25
Sep
11

#FCSP 2:3 am Millerntor – Aue verpasst St.Pauli einen gehörigen Denkzettel

Vorüt Bruun Wit!

Ein lauer Herbstnachmittag, Sonne und spätsommerliche Temperaturen. Vom Sklaventreiber ging es aus der Hammerbrook direkt via S-Bahn Reeperbahn über den Spielbudenplatz zum Millerntorplatz, die Bezugsgruppe treffen. EC Automat und die Straßenseite gewechselt, vernehme ich einen schmidt€L – Ruf. „Bernie“ Old (Sc)hool hsv genoß mit seiner Freundin Bier, Wein und Sonne. Er lud mich auf ’n Schnelles ein und wir plauderten über „alte“ Zeiten, Party’s bei „Django“, Fußball, den hsv und THC- Konsum. Interessant war Bernies Einschätzung, dass irgendwie eine sehr selbstgefällige Stimmung auf dem Kiez herrschen würde.

Flanierende Fans aus Aue, was ja normal ist, dauergrinsende St.Paulianer in Erwartung eines Heimspielsieges, is‘ ja nur Aue ….wird die 3 Punkte im Vorbeigehen abgeben.

Dieses Stimmungsbild fand sich dann auch im Stadion wieder und auch ich hatte meine Prognose auf ein Handicapsieg des FC St.Pauli mit einem 3:1 abgegeben, direkt nach Feierabend, bei einem Halben Holsten Edel mit dem „König“ auf der S-Bahnbrücke Hammerbrook.

Es schien,als wenn niemand so richtig daran glaubte, Aue könne die Leistungen aus dem Braunschweigspiel oder der 2. Hälfte gegen Düsseldorf abrufen, um am Millerntor Punkte zu holen.

Nach 20 Minuten stand die Null nicht mehr. Aue hatte den „Robofanten“ ungedeckt zum Abschluß kommen lassen. Marius Ebbers erzielte das zu diesem Zeitpunkt unverdiente 1:0.

Bereits in der 2. Minute hatte Aue sich die erste Torchance erarbeitet, diese aber nicht genutzt. St.Pauli stand zu weit von den Gegenspielern weg, liess sich regelrecht den Schneid abkaufen, so wie es bereits beim KSC in Ansätzen erkennbar war. Doch Aue hat halt noch eine andere Qualität als der Karlsruher SC.

St.Pauli hatte vor dem 1:0 zwei drei Kontermöglichkeiten, die Initiative im Spiel übernahm Aue.

In der 24. Minute hätte es durchaus nach einer interessanten Eckballvariante fast 2:0 stehen können. Max Kruse zog die Pille zu zentral auf den guten Keeper Männel.

Der Aktivposten aus dem Erzgebirge Kempe prüfte in der 27.Minute Phil Tschauner, der sich als einziger St.Paulianer, trotz 3er Gegentore, im Spiel mehrfach auszeichnen konnte.

Das Spiel plätscherte einfach nur dahin. St.Pauli schien das 1:0 genug, es wurde verwaltet, was bis zum Seitenwechsel auch gelang.

Szenen hatte der FC St.Pauli zwar, es fehlte aber der letzte Wille, wie in der 31. Minute. Bartels war von links außen von Kruse per Kopf in die Gasse geschickt worden, drang in den 16er ein. Statt das Tempo zu halten, wollte der Powerzwerg quer legen. Ein Abschlußversuch wäre hier sicherlich die bessere Wahl gewesen, auch wenn Kevin Schindler an der 16er Kante frei stand. Der Ball kam auch nicht an, Bartels bekam aber den geblockten Ball erneut und wechselte per Bogenlampe die Seite. Kevin Schindler nahm auf den aufgerückten Calle Rothenbach mit, der Doppel mit Flo Bruns spielte. Calle war nach seinem Abspiel schön durchgestartet, das Zuspiel in den Lauf klappte aber nicht. Abstoß für Aue.

Eine symptomatische Szene, der Ansatz okay, der Aktion fehlte die Präzision, dem Akteur die Konzentration?

In Minute 36 gab es nochmal einen Lichtblick. Calle Rothenbach scheint auf bestem Wege, seine Form wieder zu erlangen, setzte sich aus eine Defensivsituation auf der rechten Seite durch und fand im 16 er mit Fin Bartels einen Abnehmer. Der Ball strich nach Presschalag Zentimeter am rechten Winkel ins Toraus.

In der 41. Minute ging Fin Bartels dann im 16er des FC Erzgebirge zu Boden und hob fragend die Arme, wollte einen Pfiff. Allerdings war sein Umfallen weder für eine gelbe Karte wegen Schwalbe, noch für einen Strafstoß gut.

Halbzeit, alles easy, wir führten ja, aber Zufriedenheit fühlt sich anders an.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit versprachen aber Besserung. Kruse auf Links freigespielt, zog gleich ab. Der daraus resultierende Eckball brachte nichts ein.

In der 49. Minute versuchte sich Fin Bartels in der rechten Hälfte des Sechszehners. Kevin Schindler hatte von der rechten Außen geflank, Fin nahm direkt ab. Der Schuß wurde geblockt, Fin bekam den Ball erneut Männel verkürzte den Winkel und parierte.
Im direkten Gegenzug meldeten sich die Erzgebirgler.
Hochscheidt zirkelt aus dem 16er unbedrängt auf das lange Eck, Calle Rothenbach fälscht ab und der Ball prallt an den Pfosten.

