19
Mrz
11

#fcsp St.Pauli:Kess boxt in Frankfurt, Takyi spielt Schulterbillard, Thorandt glitscht Rasenschuh – Klassenerhalt mehr als fraglich!

Vorüt Bruun Wit!

In Frankfurt und in der 6. Minute Alibi: Kruse auf Asamoah, statt Abschluß. Kruse mit der ersten nennenswerten Möglichkeit, spielt aber auf den gut markierten Asamoah.
Standard nach Foul an Asamoah. 5 Leute um den Ball, Takyi legt kurz ab und Lehmann zimmert die Kugel in die Mauer.
In Minute 18 bekommt Takyi einen schönen Seitenwechsel nicht unter Kontrolle, legt auf Lehmann quer der Keeper Fährmann in Szene setzt. Asamoah in Erwartung eines Abprallers im Abseits, trifft den Frankfurter Keeper unglücklich mit dem Knie am Kopf. Fährmann ist aber nicht ernsthaft verletzt worden und spielt weiter.

So startet ein Abstiegsspiel, welches eigentlich gewonnen werden muß, doch das scheint St. Pauli verlernt zu haben.

In der 25. dann erneut Fährmann, der erst den Schuß von Denis Daube pariert und auch der Nachschuss von Gerald Asamoah wird von Clark gerade noch geblockt.

In der 31. Minute passt Markus Thorandt einen Freistoß in den freien Raum, Frankfurt bekommt den Ballbesitz geschenkt, Flanke und die erste Torchance für die Gastgeber. Clark bekommt aber keinen Druck in seinen Kopfball, Kess somit ohne Probleme.

Ein Ex St.Paulianer prüft dann Kess in der 33. Minute. Alex Meier zieht aus 18 Metern überraschend ab.
In der 34. Minute setzte Denis Daube gegen Gekas den linken Arm im 16 er ein, allerdings hatten beide gearbeitet. Daube kassiert Gelb und der Elfmeterpfiff bleibt natürlich auch nicht aus. Gekas netzt ein, Kess in der falschen Ecke. Das bis dahin souverän gehaltene 0:0 mit einer leichten Überlegenheit ist nichts mehr wert, 1:0 für die Eintracht.

In der 40. Minute wähnt Frankfurt den Ball hinter der Linie, ein verunglückter Torschuss von Gekas auf Alex Meier und Kess boxt den Ball von hinter der Linie ins Feld zurück. Der Linienrichter entscheidet auf weiter spielen.

Und der Fußballgott belohnt dies auch noch im direkten Gegenzug mit einem abgefälschten Freistoß.
Takyi erzielt mit Hilfe einer Frankfurter (Tzavelas) Schulter das 1:1 in der 42. Minute, nachdem Maik Franz Asamoah gefoult hat.

Vier Minuten nach Wiederanpfiff die Möglichkeit zum 1:2, doch der Lupfer von Kruse überquert deutlich nicht die Linie, Fährmann nahm dem Ball per Bein den Schwung.

In der 54. Minute glänzt dann Kess gegen Amanatides vor die Füsse von Alex Meyer, der seinen Torversuch weit über das Gestänge setzt. St.Pauli wirkt gefestigter stellt weiter gut die Räume im Mittelfeld zu, hat aber auch kaum Gegenwehr in den Zweikämpfen.

In der 60. Minute öffnet Frankfurt. Clark geht für den offensiveren Caio. St.Pauli behält aber zunächst die Linie und auch die Spielkontrolle.
Die Frankfurter Eintracht bekommt nach diesem Wechsel kaum Impulse, zeigt sich mit Ball und Gegner überfordert und zeichnet sich eher mit kleineren Fouls und mißglückten Pässen aus.

In Abwehrsituationen klärt der FC St.Pauli kompromisslos. In der 70. Minute verstolpert der ansonsten gut aufgelegte Takyi eine Konterchance mit einem stümperhaften Abspiel und St.Pauli schaute sich zunächst das Hoch & Weit-Speil der Frankfurter nur an.

In dieser Spielphase um die 72. Minute hätte wohl jede Mannschaft die Gunst der Frankfurter Rat- und Hilflosigkeit genutzt.
St.Pauli beschränkt sich aber vorerst auf die Defensive, um das 1:1 zunächst zu sichern.

Es werden die sich bietenden Möglichkeiten nicht konsequent ausgespielt und in der 77. Minute folgt die Bestrafung durch Gekas, der eine hohes Anspiel im Rücken des wegrutschenden Markus Thorandt zum 2:1 abschließt.
Der 15. Gegentreffer in den letzten 15 Minuten. Stanislawski reagiert und nimmt Denis Daube vom Platz und bringt Florian Bruns.

In der 81. hat Takyi seine letzte gute Szene, schließt aber nicht ab. Das erledigt Kruse und verpasst das lange Eck nur knapp.

Für Takyi kommt Rouwen Hennings. In der 84. darf Max Kruse gehen, der Ebbefant löst das Geburtskind ab.

Minute 85 und Bruns scheitert knapp aus 8 Metern, da er den Ball nicht genau trifft.

In der 90. kann die Eintracht durch Caio den Sack dicht machen, doch beherzt eilt Kess auf den Ball und klärt.
3 Minuten 52 Sekunden Overtime können dann die Niederlage auch nicht mehr verhindern.

Wenn eine Bundesligammannschaft sich bei einem verunsicherten Gegner beim Stande von 1:1 nur auf Ergebnisshalten einlässt und in der Vorwärtsbewegung zu passiv verhält, darf diese sich nicht wundern, wenn am Saisonende die Relegation oder der Abstieg steht.


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