17
Mrz
11

#FCSP Bitter gegen Stuttgart, der Sohn des Dr. Ludewig Lutschkopf und der Aktionstag am Millerntor! Aha!

….mal persönlich….4 wäch….so ungerockt weil rockt nich’….

Dieses Blogposting habe ich echt vor mir hergeschoben. Zur Zeit bewegt uns ja eigentlich viel mehr, als „Scheiss Sankt Pauli“ Bundesliga oder oder oder und obwohl ich eigentlich ’ne harte Sau sein will, ich das Geschehene in Japan weder rückgängig noch persönlich beeinflussen kann, beschäftigt mich dieses Thema auch ein wenig. Mein „is‘ Fakt- Modus“ verbunden mit dem „Verdrängungs-Modus“ ist zeitweise „on“. Mein Job bringt mich zwar mehr als an die Grenzen und heute Nachmittag ist dann etwas bei einem Telefonat geschehen, was mich bewegt auch bei mir Vieles zu hinterfragen. Ein Servicepartner mit dem ich eng und sehr gerne zusammen arbeite rief mich heute an. Wir durften uns unterhalten, über Dinge, die keiner von uns verantworten muß, einen Kunden der die Kündigung eines Objektes verbal ausgesprochen hat, einen offenen Schadensfall, der wohl oder übel nach Betrugsversuch riecht und meinem geschätzten Servicepartner angedichtet werden soll. Und per Telefon ging ich digitalisierte Daten durch, um einige Dinge nachvollziehen zu können, berichtete über einige Fakten, hinterfragte und am anderen Ende der Leitung erhielt ich auf ein Mal keine Antwort mehr, die Leitung war aber nicht zu. Ich fragte, ob mein Partner mich noch hören konnte. Keine Antwort. Erneutes „Rufen“, nichts. Aufgelegt, Wahlwiederholung,Anrufbeantworter,scheiße, scheiße scheiße. Mobilnummer, abgestellt die Quetsche. Ratlosigkeit. Der Servicepartner ist betagter. Sorge, die ich verbal im Büro ausspreche. Nochmal Festnetz, Anrufbeantworter. Ab, kurz frische Luft, ’ne Zippe, ich rufe gleich ’nen Rettungswagen und die Polizei. Der Partner wohnt mitten in der Holsteinischen Schweiz, am Arsch der Welt. Meine Bürogenossen schauen mich perplex an, ahnen nicht wirklich, was in mir vorgeht, erkennen aber, dass es mir sehr ernst ist und ich nicht wieder irgend ’nen Schalk im Nacken hab‘.
Den Telefonklienten auf und da, eine Kollegin aus einem anderen Team, die sonst Teilzeit arbeitet ist noch angemeldet. Eine sehr gute Freundin von ihr wohnt 5 Minuten von meinem Servicepartner entfernt.
Hin zu ihr, erzählt was ich befürchtet habe und sie ruft ihre Freundin an, die dann nach 10 Minuten die Rückmeldung bringt. Sorge war berechtig. Mein Servicepartner ist bei dem Telefonat zusammengeklappt. Meine Kollegin hat mich eben angerufen, das scheint wohl mein letztes Telefonat mit meinem Partner gewesen zu sein. Was soll ich jetzt schreiben?

