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#FCSP Ralph Gunesch:Das war ein Schlag voll in die Fresse–wie mit einem Klappspaten,es fühlte sich an wie ein K.o.“

Vorüt Brunn Wit! (P1)

FC St. Pauli – though shalt no fear gefällt mir sehr gut!

Jekylla’s Blogpost hier verwundert mich.

Warum?
Klare Worte fand ich auf „Twitter“, als die 0:2 Niederlage beim BvB mbMn von sportlicher Seite her etwas „auf die leichte Schulter“ genommen wurde.
Als ich dann gestern um die 18. Spielminute (Spielstand 3:0) den sinngemäßen „Der Sieg im Derby könnte ein bitter süßer gewesen sein.“-Spruch des Sky Kommentatoren vernahm, erwischte ich mich beim Kopfnicken.
Am kommenden 26. Spieltag kommt mit dem VfB Stuttgart der nächste Prüfstein und meine bisher nur verbale Prognose vor dem Hannover Spiel stellt hier Null Punkte in Aussicht.
Vor dem Spiel gegen 96 hatte ich den nächsten Sieg für den 27. Spieltag in Frankfurt orakelt und ein „bis zu dem Spiel gewinnt St.Pauli kein Spiel“ komplettiert.
Nach der erneuten, die dritte absolute übrigens, Minusleistung in Nürnberg wäre also auch ein „verliert St.Pauli alle Spiele“ angebracht gewesen.

Sicherlich ist die Truppe gerade etwas vom Verletzungs- und Krankheitspech gebeutelt und sah sich in Nürnberg, wie auch in Dortmund, einer vor Selbstbewußtsein strotzenden Mannschaft gegenüber. Die Clubberer sind ebenso im Lauf, wie der BvB, was die Leistung bei der Niederlage natürlich nicht besser macht. Trotzdem gilt es, was @Ring2 postet: FC St. Pauli – though shalt no fear , wie treffend, das die dort veröffentliche Aufnahme auch noch eine meiner Lieblingsbands im Bild trägt. Trotzdem fühlt sich der Tag danach an, „wie dritte Liga dann und wann (Noiseaux:Stempel)“.

Mucke (ma‘ eingeschoben)

NOISEAUX – Immer Wieder (nothings stays the same)

Vorüt Brunn Wit! (P2)

Erneut konnte ich in der Mannschaft nur einen Leistungsträger erkennen. Es war Kess, der echt einen bitteren Arbeitstag verlebte. Was neben den 5 Gegentreffern bleibt, ist die 5. Gelbe für Lehmann und ein früher verletzungbedingter Wechsel, der dann wohl den Einsatz von Carlos Zambrano gegen den VfB Stuttgart kosten könnte.

Ebenso könnte die Erkenntnis reifen, dass eben nicht alle Spieler das Zeug haben, in der 1. Bundesliga mithalten zu können.
Gleiches hat man aber auch schon dem vierfachen Torschützen Christian Eigler (14./17./86./87. Minute) nachgesagt, der gegen St.Pauli nicht zu stoppen war.
Freut mich für den Mann, der nach einer erfolgreichen Saison 05/06 (18 Treffer in 33 Zweitligaspielen) von Führt in die erste Liga nach Bielefeld wechselte und sich 08/09 dem FC Nürnberg anschloss.

Der Torreigen wurde allerdings bereits in der 3. Minute eröffnet. Kess hatte einen beherzten Abschluß von Ekici auf das kurze Eck zur Ecke geklärt. Diese Hereingabe verwandelte Phillip Wollscheid ungehindert. Den Worten von Stani ist nichts hinzu zu fügen:

„Glückwunsch an Nürnberg!“, gratulierte St. Pauli-Trainer Holger Stanislawski als fairer Verlierer nach dem 5:0 des Club über seinen Verein. „Wir haben nie den Zugriff auf das Spiel gefunden und auch in der Höhe verdient verloren. Man darf sich mal auf den Arsch setzen, muss dann aber wieder aufstehen.“ (Quelle fcn.de)

