Archiv für März 2011



17
Mrz
11

#FCSP Bitter gegen Stuttgart, der Sohn des Dr. Ludewig Lutschkopf und der Aktionstag am Millerntor! Aha!

….mal persönlich….4 wäch….so ungerockt weil rockt nich’….

Dieses Blogposting habe ich echt vor mir hergeschoben. Zur Zeit bewegt uns ja eigentlich viel mehr, als „Scheiss Sankt Pauli“ Bundesliga oder oder oder und obwohl ich eigentlich ’ne harte Sau sein will, ich das Geschehene in Japan weder rückgängig noch persönlich beeinflussen kann, beschäftigt mich dieses Thema auch ein wenig. Mein „is‘ Fakt- Modus“ verbunden mit dem „Verdrängungs-Modus“ ist zeitweise „on“. Mein Job bringt mich zwar mehr als an die Grenzen und heute Nachmittag ist dann etwas bei einem Telefonat geschehen, was mich bewegt auch bei mir Vieles zu hinterfragen. Ein Servicepartner mit dem ich eng und sehr gerne zusammen arbeite rief mich heute an. Wir durften uns unterhalten, über Dinge, die keiner von uns verantworten muß, einen Kunden der die Kündigung eines Objektes verbal ausgesprochen hat, einen offenen Schadensfall, der wohl oder übel nach Betrugsversuch riecht und meinem geschätzten Servicepartner angedichtet werden soll. Und per Telefon ging ich digitalisierte Daten durch, um einige Dinge nachvollziehen zu können, berichtete über einige Fakten, hinterfragte und am anderen Ende der Leitung erhielt ich auf ein Mal keine Antwort mehr, die Leitung war aber nicht zu. Ich fragte, ob mein Partner mich noch hören konnte. Keine Antwort. Erneutes „Rufen“, nichts. Aufgelegt, Wahlwiederholung,Anrufbeantworter,scheiße, scheiße scheiße. Mobilnummer, abgestellt die Quetsche. Ratlosigkeit. Der Servicepartner ist betagter. Sorge, die ich verbal im Büro ausspreche. Nochmal Festnetz, Anrufbeantworter. Ab, kurz frische Luft, ’ne Zippe, ich rufe gleich ’nen Rettungswagen und die Polizei. Der Partner wohnt mitten in der Holsteinischen Schweiz, am Arsch der Welt. Meine Bürogenossen schauen mich perplex an, ahnen nicht wirklich, was in mir vorgeht, erkennen aber, dass es mir sehr ernst ist und ich nicht wieder irgend ’nen Schalk im Nacken hab‘.
Den Telefonklienten auf und da, eine Kollegin aus einem anderen Team, die sonst Teilzeit arbeitet ist noch angemeldet. Eine sehr gute Freundin von ihr wohnt 5 Minuten von meinem Servicepartner entfernt.
Hin zu ihr, erzählt was ich befürchtet habe und sie ruft ihre Freundin an, die dann nach 10 Minuten die Rückmeldung bringt. Sorge war berechtig. Mein Servicepartner ist bei dem Telefonat zusammengeklappt. Meine Kollegin hat mich eben angerufen, das scheint wohl mein letztes Telefonat mit meinem Partner gewesen zu sein. Was soll ich jetzt schreiben?