In der 53. dann erneut Hochscheidt. In ähnlicher Position, halbrechts innerhalb des 16er freigespielt, lupfte er den Ball, Phil Tschauner war überwunden.
Lasse Sobiech sprintet auf die Kunststoffkugel, um das 1:1 zu verhindern, was ihm gelang. Allerdings konnte er dem Pfosten nicht ausweichen.

An dieser Stelle ein Genesungswunsch. Das Sprunggelenk hat wohl ordentlich was abbekommen.

Trainer Schubert, der bereits Ralle Gunesch zur Halbzeit für Sebastian Schachten gebracht hatte, mußte umstellen. Patrik Funk kam und ging auf die linke AV.

Ralle wechselte in die IV und Markus Thorandt übernahm den Sobiech Part.

Genau über die rechte Defensivseite fiel dann der mehr als verdiente Ausgleich durch König.
Florian Bruns verlor den Ball am gegnerischen 16er. Hier hätte auch ein Freistoßpfiff erklingen können.

Aue überbrückte via 3 Stationen, Ronny König auf der Innenbahn vor Ralf Günesch auf das kurze Eck und erzielte in bester Torjägermanier das 1:1. Phil Tschauner war chancenlos.

In der Folge hatte Aue weiter Räume, die auch genutzt wurden. St.Pauli versuchte das Spiel an sich zu bringen, doch die Aktionen waren zu ungenau. Zudem stand Aue gut, verteidigte leidenschaftlich. St.Pauli schien zwischen der 61. und der 69. das Spiel etwas besser in den Griff zu bekommen, blieb aber immer wieder in der Lila Abwehr hängen. Die Konsequenz in der 69.Minute. Tobias Kempe lupfte sehenswert über Phil Tschauner zum 2:1 Führungstreffer.

Aue gestalltete nun das Spiel, St.Pauli im Afbau zu harmlos, ungenau. Max Kruse wie auch Fin Bartels fanden nicht richtig in die Spur. In der 75. Minute nahm André Schubert Florian Bruns aus dem Spiel. Mahri Saglik ersetzte den Mittelfeldmotor. Mahir Saglik spielte dann auch in der 78. Minute einen schönen Pass in den Lauf vom Ebbefanten.

Marius bekam irgenwie keinen vernünftigen Druck auf den Ball,Männel war auf dem Posten, konnte per Fußabwehr den 2:2 Ausgleichstreffer verhinden.

Aue lauerte auf Konter, St.Pauli bemüht.In der 81. rettete erneut Männel, parrierte einen platzierten Kopfball von Boll.

Fin Bartels prüfte Männel in der 83. Minute aus der Distanz. Der Keeper aus Aue stand aber zentral genau richtig, um den Schuß zu fangen.

Im direkten Gegenzug machte Aue den Sack zu.
Mike Könnicke wurde lang geschickt, liess Bartels aussteigen , spielte Phil Tschauner aus und schob ein. Eine tolle Einzelaktion. St.Pauli steckte zwar nicht auf, Kruse zog in der 87. über die linke Seite in den 16er und prüfte Männel, doch auch Aue stand nicht nur tief.

In der 91. stand dann Mahir Sglik zum 2:3 gold ririchtig. Der Robofant Ebbers hatte einen Zweikampf am 16er per Kopf entschieden, legte auf den völlig freistehebden Stürmer ab. Mahir hatte keine Mühen und schloß kontrolliert in die Tormitte ab. Aue ging dann in die Vorwärtsbewegung, König hatte noch die Möglichkeit aus dem 5er das 4:2 zu erzielen. Der Ball ging zur Ecke. Markus Thorandt stocherte den Ball über die Torauslinie. Der Eckball war die letzte Spielsituation und Aue verabschiedete sich mit einem verdienten 3:2 Sieg vom Millerntor.

Am 01.10. geht es für den FC St.Pauli in Cottbus gegen den FC Energie, der in Düsseldorf mit 4:2 verlor. Ein Duell auf Augenhöhe und nicht unbedingt das Pflaster für einen Erfolg des FC St.Pauli, der allerdings in der Saison 2009/2010 die Auswärtsaufgabe mit einem 1:0 Sieg lösen konnte.

Am 10. Spieltag wartet dann mit Fortuna Düsseldorf im Heimspiel der nächste Brocken. Es drohen also zwei weitere sieglose Spiele, die Leistung aus den Spielen beim KSC und gegen Aue vorausgesetzt sogar zwei weitere Niederlagen.

Betlog

…nach zu reichen…

Ausgeca$ht hab‘ ich und 55,8 % vom Bonus mitgenommen.
Und ab zum Stammbookie, da dümpelt noch ein wenig was aus der Pokerkasse. Mensch soll sich ja Ziele setzten. Von daher werde ich dort auszahlen, wenn ich
Einzahlungsbetrag Plus >25 % erreicht habe.

Fing gut an:
2409.2011
Fortuna Düsseldorf v Energie Cottbus 1@1,6 14,29*U 4:2
Borussia M’gladbach v 1. FC Nürnberg 1@2,1 6,14*U 1:0
VfL Wolfsburg v Kaiserslautern 1@1,85 6,14*U 1:0



Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 485 Followern an

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Eingetragen bei fussballsuchmaschine.de

quotenrocker twittert!

Kalender Rock

September 2011
M D M D F S S
« Aug   Okt »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Archiv


%d Bloggern gefällt das: