73. Minute wechselte Stanislawski den etwas enttäuschenden Charles Takyi aus. Charles konnte seine gute Leistung aus dem Spiel gegen Köln nicht ganz bestätigen. Richie Sukuta-Parsu kam für ihn.

In der 80. Minute wechselte das Trainerteam erneut. Gerald Asamoah holte sich seine verdiente Welle Applaus ab.

St.Pauli konnte dann aber in der Folge die mittlerweile permanente Überlegenheit nicht mehr zu weiteren Treffern nutzen. In der 82. vergab „Alibi“ Kruse.
Heimeroth klärte noch zweimal klasse in der 88. Minute gegen Sukuta-Parsu, der den Ball nicht entscheidend an dem Keeper vorbeibringen konnte und in der 90. gegen den wieder genesenen Ebbefanten, der Gerald Asamoah erstezte.

Trotz des Sieges gegen die mit über 70 Minuten spielenden schwachen Gladbacher, hatte das Spiel eher unteres Erstliganiveau. Im Hinblick auf das Derby am 16.02.2011 bleibt der FC St.Pauli
zwar ein ernst zu nehmender Gegner ist aber gegen RaSpo Stellingen mehr als nur halblanger Außenseiter. Sollte St.Pauli in der „Name Wechsel Dich“ Arena bestehen wollen, bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber diesem Auftritt gegen Gladbach. Viele Mannschaftsteile wurden kaum gefordert und das wird am 16.02.2011 anders sein.

Übrigens, es hat geschneit in Hamburg, sicherlich auch in den Vororten…

Persönlich! War, im Zeichen des Jolly Rouge, doppelt bemützt unterwegs….der Doppel-Woll-Hut
Foto by @ring2



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