Vorüt Bruun Wit

In Frankfurt wird St.Pauli das nächste Spiel gewinnen! Vorher gibt es keine Punkte, weder gegen Hannover, noch in Nürnberg und gegen Stuttgart gibt es auch ’ne Niederlage. Sinngemäß habe ich dies so vor dem Heimspiel gegen 96 ausgesprochen und Frankfurt steht an. Leider habe ich bei dieser Prognose bisher Recht behalten und sehnlichst hätte ich mir gewünscht, ich hätte mich um vier Zähler vertan. Zwei Zähler waren locker drin, einer auf jeden Fall. Doch wenn Du Pech hast, dann kommt halt nich das Glück des Anderen dazu. St.Pauli war gegen Stuttgart klasse, Projekt Bartels ’n Volltreffer, Projekt Takyi leider erneut nicht, ebenso enttäuschend der offensive Part von „Alibi“ Kruse, defensiv solide gearbeitet, der Rest unter seinen Möglichkeiten. Kess obergeil, Felgen Ralle auch und tragisch der Herr Bruns, tragischer noch der Markus Thorandt und glücklich der VfB, der uns seinen Relegationsplatz übergab. Das 1:2 in der 88. Minute darf nicht fallen! Nein! unmittelbar vor dem Siegtreffer der Schwaben, darüber erregte ich mich zwar auch, wurden ähnliche Aktionen der Stuttgarter per Foul in 16er Nähe unterbunden. Kess sei gedankt, dass aus diesen Freistößen kein Rückstand generiert wurde. Ihr habt es ja sicherlich alle gesehen. Der Ulreich hatte auch ein wenig Glück. Zweimal. Fairrald Derbynator Asamoah erzielte ien Rautentreffer, der wohl nur gegen Mainz und in der Name-Wechsel-Dich Arena gegeben wird. Dies hat auch der Kapitän Fabio so festgestellt.
Der Fin Bartels zog über die Rechte Außenbahn auf, Aufsetzter, Ulreich mit Problemen aber kein Abstauber in der Szene vor ihm. Ja was ist jetzt Pech? Wenn ich sehe, wie der Markus den Ball vor dem 1:2 klärt, dann ist das auch jetzt noch bitter, aber passiert. Nur wird dies halt in so einer Saison und jeder Liga halt bestrafft. Der Scharfrichter trägt den Namen Sven Schipplock. Der junge Mann, für den in der ersten Halbzeit sehr gefährlichen Shinji Okazaki in Minute 83 eingewechselt, erzielte nach dem verunglücktem Klärungsversuch per Kopf das 1:2. Die 88. Minute steht im Protokoll und Herr Schipplock hat nun seinen ersten Bundesligatreffer im Rekord, Herr Thorandt war gegen die Aktion Eins gegen Eins überfordert, ein Stück zu weit weg vom Mann, spielte keine Grätsche und konnte dem Wackler und dem Abschluß nichts entgegen setzten. Kess hatte das Nachsehen.

Sprachlos und nach dem Abpfiff spiegelt eine Aussage von dem geschätzten @ring2 eine gewisse Fassungslosigkeit wieder.

„Wir haben nach Abpfiff noch nicht ma‘ ’n YNWA hinbekommen!“. Stimmt! Haben wir nicht, ich hab da gar nich‘ dran gedacht. Biochemisch liefen da andere Prozesse ab, die sich mit dem Relegationsplatz beschäftigten und auch bereits mit diesem Blogpost….

…und auch dem Aktionstag….

… denn, auch wenn es der Kutte hinter mir absolut zugestanden ist und er meine „Calm Down Geste“ beherzigte, sein Prollen war irgendwie St.Pauli Like, weil es ehrlich war. Anders der „Du Schwuchtel“ Ruf, den ich aus meiner linken Nordkurvennachbarschaft deutlichst hören konnte, oder das „Du Arsch“ welches mir beim Spiel gegen Hannover als Nachsatz von einem Mittzwanziger direkt ins Gesicht „gesprochen“ wurde.
Und ehrlich, letzteres hätte vor fünfzehn bis achtzehn Jahren zu einer ganz üblen Situation geführt, gegen 96 blieb es bei einer klaren verbalen Positionsäußerung meinerseits, die bestimmend meine Verärgerung beschrieb, und nach doch einigen Minuten und meiner Aufforderung, er könne sich ja wenigstens mal für das „Du Arsch“ entschuldigen, bei eben einem sehr gequälten Pardon.
Zum Glück hat der Typ nich‘ „Du Arschloch“ gesagt, den dass dürfen nur gestandene St.Paulianer wie @Ring2 & @sparschaeler, von dem ein Du Arschloch für mich eher eine anerkennende Wortkreation ist, als eine Beschimpfung. Und dann war da noch der Sohn von Dr.Ludewig Lutschkopf…@Foxxibaer hat’s festgehalten. Der wohl ewig pubeertierende Träger dieser Kopfbedeckung stand und sprang die 90 Minuten mit seinen Compradres vor uns, den Phallus auf der Mütze klebend. Ich hatte den Eindruck, das die Folks eher dem jugendlichen unbekümmert und auch mal unüberlegtem Südkurvenspektrum angehören. Egal. Für mich mehr als unpassend der Sticker auf seiner Selfmade St.Pauli Pin’N’Patch Kappe. „Gamsbartsyndrom“ 100 %ig! Was das ist?
„Herr Doktor, ich habe Erektionsprobleme, bekomme ihn nicht mehr hoch!“
Das ist das „Gamsbartsyndrom“! Den kannst‘ Dir an Hut stecken…..