Vorüt Bruun Wit

In Frankfurt wird St.Pauli das nächste Spiel gewinnen! Vorher gibt es keine Punkte, weder gegen Hannover, noch in Nürnberg und gegen Stuttgart gibt es auch ’ne Niederlage. Sinngemäß habe ich dies so vor dem Heimspiel gegen 96 ausgesprochen und Frankfurt steht an. Leider habe ich bei dieser Prognose bisher Recht behalten und sehnlichst hätte ich mir gewünscht, ich hätte mich um vier Zähler vertan. Zwei Zähler waren locker drin, einer auf jeden Fall. Doch wenn Du Pech hast, dann kommt halt nich das Glück des Anderen dazu. St.Pauli war gegen Stuttgart klasse, Projekt Bartels ’n Volltreffer, Projekt Takyi leider erneut nicht, ebenso enttäuschend der offensive Part von „Alibi“ Kruse, defensiv solide gearbeitet, der Rest unter seinen Möglichkeiten. Kess obergeil, Felgen Ralle auch und tragisch der Herr Bruns, tragischer noch der Markus Thorandt und glücklich der VfB, der uns seinen Relegationsplatz übergab. Das 1:2 in der 88. Minute darf nicht fallen! Nein! unmittelbar vor dem Siegtreffer der Schwaben, darüber erregte ich mich zwar auch, wurden ähnliche Aktionen der Stuttgarter per Foul in 16er Nähe unterbunden. Kess sei gedankt, dass aus diesen Freistößen kein Rückstand generiert wurde. Ihr habt es ja sicherlich alle gesehen. Der Ulreich hatte auch ein wenig Glück. Zweimal. Fairrald Derbynator Asamoah erzielte ien Rautentreffer, der wohl nur gegen Mainz und in der Name-Wechsel-Dich Arena gegeben wird. Dies hat auch der Kapitän Fabio so festgestellt.
Der Fin Bartels zog über die Rechte Außenbahn auf, Aufsetzter, Ulreich mit Problemen aber kein Abstauber in der Szene vor ihm. Ja was ist jetzt Pech? Wenn ich sehe, wie der Markus den Ball vor dem 1:2 klärt, dann ist das auch jetzt noch bitter, aber passiert. Nur wird dies halt in so einer Saison und jeder Liga halt bestrafft. Der Scharfrichter trägt den Namen Sven Schipplock. Der junge Mann, für den in der ersten Halbzeit sehr gefährlichen Shinji Okazaki in Minute 83 eingewechselt, erzielte nach dem verunglücktem Klärungsversuch per Kopf das 1:2. Die 88. Minute steht im Protokoll und Herr Schipplock hat nun seinen ersten Bundesligatreffer im Rekord, Herr Thorandt war gegen die Aktion Eins gegen Eins überfordert, ein Stück zu weit weg vom Mann, spielte keine Grätsche und konnte dem Wackler und dem Abschluß nichts entgegen setzten. Kess hatte das Nachsehen.

Sprachlos und nach dem Abpfiff spiegelt eine Aussage von dem geschätzten @ring2 eine gewisse Fassungslosigkeit wieder.

„Wir haben nach Abpfiff noch nicht ma‘ ’n YNWA hinbekommen!“. Stimmt! Haben wir nicht, ich hab da gar nich‘ dran gedacht. Biochemisch liefen da andere Prozesse ab, die sich mit dem Relegationsplatz beschäftigten und auch bereits mit diesem Blogpost….

…und auch dem Aktionstag….

… denn, auch wenn es der Kutte hinter mir absolut zugestanden ist und er meine „Calm Down Geste“ beherzigte, sein Prollen war irgendwie St.Pauli Like, weil es ehrlich war. Anders der „Du Schwuchtel“ Ruf, den ich aus meiner linken Nordkurvennachbarschaft deutlichst hören konnte, oder das „Du Arsch“ welches mir beim Spiel gegen Hannover als Nachsatz von einem Mittzwanziger direkt ins Gesicht „gesprochen“ wurde.
Und ehrlich, letzteres hätte vor fünfzehn bis achtzehn Jahren zu einer ganz üblen Situation geführt, gegen 96 blieb es bei einer klaren verbalen Positionsäußerung meinerseits, die bestimmend meine Verärgerung beschrieb, und nach doch einigen Minuten und meiner Aufforderung, er könne sich ja wenigstens mal für das „Du Arsch“ entschuldigen, bei eben einem sehr gequälten Pardon.
Zum Glück hat der Typ nich‘ „Du Arschloch“ gesagt, den dass dürfen nur gestandene St.Paulianer wie @Ring2 & @sparschaeler, von dem ein Du Arschloch für mich eher eine anerkennende Wortkreation ist, als eine Beschimpfung. Und dann war da noch der Sohn von Dr.Ludewig Lutschkopf…@Foxxibaer hat’s festgehalten. Der wohl ewig pubeertierende Träger dieser Kopfbedeckung stand und sprang die 90 Minuten mit seinen Compradres vor uns, den Phallus auf der Mütze klebend. Ich hatte den Eindruck, das die Folks eher dem jugendlichen unbekümmert und auch mal unüberlegtem Südkurvenspektrum angehören. Egal. Für mich mehr als unpassend der Sticker auf seiner Selfmade St.Pauli Pin’N’Patch Kappe. „Gamsbartsyndrom“ 100 %ig! Was das ist?
„Herr Doktor, ich habe Erektionsprobleme, bekomme ihn nicht mehr hoch!“
Das ist das „Gamsbartsyndrom“! Den kannst‘ Dir an Hut stecken…..



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