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#fcsp The Eighteen Minutes Revenge vs. #1860 – Next Stop Karlsruhe!

Vorüt Bruun Wit! Weckruf des Pfosten?

Treffender kann mensch die Gefühlswelt nach diesem Spiel nicht beschreiben:

(Zu Momo’s Blogeintrag zum 60 Clash geht’s hier lang)

In den ersten vier Spielminuten hatte der FC St.Pauli bereits Möglichkeiten.

Sebi Schachten holte einen Freistoß, der von dem sehr gut aufgelegten Kruse gebracht wurde. Sebastian schloß selbst ab, konnte den Kopfball aber nicht genug drücken. Der Ball ging über das Gehäuse.

Den zweiten Abschlußversuch nahm Kiraly locker auf. Mahir Saglik hatte den Ball in Richtung Löwen Tor gebracht. Er musste dies versuchen, da Schindler etwas zu weit in Position gelaufen war und somit eindeutig Abseits gestanden hätte.

Mahir Saglik wirkte erneut bemüht, ist aber im Gegensatz zu einem Kevin Schindler nicht die Ergänzung, die mensch sich im Sturmzentrum erwünscht.

St.Pauli hatte die Partie im Griff, die bis zur 30. Minute dem Begriff Spitzenspiel viel schuldig blieb. Einzig der schöne Herbsttag, die Atmosphäre und der Einsatzwille der Akteure vielen positiv auf.

Die Räume wurden eng gehalten und so gab es viel Klein Klein und einige lange Bälle. In der 12. Minute setzte der erneut überragende Max Kruse Mahir Saglik auf dem rechten Flügel ein. Mahir spielte Kevin Schindler in den Lauf,der gleich einen Flankenball ansetzte. Dieser Versuch wurde aber von seinem Nammensvetter Christopher Schindler zur Ecke geblockt, die nichts einbrachte.

In der 14. Minute verwertete 1860 einen Freistoß, Thorandt stieg von hinten gegen Halfar ein, zum vermeintlichen 1:0.

Für dieses Foul hätte es durchaus Gelb geben können.

Volland flankte, hinter Torauslinie stehend auf den „EX HSVer Benjamin „Playstation“ Lauth, der unbedrängt einnickte.

Phil Tschauner war chancenlos, die Anerkennung des Treffers aber halt auch.

Benjamin Lauth, der seine Zeit hier in Hamburg bei St.Ellingen überwiegend als inaktiver Mannschaftsteil (Quelle mein damaliger Nachbar und im erweitertem Kader des hsv) des Vorortclubs mehr mit der Playstation gestalltete, sollte aber noch seinen Treffer markieren.

In der Folge störten die Löwen früh, kamen häufiger in Ballbesitz, ohne jedoch zwingende Tormöglichkeiten zu erspielen.

In Minute 21 lösten sich die Löwen sehr geschickt, Lauth spielte Volland an, der per Kopf Aigner bediente. Aus halbrechter Position zog Aigner den Ball aber über das Tor.

Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel aber eher Zweitligadurchschnitt. Florian Bruns verteilte die Bälle auf die Flügel oder in die Spitze. Allerdings sprangen keine zwingenden Tormöglichkeiten heraus. Der Abwehrverbund stand auf beiden Seiten geordnet.Allerdings wackelte die Viererkette des FC in der 25. Minute, Fabian Boll klärte kompromisslos zur Ecke.

In der 29. Minute führte ein Freistoß von Max Kruse zu einer Torchance. Gabor „Hose“ Kiraly hatte aber keine Probleme den Kopfball von Lasse Sobiech zu halten, war schnell unten und hatte die Pille sicher.

Der Weckruf des Pfosten ertönte dann in Minute 33. Kevin Schindler ging auf Halbrechts, Florian Bruns setzte ihn geschickt ein. Kevin Schindler suchte gleich den Abschluß zog aufs kurze Eck, traf leider nur den Pfosten.

In der 38. Minute griff der gut leitende Raffati dann das erstemal zur Karte.

Kai Bülow räümte Fin Bartels, der bis dahin zwei drei gute Szenen hatte, im linken Mittelfeld ab. Der Freistoß wurde abgefangen und im Gegenzug verlangte Benni Lauth Phil Tschauner mit einem platzierten Ball aufs lange Eck eine Parade ab.

Der folgende Eckball für 1860 brachte einen erneuten Eckstoß ein.

St.Pauli ordnete den Abwehrverbund und klärte.

Die nachfolgenden Minuten verliess ich dann die Nordkurve, geleitet Frau @Deanna030 in Richtung Sanitärcontainer, um dann ebenfalls Platz für das nächste geistige Getränk gegen die Erschöpfung zu schaffen.

So verpasste ich die Live Szene, die in der 42. zu dem klaren Elfmeter führte. Florian Bruns foulte zunächst Stefan Aigner am Mittelkreis. Es war ein taktisches Foul und wurde somit zurecht mit der gelben Karte geahndet.