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12
Mrz
11

#FCSP Abstiegsgipfel ohne Magisches Dreieck….Stuttgart am Millerntor! „Living In Fear“(Scott Holt Band)?

Vorüt Bruun Wit- P1!

Ein Spiel, an das ich mich gerne erinnere: Bobic Elber Balakov und Co. unterlagen am 29.09.96 mit 2:1 (Cristian Springer 12′ & 71′, Balakov 30′ FE) am Millerntor! Dies war zugleich der letzte Erfolg gegen die Schwaben. die die damalige Spielzeit als Tabellen 4. abschloßen. St.Pauli ging nach 34 Spieltagen in die 2. Liga.

Und nu‘? Abstiegsschlüsselspiel!
Die vierte Niederlage in Folge droht.
Die Stuttgarter konnten 9 von 18 Zählern aus den letzten 6 Spielen holen. Die Mannschaft hat eigentlich mehr los, als der Tabellenplatz ausdrückt. Ob die so genannte „Doppelbelastung“ Euroleague und Bundesliga der Mannschaft hinderlich war, bezweifle ich.
Beim VfB fehlt die Beständigkeit in der sportlichen Leitung. Bruno Labadia soll es nun also richten und den Klassenerhalt schaffen. Ohne Cacau und Khalid „dem Kanibalen“ Boulahrouz reisen die Schwaben an.
Ciprian Marica steht ebenfalls nicht im Kader, ist suspendiert.
Im letzten Auswärtsspiel gewannen die Stuttgarter bei der Eintracht in Frankfurt mit 2:0,der zweite Auswärtserfolg in der Spielzeit. 7 Punkte aus den letzten 4 Auswärtsspielen stehen für Stuttgarter zu Buche.

Beim FC St.Pauli fällt neben den Leistungsträgern Cadde Rothenbach und Bastian Oczipka nun mit Carlos Zambrano drei Abwehrspieler der Stammformation aus. Denis Daube ersetzt den gesperrten Matze Lehmann, Gerald „Fairald Derbynator“ Asamoha kehrt zurück. Nach der 0:5 Klatsche in Nürnberg und den schwachen Auftritten gegen Hannover 96 (0:1) und in Dortmund (0:2) gilt es zu Punkten, den die Konkurenz holt auf. Einzig der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt machen zur Zeit den Eindruck, sich dem Tanz im Abstiegsreigen anzuschließen.

Kasse oder Klasse (3PFSP€FDB): 3 Punkte für St.Pauli – €uronen für die Bookiegötter
St. Pauli 4 3 6 18:20 – 2 3 7 18:26 VfB Stuttgart
H2Hstats.com Rtg. -0.25
Odds (1) 3.40 (X) 3.65 (2) 2.26
BetVirus.com Rates
1 X 2 U O
47% 15% 37% 40% 60%

Match Evaluation 1X2
1 X 2 U O
Form 50% 0% 50% 50% 50%
Form In-Out 50% 17% 33% 33% 67%
Total 44% 16% 40% 42% 58%
Total In-Out 44% 24% 32% 40% 60%

ROI Pre Bet: – 83,10 %

3,10 3,4 2,15
Handicap (1:0)
1,55 3,55 4,20

2,25 Units X@3,4
3,95 Units HCX@3,55
2,80 Units HC2@4,2

ROI Post Bet: –93,61 % (excusiv 100 Units Liquiditätsreserve)

Vorüt Bruun Wit- P2!

Die letzten Ansetzungen der Saison stehen!
Somit stehen die Spieltagtermine ab dem 29. bis zum 32. Spieltag fest. Der 33. & 34. Spieltag findet wie jedes Jahr geschlossen am Samstag um 15:30 statt.

27. Spieltag Away: Frankfurt Sa. 19.03. 15:30 Uhr
28. Spieltag Home: Schalke 04 Fr. 01.04. 20:30 Uhr
29. Spieltag Away: Leverkusen So. 10.04. 17:30 Uhr
30. Spieltag Away: Wolfsburg Sa. 16.04. 15:30 Uhr
31. Spieltag Home: Bremen Sa. 22.04. 15:30 Uhr
32. Spieltag Away: K’lautern Fr. 29.04. 20:30 Uhr
33. Spieltag Home: Bayern München Sa. 07.05 15:30 Uhr
34. Spieltag Away: Mainz Sa. 14.05. 15:30 Uhr

Mucke

Scott Holt Band :“Living In Fear“

06
Mrz
11

#FCSP Ralph Gunesch:Das war ein Schlag voll in die Fresse–wie mit einem Klappspaten,es fühlte sich an wie ein K.o.“

Vorüt Brunn Wit! (P1)

FC St. Pauli – though shalt no fear gefällt mir sehr gut!