34. Spieltage 32 Punkte sind von mir vermutet, fehlt mit dem von mir prognostizieren Sieg in Frankfurt ein Zähler aus den dann verbleibenden 7 Spielen:

28. Spieltag Home: Schalke 04
29. Spieltag Away: Leverkusen
30. Spieltag Away: Wolfsburg
31. Spieltag Home: Bremen
32. Spieltag Away: K’lautern
33. Spieltag Home: Bayern München
34. Spieltag Away: Mainz

Diese 32 Zähler reichen nicht für die Klasse und ich freue mich darauf, dass ich total falsch liegen werde!

Am kommenden Spieltag kommt der VfB ans Millerntor, der am absolvierten Spieltag durch einen fragwürdigen Elfmeter und unberechtigtem Platzverweis für Höwedes mit 1:0 Schalke 04 bezwang.
Das der VfB Stuttgart im Abstiegskampf zu einem Schlüsselgegner werden könnte, hätte ich vor der Saison nicht gedacht, und ich hoffe, dass nach der Partie Bruno Labbadia den Stanislawski zitieren wird: „Es gab schön einen vor den Koffer heute…“


3 Responses to “#FCSP Ralph Gunesch:Das war ein Schlag voll in die Fresse–wie mit einem Klappspaten,es fühlte sich an wie ein K.o.“”


  1. 6. März 2011 um 14:25

    Irgendwie war das Spiel mit der Verletzung von Zambrano entschieden. Die Ecke, bei der er schon nicht mehr wirklich zur Verfügung stand, hat die unglaublichen Lücken in der Abwehrreihe aufgezeigt, die mit seiner Auswechslung auch nicht gestopft werden konnten. Und wenn hinten nichts geht, dann läuft nach vorne selten etwas. Das war ein Kick zum Abhacken und Ablenkungstrinken. Nennt sich bei uns auch „Bonusspiel“…

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  2. 6. März 2011 um 13:33

    Wie schon „drüben“ gesagt, das Spiel gegen Dortmund sehe ich fast gänzlich „außer Konkurrenz“, weder in der Hinrunde noch in der Rückrunde habe ich den Hauch einer chance gesehen für uns. Und wir sind nicht die einzige Mannschaft, die mit fliegenden Fahnen untergegangen ist, wobei ein 0:1 (lassen wir mal das Eigentor aus der Rechnung keckerweise) nicht mal der Untergang war, der es hätte sein können, beim BVB liegt es ja an der eigenen Chanceverwertung, die gut und gerne zweistellig ist durch alle Partien.

    Hannover war für mich der eigentliche Knackpunkt, denn das war eine schlechte Hannoveraner Mannschaft.

    Für mich sibnd sportliche Leistung und sportliche Leitung übrigens auch verknüpfbar, deswegen ist auch Verwunderung über die eine oder andere Entscheidung durchaus erlaubt, ohne gleich der Blasphemie geziehen zu werden.
    Im Gegensatz zu Ihren vernichtenden Worten beim BVB-Spiel sehe ich das nicht als ein Nichtwollen der Mannschaft, sondern ein Nichtkönnen. Es gibt keine Führungspersönlichkeiten Typ „abgezockter Althase“, wenn ein Asamoah fehlt und Gunesch wirkt ohne Zambrano grenzverzweifelt.

    Aber in Kürze werden wir sehen, wie grau alle Theorie sein kann. Oder eben auch nicht.

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    • 6. März 2011 um 14:19

      Es bleibt der fahle Nachgeschmack aus Dortmund. Wenn ich hingegen sehe, wie der 1. FC Köln im Spiel gegen den BvB die ersten 10 – 15 Minuten auf den ballführenden Mann gegangen ist, bleibt mein Fazit. Schlechte Performance, 1,5 Meter vor dem Gegenspieler gestoppt, keine Zweikämpfe gesucht, Möglichkeiten hierfür waren da.

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