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Quo Vadis #FCSP – Please Kick My Ass Mr. Stanislawski! Kurzes Prequel zum Schalke Clash…

Tra$htalk in „Bruun Wit“ !

Ob wir die Ansagen von Holger Stanislawski nun als „Motivationskünste“ oder „Flucht nach Vorn'“ interpretieren wollen, sei dahingestellt.
Remember die „Reset-Taste“ in der zurückliegenden Saison, als die optimale Situation im Aufstiegsrennen auf dem Spiel stand.

Rückblickend ist die jetzige sportliche Situation keine große Überraschung.

Enttäuschend ist eher, dass es wohl in dieser Spielzeit mit 34 Zählern zum Klassenerhalt reichen könnte oder zumindest die Relegation noch zwei Bonusspiele herausrückt.

Letztendlich aber greifen Mechanismen im Bundesligafußball.

Schaut mensch zu Raspo Stellingen, wo ein Trainer gehen konnte, da er sich lange Zeit nicht klar zu einem Fortführen seiner Aufgabe bei seinem Arbeitgeber positionierte. Scheint sich beim FC St.Pauli doch ähnlich zu entwickeln, oder?

Durchhalteparolen in einer Situation die tabellarisch und vom Restprogramm her eher wenig Hoffnung birgt, gepaart mit der Personalsituation in der Defensive und Aussagen zur Position auf der Trainerbank verschärfen die Situation.

SPOX.com beschäftigte sich am 25.03. mit der unrühmlichen Serie und führt auch den bitteren Punktverlust gegen Stuttgart an. Meiner Meinung nach sind hier aber Hannover und zuletzt auch Frankfurt ebenso zu benennen.

Der Artikel hat mich auch letztlich veranlasst, diesen Blogpost bereits heute zu verfassen und zu veröffentlichen. und die Spielvorschau auf das Spiel gegen Schalke schon mal zu streifen bzw. sogar dann nur noch die

„Kasse oder Klasse (3PFSP€FDB): 3 Punkte für St.Pauli – €uronen für die Bookiegötter“

zu posten.

„Back To Topic“:

Aber was ist mit diesem ganzen Zauber um Stanislawski?
Schulte spricht von einem „Plan B“, Holger Stanislawski hingegen spricht unklar, was seine Perspektive angeht. Ist sein gutes Recht, er hat Vertrag bis 2012 und eine Ausstiegsklausel.

„Wenn die Saison vorbei ist, haben wir noch ganz, ganz viel Zeit darüber zu sprechen, ob ich hier nächstes Jahr noch Trainer bin.“
Holger Stanislawski im März 2011

Holger Stanislawski soll angeblich bei Raspo Stellingen als Kandidat auf den Cheftrainerposten gelten.

Mal ehrlich, wie lächerlich ist das denn?

Lese ich im Hamburger Blätterwald, was alles um den designierte Sportchef Frank Arnesen geschrieben wird und das dort mit Herrn Oenning zur Zeit eine Interimslösung auf der Bank sitzt, der mehr Erfahrung im Bundesligazirkus besitzt als Holger, nimmt dies doch eigentlich allen Spekulationen um einen eventuellen Wechsel Stanislawskis zu den Rauten die Basis.

„Ich hatte ein sehr langes, sehr interessantes Gespräch mit Michael. Wir haben über Fußball, seine Spiel-weise, seine Ansichten über Nachwuchsarbeit, über Taktik und seine Spielphilosophie gesprochen. Lange. Und es war ein sehr gutes Gespräch. In den nächsten fünf Wochen werden wir die Personalie Cheftrainer klären müssen. Schon allein, um Neuzugänge abzustimmen. Aber Michael und ich haben nicht über ihn und seine Situation gesprochen. Bislang ist noch nichts entschieden und nicht der Moment, darüber zu sprechen.“

Arnesen im Interview mit Marcus Scholz Quelle abendblatt.de

Klar ist alles möglich und ich will mich auch nicht groß mit der Trainer Situation an der A7 beschäftigen.

Meiner Meinung nach, jetzt wo auch ein Herr Daum vom Markt ist, werden die Rauten für die kommende Spielzeit sicherlich ein anderes Trainerkaliber verpflichten wollen, als einen Bundesligatrainer- Novizen, der dann einen fortgeschrittenen und näher am Club und der Mannschaft stehendem
Bundesligatrainer- Novizen beerbt.

Was auch immer diese elendige Springer- Postille mit dem Artikel „Darüber reden die Fans in Hamburg streuen will, es ist ob des fehlenden Bekenntnisses Stanislawskis leider zu beachten.