Jekylla’s Blogpost hier verwundert mich.

Warum?
Klare Worte fand ich auf „Twitter“, als die 0:2 Niederlage beim BvB mbMn von sportlicher Seite her etwas „auf die leichte Schulter“ genommen wurde.
Als ich dann gestern um die 18. Spielminute (Spielstand 3:0) den sinngemäßen „Der Sieg im Derby könnte ein bitter süßer gewesen sein.“-Spruch des Sky Kommentatoren vernahm, erwischte ich mich beim Kopfnicken.
Am kommenden 26. Spieltag kommt mit dem VfB Stuttgart der nächste Prüfstein und meine bisher nur verbale Prognose vor dem Hannover Spiel stellt hier Null Punkte in Aussicht.
Vor dem Spiel gegen 96 hatte ich den nächsten Sieg für den 27. Spieltag in Frankfurt orakelt und ein „bis zu dem Spiel gewinnt St.Pauli kein Spiel“ komplettiert.
Nach der erneuten, die dritte absolute übrigens, Minusleistung in Nürnberg wäre also auch ein „verliert St.Pauli alle Spiele“ angebracht gewesen.

Sicherlich ist die Truppe gerade etwas vom Verletzungs- und Krankheitspech gebeutelt und sah sich in Nürnberg, wie auch in Dortmund, einer vor Selbstbewußtsein strotzenden Mannschaft gegenüber. Die Clubberer sind ebenso im Lauf, wie der BvB, was die Leistung bei der Niederlage natürlich nicht besser macht. Trotzdem gilt es, was @Ring2 postet: FC St. Pauli – though shalt no fear , wie treffend, das die dort veröffentliche Aufnahme auch noch eine meiner Lieblingsbands im Bild trägt. Trotzdem fühlt sich der Tag danach an, „wie dritte Liga dann und wann (Noiseaux:Stempel)“.

Mucke (ma‘ eingeschoben)

NOISEAUX – Immer Wieder (nothings stays the same)

Vorüt Brunn Wit! (P2)

Erneut konnte ich in der Mannschaft nur einen Leistungsträger erkennen. Es war Kess, der echt einen bitteren Arbeitstag verlebte. Was neben den 5 Gegentreffern bleibt, ist die 5. Gelbe für Lehmann und ein früher verletzungbedingter Wechsel, der dann wohl den Einsatz von Carlos Zambrano gegen den VfB Stuttgart kosten könnte.

Ebenso könnte die Erkenntnis reifen, dass eben nicht alle Spieler das Zeug haben, in der 1. Bundesliga mithalten zu können.
Gleiches hat man aber auch schon dem vierfachen Torschützen Christian Eigler (14./17./86./87. Minute) nachgesagt, der gegen St.Pauli nicht zu stoppen war.
Freut mich für den Mann, der nach einer erfolgreichen Saison 05/06 (18 Treffer in 33 Zweitligaspielen) von Führt in die erste Liga nach Bielefeld wechselte und sich 08/09 dem FC Nürnberg anschloss.

Der Torreigen wurde allerdings bereits in der 3. Minute eröffnet. Kess hatte einen beherzten Abschluß von Ekici auf das kurze Eck zur Ecke geklärt. Diese Hereingabe verwandelte Phillip Wollscheid ungehindert. Den Worten von Stani ist nichts hinzu zu fügen:

„Glückwunsch an Nürnberg!“, gratulierte St. Pauli-Trainer Holger Stanislawski als fairer Verlierer nach dem 5:0 des Club über seinen Verein. „Wir haben nie den Zugriff auf das Spiel gefunden und auch in der Höhe verdient verloren. Man darf sich mal auf den Arsch setzen, muss dann aber wieder aufstehen.“ (Quelle fcn.de)

34. Spieltage 32 Punkte sind von mir vermutet, fehlt mit dem von mir prognostizieren Sieg in Frankfurt ein Zähler aus den dann verbleibenden 7 Spielen:

28. Spieltag Home: Schalke 04
29. Spieltag Away: Leverkusen
30. Spieltag Away: Wolfsburg
31. Spieltag Home: Bremen
32. Spieltag Away: K’lautern
33. Spieltag Home: Bayern München
34. Spieltag Away: Mainz

Diese 32 Zähler reichen nicht für die Klasse und ich freue mich darauf, dass ich total falsch liegen werde!

