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#FCSP Einfach mal die Fresse halten – „Welle“ oder „Dreieck“?

Vorüt Bruun Wit!

Auf Schwatzgelb.de hab‘ ich am 24.08. gelesen. Ja in Dortmund haben sich einige Leutchen mit der „Millerntor- Die schwarze Welle“ befasst, mehr oder weniger.Da lassen sich die Mädels & Jungs anscheinend ohne großen Hintergrund über die Rekonstruktion der Gegengeraden aus.

Tja,im Süden von der Elbe, is‘ das Leben nich‘ das Selbe…

Genau deshalb habe ich mich durch die dortigen Postings gewühlt.

Im Anschluss daran hatte ich keinen Bock mehr, mich weiter mit den beiden Konzepten zu befassen.

Ob ich mich nun bei den diversen Autoren der Postings bedanken soll? Oder eher Ihr? Dazu später…

Vorab eine Videocollage der „Welle“. Im Gegensatz zu einigen BvB’lern empfinde ich die Tonspur nicht als störend.

Das Lichterkarusell -> Blogpost example par excellence!

Ich habe eben eine Anfrage gestellt, ob ich das Blogposting „Die neue Couch im Wohnzimmer“ hier veröffentlichen dürfte. Is‘ ja totaler Quatsch, aber der SENDEN Button war da schon gedrückt und der ausgebrachte Link führt €uch zielsicher zu einer perfekten Analyse der zu beurteilenden Modelle.

Dieser Blogpost(„Die neue Couch im Wohnzimmer“) ist nicht zu toppen, never! „Best Of 2011“! Jetzt schon! Er hilft mir!
Denn zwischen „Old School“ und „Experiment“, mit Für und Wider sich festlegen zu wollen, was denn nu‘ der angebrachtere Entwurf ist, hätte ich ohne diese „Doktorarbeit“ nicht entscheiden wollen.

Meiner bescheidenen Meinung etwas vorschnell startete @fcstpauli via Twitter einen Poll, ohne das abschließend Fakten zu eventuellen Mehrkosten, längere Bauzeit oder anderen noch nicht bekannt aber gewichtigen Argumenten von „Dreieck“ (Basismodell) zu „Welle“ überhaupt publik sind.

Zudem fehlen mir bei diesem „Poll“ Antwortmöglichkeiten.
Völlig daneben finde ich das „Ist mir Egal“.
Wer sich ernsthaft zu einer Stimmenabgabe durchringt, die hier mbMn eh‘ kein repräsentatives Ergebnis liefern kann, dem wird es nicht egal sein. Ist es nicht eher so, dass eine Antwortmöglichkeit wie z.b. „kann/will ich ohne weiterführende Infos nicht sagen“ hier fehlt?

Ebenso hätte auch eine „wenn’s das Gleiche kostet, ja“ Option sich gut gemacht.

Andere, wie @KonBon geben sich bei diesem „Poll“ aber schon entscheidungsfreudig.

Ob dies nun an der Verquickung von Herrn Meeske zur Nordpol und somit zu Interpol+- liegt, oder ob seine Wahl durch seine Vorliebe sich auf den Terrassen der Süd zu tummeln bestimmt hat, mag ich und will ich nicht beurteilen.

So wie ich den @KonBon vom Magischen Fanclubkenne, hat er sicherlich seine respektablen Gründe für seine schnelle Entscheidung und kann diese auch ausführen, gern hier in den Kommentaren.

So wie es @KonBon tat (sorry Konrad,nicht als Bashing verstehen),kann ich ruhigen Gewissens den Klick gar nicht setzten.

Kein Pro, kein Contra! Noch nich’…oder?

Genau! Einfach mal die Fresse halten! Mir fehlen einfach zur Entscheidungsfindung noch Impulse. Meine erste Reaktion war ein schlichtes „Geil!“. Es folgte dann die anfängliche Recherche und prompt stellte sich mir die Frage, warum ich so eine tolle optische Aufarbeitung des Konzeptes „Welle“ finde, die „klassische“ Lösung, das „Dreieck“, z. Zt. aber nur nüchtern sachlich dargeboten wird.

Liegt es tatsächlich an der „Dreiecks“ -Beziehung
Michael Meeske (Geschäftsführer FCSP)-Nordpol(Agentur)-Interpol+-(Kreativlabor)?

Nun, das Kreativlabor lieferte angeblich ohne Auftrag, also ohne direkten offiziellen Auftrag. Ich denke, hier wird bei Umsetzung des Projektes dann aber was fällig, vielleicht ja ein neuer „Gegenpol“.

Was soll mir als „Kunde“ und „Mitglied“ des FC St.Pauli mit der „Welle“ verkauft werden?

Diese Fragen stellen sich (mir):
Höhere Baukosten?

Höhere Eintrittspreise?

Soll mir nach baubedingtem Wechsel von der Nordkurve(auf Neupaulianisch Nordtribüne) auf die neue Gegengerade eventuell eine Rückkehr auf die neue Nord jetzt schon ein wenig aus dem Fokus getrieben werden?

Ist der Entwurf Welle eventuell „nur“ Vorreiter für einen noch „spektakuläreren“ Entwurf „Nord“?