Kontraproduktiv, den sehen wir der 6. Niederlage gegen Schalke entgegen, steht der Trainer normalerweise zur Disposition, was der Clubführung gar nicht schmecken sollte.

Einer der Gründe, die einer vorzeitigen Demission entgegen steht, ist die Beliebtheit von Holger bei den Fans. Das zurecht angespannte Verhältnis der Fanszene zur Clubführung steuert dann den Rest bei.

Mit einer Beurlaubung würde die Situation am Millerntor eskalieren und Herr Orth, der sich bisher schön im Hintergrund und fast aus allem raus hält, in den Mittelpunkt einer unpopulären Entscheidung stellen.

Im Zockerjargon spreche ich oft, St.Pauli kann keine Unentschieden.

Hier ist die Brücke zu „Orth kann keine Entscheidungen“ dann nicht all zu weit.

Mit Herrn Schulte sind wir ja auch anscheinend glücklich, obwohl er sich mit einem riesen Patzer, der kaum zum Aufschrei führte (nachzulesen hier im Blog oder auch bei Fabulous Sankt Pauli),in ein Fetnäpfchen trat um nicht sagen zu müssen sich demaskierte.

Es gibt zwei Sichtweisen zu dem Thema Schulte. Helmut Schulte arbeitet seither ruhig in seinem Bereich, hat auch in der Trainerfrage einen Plan „B“, wie er sagt.

Die andere ist ganz krass. Herr Schulte grinst gut gelaunt in die Kameras des Pay TV Senders Sky um belanglose Halbzeitinterviews zu geben und das Prinzip Hoffnung zu verbreiten.

Eins ist klar. Hält St.Pauli die Klasse, hat die Sportliche Leitung inklusive Schulte und Präsidium alles richtig gemacht und ein sportliches Wunder vollbracht.

Doch so kurzsichtig kann ich nicht sein, denn dann gibt es in der kommenden Saison sportlich richtig auf die Fresse, mit oder ohne Stanislawski aber sicher mit Herrn Schulte und dem Präsidium.

Die Gefahr, auch im anzunehmenden Falle des Abstieges, der für mich eigentlich seit der 1:2 gegen den VfB Stuttgart nicht mehr abwendbar ist, besteht auch in der 2. Liga.

Es ist zwar sehr schön, dass zur Zeit kaum über die kommende Saison in Sachen Kaderplanung spekuliert wird, doch wir haben Ende März und die Truppe, die zweifelsfrei noch im letzten Drittel einer sehr guten Entwicklungsphase steckt, wird schmerzliche Abgänge verzeichnen.

Zudem stehen Spieler wie z.B. ein Deniz Naki oder auch ein Charles Takyi zur Zeit eher auf der Liste der, vorsichtig ausgedrückt, stagnierenden Spielertypen. Ob das an einer selbstzufrieden Position liegt oder daran, dass die selbst gesteckten Ziel der beiden einfach zu hoch angesetzt sind und der Frust darüber Potenziale bindet.

Gleiches könnte für Max Kruse gelten, der aber wohl eher zur Zeit überfordert mit seiner Aufgabe ist.

Defensiv steht Max Kruse gut . Dies gelingt zu Lasten seines Offensivspieles, wo häufig der letzte Pass hakt oder der Abschluß einfach mangelhaft ohne Zählbares gelingt.

Ein Arbeitskollege, der mit Fußball nun gar nicht so viel am Hut hat, aber auf St.Pauli richtig Bock hat, äußerte sich häufig, dass es ja bitter ist, wenn St.Pauli gut spielt. Dann werden andere Clubs doch die guten Spieler weg kaufen, so seine Befürchtung.
Diese Rechnung, wenn vom Verein beabsichtigt, scheint aber, sollte dies ein weiterer Punkt in der Saisonplanung gewesen sein, nicht aufgehen.

Ich sehe außer den bereits fast feststehenden Abgängen Ozipka und meiner Meinung nach Asamoah kaum einen Erstligisten, der eine interessante Ablöse für Spieler wie Thorandt, Kruse, Naki, Takyi, Ebbers, Boll oder gar Kalla aufrufen würde.

Bene Pliquett habe ich bewußt hier nicht genannt. Er hat Potential wird sich aber nirgends anders als bei St.Pauli auf die Bank setzten zumal ja die Personalie Kessler, Hertha BSC soll Interesse haben, noch nicht abschliessend mit „bleibt hier“ beantwortet ist.

Lehmann sollte ob der Vertragsverlängerung im Verhältnis Preis sowie Leistungs- und Entwicklungsvermögen zu teuer sein.
Rothenbach, wenn gesundet, wäre vielleicht eine Option und sogar mehr als ein Back Up für einen Spieler in Liga eins.