Am kommenden Spieltag kommt der VfB ans Millerntor, der am absolvierten Spieltag durch einen fragwürdigen Elfmeter und unberechtigtem Platzverweis für Höwedes mit 1:0 Schalke 04 bezwang.
Das der VfB Stuttgart im Abstiegskampf zu einem Schlüsselgegner werden könnte, hätte ich vor der Saison nicht gedacht, und ich hoffe, dass nach der Partie Bruno Labbadia den Stanislawski zitieren wird: „Es gab schön einen vor den Koffer heute…“

05
Mrz
11

#fcsp Vorüt Jolly Rouge! Galore! Bring Back St.Pauli! Jetzt is‘ hier ma‘ „Guttenberg“!

Prequel…

Eigentlich….ja eigentlich sollte dieses Posting Bestandteil des Spielberichtes zum Liga Clash Nürnberg vs. St.Pauli werden. Da ich aber keine hellseherischen Fähigkeiten besitze, kann ich die Länge eines „Post Nürnberg Clash Postings“ nicht absehen und dieser Post ist schon echt zu ’ner Elle geworden, was so zuerst gar nicht absehbar war.

Vorüt Jolly Rouge! Bring Back St.Pauli!

Der Jolly Rouge hat sich bereits beim Heimspiel gegen „96“ ein wenig zurück gezogen, so farblich auf den Rängen und auch um die „Sozialromantiker“ ist es etwas ruhiger. Die Vereinsführung bedient sich wohl einer „CDU Kanzler Sitte“ und es scheint als will man den „Jolly Rouge“ locker mal à la Kohl und/oder seiner Lieblingsschülerin Merkel aussitzen. Geht nich‘! Jetzt is‘ hier ma‘ Guttenberg!

Zum Glück gibt es in der Bloggerszene Köpfe, wie
momorulez (Von Alten Stämmen und ökonomischen und anderen Beliebigkeiten)

ring2, den Macher von St.Pauli.nu (Abgekühlte Sozialromantik? – AOMV jetzt!)
und
dem Kleinen Tod (Ausblick: in der Ferne gegen Nürnberg, daheim gegen Ignoranz und Unfairness),

die uns erinnern, dass es im Fanumfeld und in der Peripherie der Liga, der Mannschaft und des Profifussballs wichtige Dinge gibt, die angeschoben wurden und weiter verfolgt werden müßen.

Nun erinnert uns auch der FC St.Pauli, genauer gesagt „Der Alte Stamm“ über die Homepage des Clubs daran, dass wir da ja mal wieder ein wenig mehr Rot in die Kurven und Geraden des Millerntor Stadions tragen sollten.

Mit der Veröffentlichung des nun folgenden Abschnittes aus der Rubrik

o Verein o Weitere Organe/Gremien o Der Alte Stamm

kann mensch nun dem Club nicht gerade ein Aussitzen vorwerfen, zumindest nicht den Machern des Artikels und dem redaktionellem Teil der Homepagemacher. Den „Aussitzern“ ist mit Veröffentlichung dieser Zeilen wohl ein Bärendienst erwiesen worden.

Der Alte Stamm berichtet…
Quelle: Homepage des FC St.Pauli

Noch ein paar Worte zu den „Sozialromantikern“. Willkommen im Club der „Ewig Gestrigen“. Mit dem Kommerz der Nachkriegszeit ließ sich noch die „Wunderelf“ auf den Rasen zaubern. Das war die Zeit als Eure Eltern, bzw. Großeltern noch mit dem Dreirad um den Tannenbaum düsten. Heute wird man damit keinen Amateurspieler mehr an den Verein binden können. Beispiele für Vereine, die den Weg im bezahlten Fußball nicht auf die Reihe kriegten, gibt es in Überzahl. Mit Altona 93, Victoria, ETV, Bergedorf 85 und Concordia, sind nur die erwähnt, die unseren Verein Jahrzehnte in der
Oberliga Nord begleiteten.