Wird hier Vorarbeit geleistet, die bisherigen Spielregeln/Rahmenbedingungen zur Rekonstruktion „Nord“ (siehe hierzu „Wie sieht die Kapazität hinsichtlich der Nordkurve aus?“ bei @LKBlog) zu untergraben?

Soll hier für die „Nord“ ein abweichendes Konzept zu den 2.000 Heimsteher/1.500 Heimsitzer 2.000 Gaststeher/1.000 Gastsitzer vorbereitet werden, um uns später weiteren Logen & Businessetats als „von Nöten, da die Welle so teuer war“ zu verkaufen?

Sind die „hängenden“ Bereiche der Welle (Stahlrohrkonstruktionen) eventuell so konzipiert, das diese jederzeit in Logen oder Businesseats umgewandelt/umgebaut werden könnten?

Mir ist bekannt, dass engagierte St.Paulianer in der AG Stadionbau mitwirken, kostenbewußt, zukunftsorientiert.

Mein Vertrauen setzte ich in die AG Stadionbau. Ich setzte darauf, dass einzelne Punkte der von mir hier und anderen St.Paulianern an anderen Stellen benannte geklärt und in einem Eckpunktpapier verhaftet werden, egal ob „Welle“ oder „Dreieck“!


3 Responses to “#FCSP Einfach mal die Fresse halten – „Welle“ oder „Dreieck“?”


  1. 26. August 2011 um 10:53

    Ich für meinen Teil kann auch spontan sagen, dass ich die Welle ablehne. Der Artikel vom LKBlog war trotzdem hoch interessant – aber hat meine Entscheidung nicht weiter beeinflusst.

    Ich mag das Ding optisch schon nicht. Damit ist alles andere für mich persönlich eh egal. Aber auch die zu erwartenden Mehrkosten sind für mich ein Killerkriterium.

    Dazu habe ich persönlich die Befürchtung, dass so ein futuristischer Bau ne Menge Probleme hervorruft, die jetzt noch nicht abzusehen sind und damit die Bauzeit und die Baukosten stark erhöht werden. Und beides können wir uns nicht leisten.

    Und zuletzt habe ich bei der Welle starke Bedenken in Bezug auf die Sicherheit (Stichwort Fallhöhe) und der späteren Nutzung (Bierbecher von oben). Ende vom Lied wird dann sein, dass im Block keine Speisen und Getränke vertilgt werden dürfen.

    Wie gesagt – sind meine persönlichen Empfindungen, teilweise nicht rational, aber eben auch relativ unumstößlich. Wenn ich an die Umsetzung so einer Tribüne denke, habe ich unweigelrich die Elbphilharmonie im Hinterkopf (Kostenexplosion).

    Gruß Kiesel

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  2. 25. August 2011 um 17:07

    Für mich war das Posting von blogLK total hilfreich. Ich habe vorher aufgrund der Mioooonen Einzelinformationen einfach mal gefühlsmässig eher die Welle favorisiert, nach der Lektüre des Für und Wider sympathisiere ich da weiter mit, allerdings jetzt nicht nur noch gefühlsmässig. Wie das im Einzelnen zu bewerkstelligen ist, wie man Kritikpunkte im Konzept sinnvoll einbinden kann, entzieht sich meiner Kenntnis und vor allem meiner Sachkenntnis. Letztlich ist es für den normalen St. Pauli Fan eine reine Geschmacksentscheidung, genau deswegen.

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    • 25. August 2011 um 17:52

      Ich mag den Stab nicht über dem Dreieck oder der Welle brechen.
      Ein spontanes „Geil“ lässt sicherlich bereits erkennen, dass ich mich freuen würde,von dieser Welle aus mal ein Spiel des FC St. Pauli zu verfolgen.

      Einzig wirft die Art der Presäntation der Welle halt bei mir Fragen auf. Je stärker (zu erwartende) Einwände, desto aufwendiger bereitet mensch sich doch bei seiner Presäntation vor, um seine „Abnehmer“ zu begeitern und über unangenehme Begleiterscheinungen hinweg zu täuschen.
      Als langjähriger Vertriebler bin aich bei hochgelobten Qualitäten mit perfekten Rahmenbedingungen auch immer vorsichtig in die Märkte gegangen und oft bestätigten sich gewisse Annahmen.
      Also wo ist der Haken, Herr Meeske?

      Ich wünsche auch nur, dass hier aufmerksam Fragen gestellt werden, an Herrn Meeske und das Präsidium.

      Wenn das Ding dann steht, sehe ich einem „geht nicht“ auf einer JHV bei unangenehmen Fragen wegen irgendwelchen Stadionrekonstruktionsplanänderungen ungern entgegen.

      Verbunden mit dem Bau der neuen Gegengeraden sollte ein Eckpunktpapier die beteiligten Parteien verpflichten, sich an gemachte Zusagen zu erinnern. DIese Eckpunkte sollten verbindlich formuliert und wenig Spielräume für Auslegungsdiskussionen lassen.

      Ein „ja aber so haben wir dies und jenes nicht gemeint“ kennen wir ja nun schon.
      Ebenso wie „geht nicht“ bei dem Wunsch der baulichen Umgestaltung/Rückbau der Businesseats auf der Haupt.

      Vorüt Bruun Wit!

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