Der Freistoß brachte zunächst nichts ein. Der Ball verblieb in den Reihen von St.Pauli, die aber Probleme hatten, sich aus der Abwehr zu befreien. 1860 störte energisch und kam zu einem Einwurf. Dieser wurde lang auf Kein Volland geworfen, der Markus Thorandt mit einer einfachen Körperdrehung passieren konnte und in den 16er ging. Markus Thorandt konnte das Laufduell an der Grundlinie nicht für sich entscheiden und rempelte Vollandt.

So ertönte zu recht in der 43. Minute der Elfmeterpfiff. Den Strafstoß knallte Benjamin Lauth humorlos hart und flach in die Tormitte.

Die Antwort folgte sofort. Vom linken Flügel kam der Ball zu Fin Bartels, der in die Mitte chippte. Mahir Saglik konnte den abspringen Ball leider nicht kontrolliert verwerten. Seine Abnahme landete auf dem Tornetz, da er den Ball nicht genau traf. Dies Szene ist bezeichnend für Mahir, der aber stets engagiert auftritt. In letzter Konsequenz scheint ihm aber die Konzentration für den Torerfolgt zu fehlen.

Mit 0:1 ging es in die Pause.

Während der ersten 45 Minuten war stets meine „Surebet“ drin und es sah so aus, als ob sich dies auch nicht ändern würde.
Zur zweiten Halbzeit kam Marius „Roboterelle Ebbefant“ Ebbers für den glücklosen Mahi Saglik.

St.Pauli übernahm gleich die Initiative.
1860 befreite sich aber, Volland nahm den Ball in der eigenen Häfte auf, spielte auf rechts Halfar frei und lief im 16er in Abschlußposition.

Halfar steckte durch. Sauberer Konter, Volland zog ab, Phil Tschauner war zur Stelle, der abgewehrte Ball prallte an dem zurückgeeiltem Kevin Schindler ab und es stand 0:2.

The Eighteen Minutes Revenge – Part I

Die Messe war gelesen, ich freundete mich mit der 3,6 für den 60 Sieg an, hatte aber trotzdem noch Hoffung auf eine Punkteteilung, die sich aber sehr schnell zerschlug.

1860 lauterte auf Konter. St.Pauli verteidigte etwas hochstehender. Forza St.Pauli sollte die BoyZ In Brown beflügen und die Symbiose gepaart mit der Leistung der Truppe sollte funktionieren.

Zunächst sehr auffälig, wie der Ebbefant abging.
Abschlußwillig, lauffreudig engagiert war Ebbe gleich auf Hundert.

St.Pauli setzte sich in der Löwenhälfte fest, Flo Bruns,Fin Bartels und Sebi Schachten besetzten die rechte Spielfeldseite, Max Kruse bewegte sich geschickt um und am 16er.

In der 56. spielte Max Kruse hoch auf Kevin Schindler in den 16er.
Kevin Schindler legte per Hinterkopf an den Fünfmeterraum ab.
Der „Robofant“ stand richtig,nahm den Ball gekonnt an vollstreckte „without emotions“ zum 1:2 platziert ins kurze Eck.

Stürmertor von Mr.Roboto!

Mucke- Exkurs!

Styx – Mr.Roboto

The Eighteen Minutes Revenge – Part II

Happy End? Eingeschränkt!

Weiter gings, Projekt „HCX“, will meinen, dass ich nun auf einen Sieg des FC St.Pauli mit einem Treffer unterschied hoffte, denn es ging weiter hoch her.

Arne Feick bekamm nach einer abgewehrten Ecke den Ball, will diesen aus ca. 22 Metern auf den Kasten bringen. Fabian Boll blockte den Schußversuch,der Ball kamm zu Sebi Schachten der Fin bartels in Position sah und spielte in den Lauf des Powerzwerges.Schachten ging auf Halblinks mit.

Eine Drei gegen Zwei- Situation, Max Kruse rechts,Sebi Schachten links.
Fin legte mit klasse Übersicht auf den mitgelaufenden Linksverteidiger der mit sauberer Technik zum 2:2 abschloß.

„Achtung Explosionsgefahr am Millerntor!“
Sky Kommentator Marcel Meinert nach dem 2:2 durch Sebastian Schachten

Es sollte nun noch Max Kruse seine Leistung krönen. Bereits gegen Aachen hatte Max mit dem 3:1 meine „HCX“ Wette zerschossen und auch gegen 1860 war Max der Spieler, der dem Bookie meine Units in die Kasse spülte.

Nach dem 2:2 war zu spüren, dass alle Anwesenden im Stadion, die es mit Bruun Wit hielten, den Dreier wollten.

Florian Bruns in der 59. drüber,Ebbers in der 62. beherzt nach langem Pass von Bruns in die Tiefe, zu weit vorgelegt.

Die Löwen wirkten auf einmal wie in einer kurzen ängstlichen Lethagie gefangen.

Kurz vor und nach der Halbzeit getroffen, sollte doch eigentlich der Psychologische Vorteil bei den Löwen gelegen haben, doch der Wille zum Erfolg der Jungs vom FC St.Pauli war zu stark.

In der 64. Minute setzte Flo Bruns Fin Bartels auf der linken Bahn in Szene. Fin schlug den Ball in die rechte Zone des 16ers wo Kevin Schindler volley zum Ebbenfanten ablegte, klasse.