Hennings konnte bisher leider nicht über einen längeren Zeitraum zu überzeugen. Bleiben für Transfererlöse nicht viele Spieler.

Persönlich würde ich den Scouts empfehlen, sich Ralf Gunesch, Dennis Daube und Fin Bartels zu notieren.

Bei Felgen Ralle sehe ich aber eher einen Verbleib am Millerntor, für Dennis Daube wäre ein Wechsel zur Zeit eher zu früh, bleibt also Fin Bartels.

Fin sollte im Mittelfeld wie auch als Außenverteidiger durchaus für jeden Bundesligisten interessant sein.
Gestattet sei hier wieder ein Blick nach Stellingen, wo Colin Benjamin seine letzte Saison spielt.

Neben den letzten sieben Spielen, der Personalie Stanislawski und der Entwicklung in Sachen „Jolly Rouge“ stehen uns also richtig interessante Wochen ins Haus.

Ich denke, der FC St.Pauli geht mit dem Derbysieg in der Agenda in die zweite Bundesliga und kämpft dort gegen Frust, mit neuem Trainer, einer leicht veränderten Truppe bis zum 30. Spieltag um den Klassenerhalt.

Vorüt Bruun Wit!

FC St. Pauli 4 3 7 19:22 – 3 3 7 9:19 FC Schalke 04

Eigentlich stellt sich die Abwehr von selbst auf. Nur fehlt mir der Glaube, dass Schnecke Kalla zum Einsatz kommt. Ebenso befürchte ich, das Charles Takyi in der Startformation stehen wird. Seine Leistung in Frankfurt empfieht dies mit Abstrichen sogar.

Ein Hinterfragen sportlicher Aspekte, was die Aufstellungen und Einwechselungen der sportlichen Leitung angeht, ist unter dem Trainer Stanislawski in der Fanszene ja fast unter Strafe gestellt.
Trotzdem ist Charles Takyi für mich zur Zeit keine Option für die Startelf. Zudem befürchte ich, dass Kalla nicht beginnt. Da Lelle Lechner wieder fit sein soll, scheint die Frage fast schon beantwortet, wer spielt.

Schalke reist dann mit dem „Professor“ Rangnik an.
Ob der Wechsel auf der Trainerbank für diese Saison noch positive Auswirkungen haben wird, ist jetzt noch nicht zu beantworten.

Aus meiner persönlichen Sicht ist der Zeitpunkt nicht so schlecht gewählt.

Die Spieler haben 7 Spieltage um sich unter Wettbewerbsbedingungen zu empfehlen. Der Trainer kann diese Situation nutzen um seine Kaderplanung für die kommende Spielzeit zu skizieren. Eine gute Generalprobe für das anstehende (05.04.) Viertelfinales der Champions League gegen Inter Mailand bietet sich den Knappen noch dazu. In diesem Viertelfinale braucht es dann nicht wirklich den Trainer um in ein Halbfinale zu erreichen. Da ist die Eigenmotivation schon groß genug. Schalke steht zwar mit 33 Punkten noch nicht in der sichersten Zone der Liga, kann aber mit einem Sieg am Millerntor einen entscheiden, wenn nicht gar den entscheidenen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen. Über die Klasse der Mannschaft bedarf es nicht vieler Worte. Neuer, Jurado, Farfan, Raul, Metzelder, Höwedes sind keine unbeschriebenen Blätter und verfügen über ein großes Leistungspotential.

Ein Sieg gegen die Knappen hingegen würde erneut alle Möglichkeiten zur Klasse erneut öffnen, vor allem wenn die Schalker dann am 29. Spieltag den VfL Wolfsburg in Europas größter Turnhalle schlagen, und St.Pauli in der VW Stadt am 30. Spieltag gewinnen sollten.

Egal wie das Spiel aber ausgeht, bitte vergesst nicht das YNWA! Nicht nur Herrn @ring2 (No YNWA) zur Liebe, sondern auch Seelenbalsam…



1 Response to “Quo Vadis #FCSP – Please Kick My Ass Mr. Stanislawski! Kurzes Prequel zum Schalke Clash…”


  1. 27. März 2011 um 13:59

    Also das mit Metzelder sehe ich nicht so, halte den eher für ein Auslaufmodell, einfach viel zu langsam.

    Neuer zu bezwingen ist bei den schwachen Offensivleistungen schon eine Herausforderung. Aber es kommen ja noch die Werderaner und die unmotivierten Bayern. Denke das es in diesen spielen 6 Pkt. gibt, dazu muss noch unbedingt ein 3er in einem Auswärtsspiel her, dann könnte es klappen mit der Klassenerhalt.

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