Weitere Vereine wie Kiel, Lübeck, Heide, Neumünster wären froh, wenn sie mit ein bisschen mehr Kommerz, zumindest die 3. Liga hätten halten können. Stadionumbau und der Umbau unseres Trainingsgeländes gehören dann in die Kategorie Utopie. Unsere Heimspiele würden wir im Stadion in Stellingen austragen, da es eine Lizenz für das alte „Millerntor“ nicht mehr gegeben hätte. Wenn das wirklich Euer Wunschziel bleibt, darf ich Euch garantieren, dass in ein paar Jahren die Auswärtsspiele per HVV Karte zu erreichen sind. Wenn man als Fan wirklich ernst genommen werden will, ist es kaum hilfreich bei jedem Heimspiel „HSV ist Scheiße“ zu grölen. Wer auf die Idee kommt, dass das was mit Fankultur zutun hat, ist auf dem Holzweg, oder es haben sich tausende St.Pauli-Fans jahrzehntelang im Irrtum befunden, dass geistvoller Humor, Satire oder Ironie mehr zum Nachdenken zwingt, als stupider Kollektivgesang. Bleibt zu hoffen, dass wir nicht ganz auf das Niveau unserer Lieblingsvereine HSV, Rostock, Cottbus oder wie zuletzt bemerkt, den 1. FC Köln abrutschen.

Tja und nu‘ ? Erstma‘ gefragt, was hat den das Dauergesinge der Ultras auf der Süd und die „HSV is‘ Scheisse“ Rufe, die ich im und um das Stadion nicht unterstütze und eher dagegen steuere, aber auch nur vereinzelt und selten höre, denn mit dem zu tun, was der eigentliche Ansatz des Jolly Rouge ist?
Also der Passus ist schlichtweg zu vernachlässigen und ich will hier nicht in die Schelte gegen USP einstimmen. Wahrscheinlicher ist, wenn es die USP/Süd Beschallung nicht geben würde, zu vermuten, dass „Der Alte Stamm“ dann den „Jolly Rouge“ als kontraproduktiven Supportkiller betitelt hätte. Mal so dahin gestellt.

Statt sich also nun produktiv in die Vorhaben des Vereines im Kontext mit den „Sozialromantikern“ als etablierte Institution im Verein einzubringen, wird hier das Medium Homepage genutzt, um den Interessen einer größeren Fangruppe ein „ewig Gestriges“ zu unterstellen.

Schon allein die Wahl dieser Formulierung ist gelinde gesagt frech, wird dies doch meist für Anhänger des Nationalsozialismus und Faschismus benutzt.

Dann dürfen wir zur Kenntnis nehmen, dass sich der moderne Profifussball ja nun mal gegenüber Zeiten der „Wunderelf“ verändert hat.
Vereine, die Profifussball spielen und bieten wollen haben dem Rechnung zu tragen.

Ja sicherlich ist dies so und gern tragen wir dies mit, aber wir dürfen uns doch auch positionieren.

Wenn wir der Meinung sind, dass der Verein nicht „St.Pauli-like“ Wege beschreiten will, was ja zuletzt erneut geschehen ist, dürfen wir nicht „ewig gestrig“ schweigen und folgen!

Zuletzt, ich meine damit das für diese Saison angewandte Konzept der Kartenvergabe für das Projekt „Ab in den Süden“ ist für die kommende Saison ausgesetzt und mit Hilfe der Gremien, meiner bescheiden Meinung nach, somit gescheitert.

Hier wäre eine Gruppe wie „Der Alte Stamm“ sicherlich auch fähig, die Trommel der Kritik zu schlagen.
„Der Altte Stamm“ hält sich aber hier zurück, da ja ganz eindeutig das Vereinsnest in diesem Punkt ebenfalls zu kritisieren ist.

Der Schlußsatz des Artikels rundet dann den intelektuellen Zugang des Stammes zum Thema „Jolly Rouge“ und der „Sozialromantiker“ ab.
Gerade die Nennung des Hamburger SV in diesem Zusammenhang zeigt, dass der Stamm nicht wirklich im Thema ist.
Wurde denn dort in der Fan Szene nach dem Stadionneubau eigentlich alles kommentarlos hingenommen, was in Verbindung mit der „Name Wechsel Dich Arena“ für die Anhänger von Raspo Stellingen „neu“ oder auch „unverändert“ blieb.
Soll hier aber keine Rolle spielen, was beim Vorrortclub ist oder war.

Die Leute im Zeichen des „Jolly Rouge“ wünschen sich halt ein „Wir“ bei dem Projekt FC St.Pauli, Kommerz, Profifußball, Stadion-Rekonstruktion.

Der Jolly Rouge meckert nicht über den notwendigen Kommerz.

