05
Mrz
11

#fcsp Vorüt Jolly Rouge! Galore! Bring Back St.Pauli! Jetzt is‘ hier ma‘ „Guttenberg“!

Prequel…

Eigentlich….ja eigentlich sollte dieses Posting Bestandteil des Spielberichtes zum Liga Clash Nürnberg vs. St.Pauli werden. Da ich aber keine hellseherischen Fähigkeiten besitze, kann ich die Länge eines „Post Nürnberg Clash Postings“ nicht absehen und dieser Post ist schon echt zu ’ner Elle geworden, was so zuerst gar nicht absehbar war.

Vorüt Jolly Rouge! Bring Back St.Pauli!

Der Jolly Rouge hat sich bereits beim Heimspiel gegen „96“ ein wenig zurück gezogen, so farblich auf den Rängen und auch um die „Sozialromantiker“ ist es etwas ruhiger. Die Vereinsführung bedient sich wohl einer „CDU Kanzler Sitte“ und es scheint als will man den „Jolly Rouge“ locker mal à la Kohl und/oder seiner Lieblingsschülerin Merkel aussitzen. Geht nich‘! Jetzt is‘ hier ma‘ Guttenberg!

Zum Glück gibt es in der Bloggerszene Köpfe, wie
momorulez (Von Alten Stämmen und ökonomischen und anderen Beliebigkeiten)

ring2, den Macher von St.Pauli.nu (Abgekühlte Sozialromantik? – AOMV jetzt!)
und
dem Kleinen Tod (Ausblick: in der Ferne gegen Nürnberg, daheim gegen Ignoranz und Unfairness),

die uns erinnern, dass es im Fanumfeld und in der Peripherie der Liga, der Mannschaft und des Profifussballs wichtige Dinge gibt, die angeschoben wurden und weiter verfolgt werden müßen.

Nun erinnert uns auch der FC St.Pauli, genauer gesagt „Der Alte Stamm“ über die Homepage des Clubs daran, dass wir da ja mal wieder ein wenig mehr Rot in die Kurven und Geraden des Millerntor Stadions tragen sollten.

Mit der Veröffentlichung des nun folgenden Abschnittes aus der Rubrik

o Verein o Weitere Organe/Gremien o Der Alte Stamm

kann mensch nun dem Club nicht gerade ein Aussitzen vorwerfen, zumindest nicht den Machern des Artikels und dem redaktionellem Teil der Homepagemacher. Den „Aussitzern“ ist mit Veröffentlichung dieser Zeilen wohl ein Bärendienst erwiesen worden.

Der Alte Stamm berichtet…
Quelle: Homepage des FC St.Pauli

Noch ein paar Worte zu den „Sozialromantikern“. Willkommen im Club der „Ewig Gestrigen“. Mit dem Kommerz der Nachkriegszeit ließ sich noch die „Wunderelf“ auf den Rasen zaubern. Das war die Zeit als Eure Eltern, bzw. Großeltern noch mit dem Dreirad um den Tannenbaum düsten. Heute wird man damit keinen Amateurspieler mehr an den Verein binden können. Beispiele für Vereine, die den Weg im bezahlten Fußball nicht auf die Reihe kriegten, gibt es in Überzahl. Mit Altona 93, Victoria, ETV, Bergedorf 85 und Concordia, sind nur die erwähnt, die unseren Verein Jahrzehnte in der
Oberliga Nord begleiteten.

Weitere Vereine wie Kiel, Lübeck, Heide, Neumünster wären froh, wenn sie mit ein bisschen mehr Kommerz, zumindest die 3. Liga hätten halten können. Stadionumbau und der Umbau unseres Trainingsgeländes gehören dann in die Kategorie Utopie. Unsere Heimspiele würden wir im Stadion in Stellingen austragen, da es eine Lizenz für das alte „Millerntor“ nicht mehr gegeben hätte. Wenn das wirklich Euer Wunschziel bleibt, darf ich Euch garantieren, dass in ein paar Jahren die Auswärtsspiele per HVV Karte zu erreichen sind. Wenn man als Fan wirklich ernst genommen werden will, ist es kaum hilfreich bei jedem Heimspiel „HSV ist Scheiße“ zu grölen. Wer auf die Idee kommt, dass das was mit Fankultur zutun hat, ist auf dem Holzweg, oder es haben sich tausende St.Pauli-Fans jahrzehntelang im Irrtum befunden, dass geistvoller Humor, Satire oder Ironie mehr zum Nachdenken zwingt, als stupider Kollektivgesang. Bleibt zu hoffen, dass wir nicht ganz auf das Niveau unserer Lieblingsvereine HSV, Rostock, Cottbus oder wie zuletzt bemerkt, den 1. FC Köln abrutschen.