Marius mißglückte der Torschuß. Der Ball prallte zu Max Kruse, der diesen Querschläger direkt verwertete! Handicap NULL! Song 2!

Und weiter ging es. In Minute 66 zog Kevin Volland per Kopf über das Tor von Phil Tschauner.

Der direkte Gegenzug zeigte dann ein klasse Zusammenwirken von Fin Bartels und Max Kruse auf Halblinks in engem Raum. Fin steck zu Max Kruse, der legt in den Rücken der Abwehr zurück auf Fin Bartels.

Fin verfehlte den Kasten knapp, der Ball gingam langen Pfosten in das Toraus.

Das Spiel war gekippt, zum dritten Mal in dieser Spielzeit am Millerntor. Nach dem Heimspielhigh gegen den MSV Duisburg (2:1) gab es also hier den nächsten Millerntorthrill frei Kiez geliefert.

Und die Jungs hatten noch nicht genug.

Die Löwen verloren etwas die Ordnung und St.Pauli nutze dies, kamm unter anderem in der 71. nach Freistoß von Florian Bruns durch Lasse Sobiech zu einer Kopfballchance.

In der 74. dann die Kruse- Gala, HCX-Killer!

Ein schlampiges Anspiel der 60er wurde von Markus Thorandt am eigenem 16er abgefangen. Markus sah Max Kruse auf der linke Seite und schickte ihn.

Der Ebbefant war in der Mitte in Position gelaufen, stand aber leicht im Abseits.

Max hatte keine Anspielmöglichkeit zog ca. 8 Meter hinter der Mittellinie diagonal, entzog sich dem Zugriff der 60er und schob aus halblinker Position am 16er platziert
auf das lange Eck.

Gabor Kiraly, auf dem falschen Fuß,hatte keine Abwehrmöglichkeit.

Kein „Kruuuuseeee Ahhlihhhbihhhh“ mehr, nein.

Max! Kruuuusehh! Gaaaalaaaaa!

Handicap Eins! Song 2! Und der Phil Tschauner spurtete zum Gratulieren über den ganzen Platz!

„Fünf Spieler, wir zählen nochmal nach, schickt Kruse da hinter einander ins Kino, ins Museum, ins Schwimmbad oder wo auch immer hin. Das gibt’s ja gar nicht! Mit einem Zug lässt er die stehen wie C-Jugend Schüler.“ (Sky Kommentator Marcel Meinert nach dem und zum 4:2 durch Max Kruse)

Auch in der Schlußviertelstunde ergaben sich für den FC St. Pauli noch weitere Möglichkeiten. Aber auch 1860 Prüfte in der 79. Minuten Phil Tschauner nochmals ernsthaft, der aber super klärte.

60 hatte noch zwei weitere gute Möglichkeiten (Kopfball Birofka, Volland verpasste knapp ein Hereingabe)

Ein 4:3 oder gar 4:4 wäre durchaus ein mögliches Resultat gewesen, doch in diesem Lauf ist St.Pauli kaum zu schlagen.

In dieser Form ist der FC St.Pauli nun mehr einer Topfavoriten in der 2. Bundesliga.

Next Stop Karlsruhe!

Die nächste Aufgabe steht nun beim schwächelndem KSC an, ein Montagsspiel am 19.September. Und mit weiteren Montagsspielen ist zu rechnen, wenn mensch das Unterhaltungspotential der Spiele des FC bewertet.

Für Karlsruhe kommt also nach der Auswärtsniederlag bei den Düsseldorfer Fortunen (ebenfalls 4:2) der nächste Brocken. Die Truppe mit dem ehemaligen FCSP- Spieler und St.Paulianer Florian „Lelle“ Lechnersteckt tief am Tabellenende.Das Team von Trainer Rainer Scharinger hat erst ein Heimspiel (3:2 gegen den MSV Duisburg, 1. Spieltag) gewonnen.
Es gab 2 Heimniederlagen gegen den Aufsteiger Braunschweig (1:3) und den FSV Frankfurt(0:4).
Seit dem 4. Spieltag ist der KSC punktlos und konnte die gute Leistung vom 3. Spieltag (4:0 im Erzgebirge bei Aue) nicht bestätigen.
Karlsruhe ist unter Zugzwang, trennen den KSC nur zwei Punkte von dem Relegationsplatz 16 (Dresden) bzw. Abstiegsplatz 17 (Bochum). Diese beiden Teams schließen am 12.09. den 6. Spieltag ab, was den knappen Vorsprung also nochmals reduzieren wird.

Das derzeitige Torverhältnis von 9:17 Treffern lässt am 19.09. eine torreiche Partie vermuten.

Die Zweitligaheimbilanz des KSC gegen den FC St.Pauli ässt zumindest auf einen Punktgewinn hoffen. Bei fünf Begegnugen in Liga Zwei gab es einen Sieg bei drei Unentschieden und einer Niederlage.

Im Aufstiegsjahr 2009/2010 gewann der FC St.Pauli mit 4:0 in Karlsruhe, was bei einem momentanen Formvergleich erneut eine durchaus realistische Tendenz wiederspiegelt.



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