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Nov
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#FCSP Mal wieder Nordkurvendusche! 0:1 bei Hamburger Wetter gegen die #SGD gedreht.

Vorüt Bruun Wit!


Die SGD stand. Hinten. Richtig gut. 4 4 2 und aus der Mittelfeld 4 stellte Dresden situationsbedingt auch mal geschickt hinten auch mal ’ne 5 er Kette.

In der 9. Spielminute gelang es dem Max Kruse dann mal, sich frei zu laufen. Sein Abschluss von halb Links verfehlte das lange Eck nur knapp.

St.Pauli fand aber kaum ein Mittel, hatte extreme Probleme die tiefstehenden Dresdener auseinander zu spielen. Von der Mainzer Leihgabe Sliskovic war erneut kaum etwas zu sehen.

In der 26. Minute ging dann fast das Konzept der Gäste auf. EX St.Paulianer Trojan brachte einen Freistoß zentral an den 5er. Koch konnte sich im Rücken zweier St.Pauli Spieler hochschrauben, traf per Kopf die Torlatte.
Der neunte Treffer nach einem Freistoß blieb der SGD verwährt, das 10. Mal rettet Alu in dieser Saison für Tschauners St.Pauli. Für Dresden war dies ein Weckruf, der eine dreiminütige Drangphase der Dresdener zur Folge hatte.

St.Pauli weiter ohne Tempo, suchte immer wieder vergeblich im Aufbau zwingend zu werden.
Mahir Saglik, der nach seinen beiden Treffern in Rostock
verdient in die Startelf rutschte, war zu sehr auf sich allein gestellt.

Dies hinderte ihn aber nicht daran, zu ackern wie eine Hafendirne. Im Gegensatz zu Petar Sliskovic, der sehr
statisch auftrat, kaum Laufwege anbot, empfahl sich Mahir erneut für weitere Aufgaben.

Der Wechsel Deniz 23 für Sliskovic war die logische Konsequenz und auch keine Minute zu früh.
Deniz 23 is‘ ein absoluter…achtet auf seine Tanzeinlage am Ende des Videos.

Ebenfalls mit einer seiner schwächern Leistungen trat Fin Bartels auf. Dem Jungvater sei dies nachgesehen
und an dieser Stelle beste Wünsche an Fin, seine Frau und Töchterchen Lina.
Erinnert mich prompt an Lönneberga, der Name.

Aus der Halbzeit kamm die SGD erstmal vor den Kasten von Tschauner, hätte durchaus bereits in der 46. Minute
erfolgreich abschliessen können.
In Folge machte sich die Einwechselung von Deniz 23 deutlich bemerkbar
und brachte den erhofften Schwung auf der rechten Außenbahn.
In der 52. Minute kam der zwingende Ball allerdings über Links. Der gute Fabian Boll legte per Kopf auf Mahir Saglick ab.
Mahir lies zwei Dresdener aussteigen verfehlte das lange rechte Eck allerdings.
Es wäre Mahir hier zu wünschen gewesen, seinen Einsatz mit einem Treffer zu krönen.

In der 58. Minute zog Fabian Boll aus 18 Metern ab, EX HSV Keeper Hesel konnte den harten und platzierten Schuß gut
parieren.

Fin Bartels, der sich deutlich zu steigern wußte rutschte in Minute 60 im 16er weg. Ob er auf Halblinks nun abschliessen wollte oder quer
auf Deniz 23 legen wollte, blieb daher offen. St.Pauli baute nun aber mehr Druck auf.

Sechs Minuten nach dem Ausrutscher von Fin (66.) nutzte die SGD dann eine Kontersituation zum Führungstreffer.
Pavel Fort konnte nicht Abseits gestellt werden und schlenzte aus linker Position auf das lange Eck. Markus Thore Thorandt gab dem Bll noch die
entscheidene Richtungsänderung, wobei der heraneilende Zlatko Dedic die Pille wohl so oder so über die Linie gebracht hätte.
Das Spielkonzept der SGD war aufgegangen.