Tja und nu‘ ? Erstma‘ gefragt, was hat den das Dauergesinge der Ultras auf der Süd und die „HSV is‘ Scheisse“ Rufe, die ich im und um das Stadion nicht unterstütze und eher dagegen steuere, aber auch nur vereinzelt und selten höre, denn mit dem zu tun, was der eigentliche Ansatz des Jolly Rouge ist?
Also der Passus ist schlichtweg zu vernachlässigen und ich will hier nicht in die Schelte gegen USP einstimmen. Wahrscheinlicher ist, wenn es die USP/Süd Beschallung nicht geben würde, zu vermuten, dass „Der Alte Stamm“ dann den „Jolly Rouge“ als kontraproduktiven Supportkiller betitelt hätte. Mal so dahin gestellt.

Statt sich also nun produktiv in die Vorhaben des Vereines im Kontext mit den „Sozialromantikern“ als etablierte Institution im Verein einzubringen, wird hier das Medium Homepage genutzt, um den Interessen einer größeren Fangruppe ein „ewig Gestriges“ zu unterstellen.

Schon allein die Wahl dieser Formulierung ist gelinde gesagt frech, wird dies doch meist für Anhänger des Nationalsozialismus und Faschismus benutzt.

Dann dürfen wir zur Kenntnis nehmen, dass sich der moderne Profifussball ja nun mal gegenüber Zeiten der „Wunderelf“ verändert hat.
Vereine, die Profifussball spielen und bieten wollen haben dem Rechnung zu tragen.

Ja sicherlich ist dies so und gern tragen wir dies mit, aber wir dürfen uns doch auch positionieren.

Wenn wir der Meinung sind, dass der Verein nicht „St.Pauli-like“ Wege beschreiten will, was ja zuletzt erneut geschehen ist, dürfen wir nicht „ewig gestrig“ schweigen und folgen!

Zuletzt, ich meine damit das für diese Saison angewandte Konzept der Kartenvergabe für das Projekt „Ab in den Süden“ ist für die kommende Saison ausgesetzt und mit Hilfe der Gremien, meiner bescheiden Meinung nach, somit gescheitert.

Hier wäre eine Gruppe wie „Der Alte Stamm“ sicherlich auch fähig, die Trommel der Kritik zu schlagen.
„Der Altte Stamm“ hält sich aber hier zurück, da ja ganz eindeutig das Vereinsnest in diesem Punkt ebenfalls zu kritisieren ist.

Der Schlußsatz des Artikels rundet dann den intelektuellen Zugang des Stammes zum Thema „Jolly Rouge“ und der „Sozialromantiker“ ab.
Gerade die Nennung des Hamburger SV in diesem Zusammenhang zeigt, dass der Stamm nicht wirklich im Thema ist.
Wurde denn dort in der Fan Szene nach dem Stadionneubau eigentlich alles kommentarlos hingenommen, was in Verbindung mit der „Name Wechsel Dich Arena“ für die Anhänger von Raspo Stellingen „neu“ oder auch „unverändert“ blieb.
Soll hier aber keine Rolle spielen, was beim Vorrortclub ist oder war.

Die Leute im Zeichen des „Jolly Rouge“ wünschen sich halt ein „Wir“ bei dem Projekt FC St.Pauli, Kommerz, Profifußball, Stadion-Rekonstruktion.

Der Jolly Rouge meckert nicht über den notwendigen Kommerz.

Lieber „Der Alte Stamm“, der „Jolly Rouge“ soll doch auch Euch helfen, dass zu bewahren, was mensch bei einem Fußballspiel erwartet: Ballkampfsport!