Lieber „Der Alte Stamm“, der „Jolly Rouge“ soll doch auch Euch helfen, dass zu bewahren, was mensch bei einem Fußballspiel erwartet: Ballkampfsport!

Egal in welcher Liga! Das Spiel ist der Anlaß ein Stadion zu besuchen, (s)einen Verein im Kampf um Punkte und Tabellenplatz zu supporten.

Ob im Dauergesang, mit toller Choreo, oder schlicht nach guten Szenen senil applaudierend.

Da braucht es keine werbende „Mittelkreis-Muddah“, keine „Ich-bin-Sponsor-of-the-Day-und-Fuckin‘-Son-of-a-Light-Emitting-Diode“- LED Banner, kein lautes „dieses Foul wurde ihnen präsentiert von Schlindwein’s Bonebreaker GmbH, ihrem Partner für orthopädische Gipsschuhe und Stützstrümpfe“.

Ich verweise ebenfalls auf die Postings hier im Blog „Let’s Fuck The World With All It’s Trend“ – Sozialromantiker – Unter einen Hut bringen? Das reicht nicht Herr Meeske…& Wie nachhaltig wird der „Jolly Rouge?“ ….

Wir sollten was tun um nicht noch weiter in die Mühlen der 08/15 Profikonzepte à la DFL, UEFA, FiFa zu kommen und uns das „der etwas andere Verein“ zu bewahren!

Es wäre schön, wenn „Der Alte Stamm“ sich konstruktiv einbringen könnte, statt eine „für uns ALLE“- Kampagne so unfundiert diskreditierend zu beschreiben.

Die Zeiten der patriarchalen Vereinsführung möchten wir doch nicht wieder erleben, oder?

Denn wo die den Verein hinführen können, haben wir ja nach der Präsidentschaft des Herrn Weissner gesehen, nach der ein Herr Koch kurzeitig agierte, doch hinwarf um nicht als Insolvenzverwalter zu Ruhm und Namen zu kommen. Nur angemerkt sei hier die damalige Posse um die Vermarktungs KG, und dem daraus resultierenden Deal im Jahr 2004 um Sposoring, Catering und Marketing.

Gerade der „Alte Stamm“ müsste doch eigentlich daran interessiert sein, dass zu erhalten, was Mitte der 80er begann und sich bis zum heutigen Tag grandios entwickelt hat und z.Zt. sportlich in der 1. Liga Zwischenstation macht.

Der Dialog ist hier absolut angebracht und St.Pauli, mein FC St.Pauli so wie ich ihn liebe und kenne, kann dies! Nicht zuletzt hat die Vereinsführung in Zusammenarbeit mit der Upsolut Sports AG und dem Projekt Fanräume e.V. mit dem Panini-Album gezeigt, was gemeinsam zu realisieren ist.

Warum den nicht beim „Jolly Rouge“ ? Der „Alte Stamm“ mit den Unterstützern der „Sozialromantiker“, der AFM, dem Fansprecherrat, dem Präsidium und anderen St.Pauli Affilates gemeinsam in Projekten zur Refinanzierung der Stadion- Rekonstruktion, des Budget der Basis der Profitruppe und dem Spielbetrieb in den Top Twenty der DFL – Liegen.

Aber wenn ich die Zeichen der Ignoranz und Diskreditierung richtig deute, steht dem Club eine Hammer Jahreshauptversammlung bevor, wenn es nicht sogar eine außerordentliche MV geben sollte.

Persönlich möchte ich mich jetzt aber noch bedanken.Beim „Alten Stamm“! Denn ohne Eure Zeilen würde der „Jolly Rouge“ nicht erneut einen weiteren Anschub erfahren haben und ich bin überzeugt, dass er dies hat. Denn wenn Herr @ring2 im Zusammenhang mit der Vereinssatzung § 14 2e verabschiedet am 14.11.2010 schon nach einer Kalkulation der Aussendung zu einer ordentlichen Befragung der Mitglieder bittet.

Hier würde doch langsam ein deeskalierender Prozess hilfreich erscheinen, Herr Orth, Herr Dr. Stenger, Herr Meeske! Oder sollen bei einer AOMV etwa….

Mucke

„Yeah Yeah Yeahs – Heads Will Roll“

03
Mrz
11

#fcsp Einzig ein 2:1 im Zeichen der Burg….

Vorüt Bruun Wit!

…trieb mir die Tränen der Freude in die Augen.

„In Demuth nach oben“ und am kommenden Spieltag nun die Möglichkeit 28 Zähler zu veredeln.