André Schubert reagierte sofort und brachte den Robofanten für den sehr engagierten Mahir Saglik, der aber wohl mit seiner Leistung
nicht ganz so zufrieden war.

Dresden verfiehl nun wieder in ihr gut gestaffeltes Defensivmuster, spielte zum Teil hart am Mann und provozierte in der 71.
Minute (Gueye legte Schnecke Kalla) auf der rechten Außenbahn St.Paulis einen Freistoß.
Aus ca. 22 Metern brachte Denis Daube einen sauberen Flankenball in auf Höhe des 5ers, den Fabian Boll per Kopf zu seinem 3. Saisontreffer vollstreckte.

Der Ausgleich war verdient und zu diesem ‚Zeitpunkt wäre auch eine Punkteteilung in Ordnung gewesen. Aber es gab da ja die Einwechslungen.

Und diese waren erneut Gol(GolGol)d!

In Minute 73 legte Marius Robofant Ebbers nach gutem Anspiel von Fabian Boll genial per Absatz auf Denis 23 ab,der in das rechte untere Eck
zum Doppelschlag netzte.
Der Jubel vor der Nord und das zweite mal Song2 diesem Adventssonntag, Freude klar.
Der geschätzte @sparschaeler bemerkte dann, was auch im Video gut zu sehen ist. Mahir Saglik hielt es nicht auf der Bank und lief in die Ecke Nord/GG
um dem Torschützen zu herzen, zu gratulieren und weiter anzufeuern.

Dresden steckte nicht gleich auf hatte direkt nach Wiederanpfiff zwei Offensivaktionen, die durchaus zum Ausgleich hätte führen können.
Doch Koch und Trojan konnten die Möglichkeiten nicht nutzen.

Fin Bartels verzog in der 76. Minute noch mal knapp. St.Pauli blieb präsent, die SGD öffnete ein wenig, erarbeitete sich erneut eine sehr gute Ausgleichsmöglichkeit.
Doch Pavel Fort konnte den Kopfball nicht genau genug platzieren (77‘).

Dresden steckte nicht auf und Schubert reagierte, brachte Flo Bruns für Fin Bartels, der in der zweiten Hälfte in die Nähe seines Leistungsvermögen kam.
Gleich im Anschluss des Wechsels konnte Phil Tschauner sich auszeichnen, verhinderte den Einschlag von Kochs Abschluss aus kurzer Distanz, parierte zur Ecke.
Dresden erkannte seine Chance, hier noch das 2:2 zu erzielen. Cheikh Gueye hatte in der 82. Minute nach Ecke von Trojan, die von Koch per Kopf auf den
langen Pfosten in den 16er kam, die klarste Möglichkeit. Sein Kopfball landete aber Zentimeter am rechten Torpfosten hinter der Torauslinie.

In Minute 83 fälschte dann Markus Thore Thorandt einen platzierten 22 Meter Kracher vom starken Robert Koch zur Ecke. Thores Kopf ersparte Phil Tschauner
so eine Glanzparade bzw. den Griff hinter die Torlinie, um den Ball aus dem Netz zu holen. der anschließende zehnte Eckball (St.Pauli hatte derer 2) für die SGD brachte nichts ein.

Florian Bruns hatte in Minute 84 noch eine Kontermöglichkeit. Die Situation war 3 vs.3. Daube fing einen Angriffsball gekonnt ab, spielte dadurch Max Kruse frei,
der Flo Bruns auf halb Links mitnahm. Flo setzte am 16er statt auf ein Abspiel zum freistehenden Deniz 23 auf eine Finte, drang in den 16er ein, traf dann leider nur das Außennetz. Eine gelungende Aktion von Flo, der seine Einwechslung damit rechtfertigte.

Die Erlösung für den FC St.Pauli entstand dann sehenswert.

Patrik Funk spielte auf der linken Außenbahn Doppelpass mit Deniz 23, der den tollen Laufweg von Pat erahnte und direkt ins Halbfeld chippte.
Pat, der außer beim 0:1 auf seiner Position eine solide Leistung bot, brachte den Ball flach in den Fünfmeterraum wo unser Robofant in bester Mittelstürmermanier lauerte und zum zu diesem Zeitpunkt etwas glücklichem 3:1 einschob.

