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#FCSP Die Susi Allianz – Promischwund im Séparée? Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung!


Vorab….

Dank an das SanktPony aka. DasMalte für diesen Scan. Denke, ob des entlarvenden Inhalts und dem Lay Out, dass der Artikel aus der komischen Zeitung mit den Buchstaben stammt, die auch gern durch BLÖD ersetzt werden könnten.

….und Tschüß!

Blödzeitung?

Nun teile ich die Abneigung gegen das Zwick am Millerntorplatz, welches ich gestern noch als Verweileckchen der BGSP nach den Heimspielen im Anschluss an die Domschänkenknolle in Betracht zog, Herr Balder. Sie sind ja Teilhaber, wie mir gestern berichtet wurde.
Einen Tipp für Sie Herr Balder: Einfach mal die Fresse halten, Sie Tutti-Frutti und für Sechsunddreißig €uronen auf ein Bier bei Susi reinluschern.

Da haben Sie dann Ihre erotische Darbietung. Und wenn es hilft Herr Balder, lassen Sie doch Ihre Hand an ihrer Stange tanzen und uns im Stadion das sehen, was dort hingehört, Fußball!

Herr Balder ist ein Mitglied der „Susi Allianz“. Ja, die hier zitierten Menschen sind für mich ab sofort die Susi Allianz, Leute, die in Logen sitzen um Fußball beim FC St.Pauli zu sehen oder nein, die so günstig Tabledance Veranstaltungen auf Einladung sehen möchten, zu sehen bekommen äääähhh nein bekamen!

Klasse, bei diesem Einkommensverhältnissen der „Kommentatoren“ sollte doch ein Besuch einschlägiger Bars im Stadtteil keine finanziellen Schwierigkeiten bereiten. Na ja gut, vielleicht bei Claude-Oliver Rudolph, uns bekannt als „Chinesen-Fiete“ im „Der König von St.Pauli“. Und bei dem „Hey Boss, ich brach mehr Geld“ Sänger Gunter Gabriel bin ich mir auch nicht so zu 100 % sicher.
Der macht ja jetzt auf Jonny Cash, toll.
Und mit seiner Aussage dezimiert sich dann eine meiner Weihnachtsgeschenkideen, denn Karten für diese Veranstaltung werde ich garantiert nicht kaufen. Den Inhalt von dem Edy Kante sein Portemonnaie kenne ich auch nicht. Kann ja aber nicht so prall gefüllt sein, wenn er noch nicht mal 3,– €uronen für 10 Minuten Tabledance in ’ner Live Peepshow übrig hat. Der Hans Herbert mit seinen stolzen 71 Jahren, der Herr Böhrs, den verstehe ich ein wenig.
In diesem Alter ist es sicherlich angenehmer einen Tabledance und den Besuch eines Fußballspieles in 90 Minuten abhandeln zu wollen.

Der Sport als Deckmantel für greise Lusterfüllung sei ihm zugestanden.

Und die Olivia? Auf gute Nachbarschaft mit Susi! Auf Olivia bin ich besonders böse, kommt sie doch sicherlich bei ihren Kiezführungen zum Nulltarif in gewisse Läden um die Kunst des erotisch rhythmischen Entblätterns zu genießen. Erst nahm sie uns das Rasputin und nun haut sie so was raus.

Noch mal zu dem Herrn Gabriel, dem Gunter. In was für Fußballstadien gehen Sie den sonst so, wo an jeder Ecke „Stangentanz statt Schlangenfranz“ zu sehen ist?

Susi’s Stangentanz wird es sicherlich auch beim Fußball irgendwann wieder geben. Dann kann „Die Susi Alianz“ vielleicht brav in die „Name wechsle Dich Arena“ an der Müllverbrenne rennen und im Vorort „Ihr“ Hamburg zelebrieren, bekocht von Tim Mälzer, begleitet von RTLII in der Reallife Soap „Die Susi Alianz – In deutschen Ehrenlogen“.

Auf diesen „Support“ können wir gern verzichten.