Der Deniz war ’ne Granate, das wusste der damalige St.Pauli-Mob um Winnie, TimBo und dem Quote all zu gut von diversen St.Pauli – Amateure Spielen. Wir besuchten sehr häufig Herrn Lüht im Clubheim des SV Polizei zum Essen, Filetsteak mit Bratkartoffeln und ’nem Halben Ratsherrn vom Fass für schlappe 22,– oder 23,– Mark und das Fleisch hatte mehr als „nur“ 180 oder 220 Gramm, natürlich in bester Porterhouse- Qualität. Von den Bauernfrühstück- Orgien mit anschliessendem Kaffee / Osborn Veterano oder auch wahlweise Metaxa abgesehen und der Tagestipp des Herrn Lüth war auch immer sehr gern genommen. Wenn dann anschliessend noch ein Spielchen der Profis oder der Amateure anstand, geriet das Bierchen zum Spiel meist schon in den zu vollen Magen und somit echt schon zur Qual.

O.K.! Genug! Interessiert eh keinen und ob Herr Lüht noch das SV Polizei Clubheim bekocht, kann ich gar nicht sagen. Was ich aber sagen kann ist, der TimBo feiert am Samstag Geburtstag und der FC St.Pauli?

Viel Hoffnungen auf Punkt oder Punkte habe ich nicht. „Fairald“ (geklaut bei bei Frau Jekylla) Asamoah fällt aus und dem Ebbefanten geht es wohl auch nich‘ so gut. Weiter fehlen wird der Cadde R. dafür ist aber der Markus Thorandt wieder dabei und Schnecke Kalla! Cool!
Schnecke find‘ ich echt geil und hoffe, dass er nach seinem Reservisten Dasein die gezeigte solide Leistung weiter bringt und seine etwas stagnierte Entwicklung wieder in Fahrt bringt. Das er was kann, hat er schon öfters gezeigt und seine Formkurve darf jetzt auch gern wieder weiter nach oben zeigen!

Genau dies wird nun auch langsam wieder für den FC St.Pauli nötig, den 28 Zähler reichen definitiv nicht und auf fremden Platz….
das 2:2 in Hoffenheim war mehr als o.k., vom Ergebnis, hätten aber auch, na ja, dann ein sowasvonscheißegal 1:0 Auswärtsdreier an der A7 Müllverbrenne und ein enttäuschendes 0:2 in Dortmund. Gegen Hannover 96 war also das 0:1 im Heimspiel eigentlich schon eine logische Folgerung, den auch in der Name Wechsel Dich Arena waren die ersten 55 Minuten eher ein Betteln um ein Gegentreffer. Die Niederlage gegen Hannover war aber nicht nur blöd, sondern auch irgendwie verdient.

Genauso verdient sieht ein Sieg der Nürnberger aus, die einen enormen Lauf haben. 6 Spiele in Folge ungeschlagen, bei 2 Unentschieden. 4 Siege in Reihe und am letzten Spieltag ein 1:1 bei den Knappen, letzte Heimniederlage gegen Gladbach, dann kam Raspo Stellingen und holte sich zwei Gegentreffer ab, der Club spielte zu Null. Gleich danach kam der Heynkes mitt seinen Pillen, kassierte ’nen Treffer, der Club spielte zu Null und die Hessen mit Skibbe und dem Chancentot Sturm bescherten den Nürnbergern schon wieder einen zu Null Sieg, bei drei eigenen Treffern.

Kasse oder Klasse (3PFSP€FDB): 3 Punkte für St.Pauli – €uronen für die Bookiegötter

1. FC Nürnberg 8 0 4 20:13 – 4 1 6 9:18 FC St. Pauli
H2Hstats.com Rtg. 2.13
Odds (1) 1.87 (X) 3.75 (2) 4.60
BetVirus.com Rates
1 X 2 U O
58% 12% 29% 48% 52%

Match Evaluation
1 X 2 U O
Form 50% 25% 25% 58% 42%
Form In-Out 67% 8% 25% 50% 50%
Total 46% 21% 33% 46% 54%
Total In-Out 61% 4% 35% 39% 61%

ROI Pre Bet: – 83,05 %

1,80 3,60 4,00
Handicap (0:1)
3,20 3,40 1,80

2,25 Units X@3,6
3,95 Units HCX@3,4
2,80 Units HC1@3,2

ROI Post Bet: –93,56 % (excusiv 100 Units Liquiditätsreserve)




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