Diese Spielszene aber war ein Augenschmaus.

Die ab und an zu hörenden Dresdener Fans hatten eine SG Dynamo Dresden gesehen, die jederzeit einen Punkt am Millerntor hätte mitnehmen können.
Die Entschlossenheit von Deniz 23 im Abschluß, sein Spielverständnis vor dem 3:1 und etwas Unvermögen im Abschluß (Fort,Gueye) der Gäste sicherten St.Pauli diese Zähler. St.Pauli nutzte also den Ausrutscher der SGE Eintracht Frankfurt (1:2 bei den Löwen in München) und empfängt diesen Konkurrenten am 19.12. zum letzten Heimspiel des Jahres Einhundertundeins.
Vorher steht mit einer Partie beim SC Paderborn (Freitag 02.12.) noch eine sehr schwere Aufwärtsaufgabe an. Am 11.12. startet der FC St.Pauli
dann beim abstiegsbedrohten FC Audi in Ingolstadt (Hinspiel 2:0 an der Lübecker Lohmühle) in die Rückserie.

Der Robofant bei Sky am Mike

Einen „Ohrenschmaus“ gab es noch vom Torschuützen zum 3:1 bei „Sky“ oben drauf.
In das Mikro des Pay TV Senders gab Marius Ebbe Ebbers einen zum Besten.

Marius war eingewechselt worden, nachdem es aufgehört hatte zu regnen. Erik greift das Wetter in seinem Blogpost auf StPauli.nu (Spätes Licht am Millerntor) ebenfalls auf.

Auf die Frage ob er denn nun ein Superjoker oder ein Schönwetter- Fußballer sei, antwortete der Robofant:

„Das war vorher mit dem Trainer besprochen, dass er mich nur einwechselt, wenn es aufhört zu regnen. Jah und das war dann der richtige Zeitpunkt und ja hat funktioniert“.

Der Sky Reporter weiter zur Aufgabe in Paderborn mit der Frage, wie dort wohl das Wetter wird und ob Ebbe spielen wird oder nicht, erwiederte Ebbe:

“Ähh, ja ich kann mich erinnern. Vor zwei Jahren haben wir glaube ich auch das letzte Spiel in der Hinrunde in Paderborn (2:1 Auswärtsniederlage) gespielt. Da waren es glaube ich Minus 12 °C“

Sky: “Minus Fünfzehn, ich war auch da.“

Ebbe „Minus Fünfzehn?! Das war Katastrophe. Ich hoffe, dass sich das Wetter so einigermaßen hält, dass wir da nicht irgendwie auf Eisboden spielen müssen, joah dann schauen wir mal was rumkommt.“

Sky: “Bei Minusgraden Tribüne.“

Ebbe: “Jah nee Bank und Decke is’ okay. Also Tribüne wäre zu übertrieben“

…nochmal HRO…

@derUebersteiger hat ’nen schönen Artikel zu den Vorkommnissen beim Auswärtsspiel in Rostock in seiner Printausgabe #105 auch online gestellt. Hier LESEN!

…nochmal JHV 2011…

So richtig bin ich mit der MV vom 25.11.2011 nicht durch.
Ich habe daher nochmal einen Blogpost zu dem Thema in Angriff genommen. Beim Heimspiel gegen die SGD tauschte ich mich nochmal kurz mit @kleinertod und @momorulez aus, erfuhr dabei, dass auch @derUebersteiger in der aktuellen Print #105 ähnlich berichtet hat. Steht auch online der Artikel, den ich dann in meinem Blogpost verlinken werde.

Mucke!

Mensch Du , gab es ja ewig nich‘ hier!


1 Response to “#FCSP Mal wieder Nordkurvendusche! 0:1 bei Hamburger Wetter gegen die #SGD gedreht.”


  1. 4. Dezember 2011 um 00:34

    Hey Ich vermisse den Gefaellt mir Button?😉

    Gefällt mir


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