Egal in welcher Liga! Das Spiel ist der Anlaß ein Stadion zu besuchen, (s)einen Verein im Kampf um Punkte und Tabellenplatz zu supporten.

Ob im Dauergesang, mit toller Choreo, oder schlicht nach guten Szenen senil applaudierend.

Da braucht es keine werbende „Mittelkreis-Muddah“, keine „Ich-bin-Sponsor-of-the-Day-und-Fuckin‘-Son-of-a-Light-Emitting-Diode“- LED Banner, kein lautes „dieses Foul wurde ihnen präsentiert von Schlindwein’s Bonebreaker GmbH, ihrem Partner für orthopädische Gipsschuhe und Stützstrümpfe“.

Ich verweise ebenfalls auf die Postings hier im Blog „Let’s Fuck The World With All It’s Trend“ – Sozialromantiker – Unter einen Hut bringen? Das reicht nicht Herr Meeske…& Wie nachhaltig wird der „Jolly Rouge?“ ….

Wir sollten was tun um nicht noch weiter in die Mühlen der 08/15 Profikonzepte à la DFL, UEFA, FiFa zu kommen und uns das „der etwas andere Verein“ zu bewahren!

Es wäre schön, wenn „Der Alte Stamm“ sich konstruktiv einbringen könnte, statt eine „für uns ALLE“- Kampagne so unfundiert diskreditierend zu beschreiben.

Die Zeiten der patriarchalen Vereinsführung möchten wir doch nicht wieder erleben, oder?

Denn wo die den Verein hinführen können, haben wir ja nach der Präsidentschaft des Herrn Weissner gesehen, nach der ein Herr Koch kurzeitig agierte, doch hinwarf um nicht als Insolvenzverwalter zu Ruhm und Namen zu kommen. Nur angemerkt sei hier die damalige Posse um die Vermarktungs KG, und dem daraus resultierenden Deal im Jahr 2004 um Sposoring, Catering und Marketing.

Gerade der „Alte Stamm“ müsste doch eigentlich daran interessiert sein, dass zu erhalten, was Mitte der 80er begann und sich bis zum heutigen Tag grandios entwickelt hat und z.Zt. sportlich in der 1. Liga Zwischenstation macht.

Der Dialog ist hier absolut angebracht und St.Pauli, mein FC St.Pauli so wie ich ihn liebe und kenne, kann dies! Nicht zuletzt hat die Vereinsführung in Zusammenarbeit mit der Upsolut Sports AG und dem Projekt Fanräume e.V. mit dem Panini-Album gezeigt, was gemeinsam zu realisieren ist.

Warum den nicht beim „Jolly Rouge“ ? Der „Alte Stamm“ mit den Unterstützern der „Sozialromantiker“, der AFM, dem Fansprecherrat, dem Präsidium und anderen St.Pauli Affilates gemeinsam in Projekten zur Refinanzierung der Stadion- Rekonstruktion, des Budget der Basis der Profitruppe und dem Spielbetrieb in den Top Twenty der DFL – Liegen.

Aber wenn ich die Zeichen der Ignoranz und Diskreditierung richtig deute, steht dem Club eine Hammer Jahreshauptversammlung bevor, wenn es nicht sogar eine außerordentliche MV geben sollte.

Persönlich möchte ich mich jetzt aber noch bedanken.Beim „Alten Stamm“! Denn ohne Eure Zeilen würde der „Jolly Rouge“ nicht erneut einen weiteren Anschub erfahren haben und ich bin überzeugt, dass er dies hat. Denn wenn Herr @ring2 im Zusammenhang mit der Vereinssatzung § 14 2e verabschiedet am 14.11.2010 schon nach einer Kalkulation der Aussendung zu einer ordentlichen Befragung der Mitglieder bittet.

Hier würde doch langsam ein deeskalierender Prozess hilfreich erscheinen, Herr Orth, Herr Dr. Stenger, Herr Meeske! Oder sollen bei einer AOMV etwa….

Mucke

„Yeah Yeah Yeahs – Heads Will Roll“



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