Angemerkt…

Der Antrag „“Zu untersagende Darbietungen in Räumlichkeiten des Millerntor-Stadions“ ist auf der JHV des Vereins durchgewunken worden.

„Susis Alianz“ will das nicht akzeptieren?

Die MV ist das höchste Gremium des Vereins, des FC St.Pauli von 1910. Wenn Ihr („Susis Alianz“) dies nicht akzeptiert, habt ihr in unserem Stadion nichts verloren.


4 Responses to “#FCSP Die Susi Allianz – Promischwund im Séparée? Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung!”


  1. 28. November 2011 um 21:41

    Sehe ich etwas anders. Pole Dance während des Spiels ist ein No Go. Vorher, in der Halbzeit und danach wäre es für mich -als Frau- ok. Hab ich ja drüber geschrieben. Und auch gegen den Antrag gestimmt deswegen. Auflagen ja, Rausschmiss nein.

    Möchte im Übrigen nicht wissen, welche Dienstleistungen verschiedener Art in anderen Logen auch während des Spiels anlässlich irgendwelcher Kundengespräche *hüstel* ablaufen, die wesentlich sexistischere Tendenzen haben könnten als Susis Showgirls.

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    • 29. November 2011 um 06:13

      Mag durchaus sein, dass, wie bei sehr vielen „Kundenbindungsmaßnahmen“, andere Absprachen zur weiteren Gestalltung des Beisammenseins getroffen werden. Aber diese Vergnügungen finden dann ja wohl zu 99,9 % in den entsprechenden Etablissements.außerhalb des Stadions statt. Wer im Vertrieb tätig ist, kennt dies, gerade wen auswärtiger Besuch in Kieznähe zu Gast ist.

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  2. 28. November 2011 um 16:19

    Bei Olivia, falls diese Zeitung da nicht auch einfach Statements erfunden hat, steckt da aber schon noch mehr dahinter. Die betreibt u.a. eine Strip-Bar für Frauen, wo Männer sich ausziehen, und kennt sich ziemlich gut in der Burlesque-Szene aus. Auch in schwulen Szenen geht man mit so was einfach anders um, was eine eigene Debatte erfordern würde, weil es eben doch einen Unterschied macht, ob Frauen sich für Männer oder umgekehrt oder in einem subkulturellen Kontext ausziehen und vor allem auch, wie und warum sie es tun. Und das ist dann doch wieder eine Debatte, die bei uns manchmal ins oberflächlich-puritanische umschlägt, manchmal aber auch nicht.

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    • 29. November 2011 um 06:26

      Durchaus nachvollziehbar und für mich persönlich auch nicht verwerflich, dass OJ sich in dem Erotikmarkt bedient und dort als Veranstallterin und Barbetreiberin betätigt. Dies will und kann ich auch gar nicht verurteilen. Auch die Szenekenntnisse von OJ sind, ganz im Gegenteil, zu kritisieren.

      OJ ist ja auch eher als Randnotiz erwähnt.

      Einzig geht es mir hauptsächlich hier um den Umstand, dass das höchste Gremium einen Beschluss gefasst hat, der hier in bester Springermanier aufgegriffen wird.

      Es kann mMn nicht sein, dass sich „Prominente“, Personen des öffentlichen Interesses so zu einer getroffenen Vereinsentscheidung stellen.

      Hier ist doch eindeutig zu klären, ob die Personen Vereinsmitglieder sind.
      Wenn ja ist die Frage zu stellen, wo sie bei der JHV waren, und warum sie sich dort nicht entsprechend positioniert haben.

      Ja, dese Fragen hätten sicherlich vn dem Interviewer ebenfalls gestellt werden können/müßen.
      Aber das ist halt die Bild, von der mensch natürlich nur derarigen Journailsmus gemäß der Zielgruppe erwarten darf.

      Burlesque ist dann wieder ’ne andere Geschichte, die ja als Kunstform des erotischen Tanzes zu sehen ist.
      Was im Susis Loge abgeht, ist doch da eher als Koberei für die Showbar zu bewerten und nicht als Auszug eines Programm einer künstlerischen Darbietung.

      Vorüt Brunn Wit!

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